Kamera startet beim Anheben des Smartphones

Die unterstützenden Funktionen beschränken sich beim Xperia XZ3 nicht nur auf das Side-Sense-Menü: Heben wir das Smartphone an oder ziehen wir es aus der Hosentasche und halten es quer, erscheint automatisch eine kreisrunde Vorschau des Kamerasucherbildes in der Mitte des Sperrbildschirms. Das Smartphone erkennt anhand unserer Bewegung, dass wir ein Foto machen wollen. Wollen wir das dann auch tatsächlich, müssen wir nur in die Mitte des Vorschaukreises tippen, und die Kamera öffnet sich.

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Das funktioniert in der Praxis sehr gut: Egal, aus welcher Position wir das Smartphone anheben und quer halten, die Vorschau startet zuverlässig. Diese Funktion kann im Alltag tatsächlich praktisch sein, wir finden sie zudem intuitiver als einen Doppelklick auf eine Taste, wie es andere Hersteller anbieten.

  • Das Smartphone erscheint in Deutschland in vier Farben: Schwarz, Silber, Grünblau und einem dunklen, leicht ins Fliederfarbene gehenden Rot. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Im Inneren des Xperia XZ3 arbeitet Qualcomms Snapdragon 845. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Sony setzt beim Xperia XZ3 erstmals bei einem Smartphone ein OLED-Display ein. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat nur ein Objektiv - für Sonys neue Dualkamera war kein Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das neue Xperia XZ3 von Sony hat einen 6 Zoll großen Bildschirm ohne Notch. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Vom Design her ist das Xperia XZ3 an seinen Vorgänger Xperia XZ2 angelehnt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die Hauptkamera hat nur ein Objektiv - für Sonys neue Dualkamera war kein Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Als Kamera kommt das 19-Megapixel-Modul des Xperia XZ2 zum Einsatz. Sonys neue Dualkamera aus dem Xperia XZ2 Premium hat der japanische Hersteller bei seinem jüngsten Smartphone nicht verbaut. Der Grund ist einfach: Das Dualkamerabauteil ist schlicht zu groß für das Xperia XZ3. Entsprechend müssen Käufer mit einem einzelnen Objektiv vorliebnehmen. Die Bildqualität können wir in unserem Kurztest nicht abschließend bewerten, dazu ist ein ausführlicher Test notwendig.

Die Kamera-App hat Sony überarbeitet, sie ist jetzt übersichtlicher. Praktisch finden wir beispielsweise, dass unsere letzte Modiauswahl als Schnellwahl am unteren linken Bildrand des Sucherfensters zu sehen ist. Wer häufig nur zwischen wenigen Modi umherschaltet, kann sich so den Weg über das Auswahlmenü sparen. Videos kann die Kamera in 4K aufnehmen, die Frontkamera hat 13 Megapixel und - wie die Hauptkamera - einen Porträtmodus mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe.

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Im Inneren des Xperia XZ3 arbeitet Qualcomms Snapdragon 845, entsprechend gut dürften die Benchmarkwerte sein - überprüfen konnten wir das in unserem ersten kurzen Test noch nicht. Der eingebaute Flash-Speicher ist 64 GByte groß, der Arbeitsspeicher 4 GByte. 64 GByte halten wir trotz eines vorhandenen Steckplatzes für eine Micro-SD-Karte für ein Oberklasse-Smartphone für zu wenig, insbesondere bei einem Sony-Gerät, das sich mit seinen Audio-Wiedergabeleistungen brüstet. 64 GByte ist für eine halbwegs verlustfrei abgespeicherte Medienbibliothek natürlich viel zu wenig.

Kein Schnellladegerät beigelegt

Das Xperia XZ3 unterstützt Cat18-LTE und WLAN nach 802.11ac. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 3.300 mAh und lässt sich dank Quickcharge 4.0 schnellladen. Ein passendes Ladegerät legt Sony aber leider wieder nicht bei. Das Smartphone kann auch drahtlos über eine Qi-Ladestation aufgeladen werden.

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 Xperia XZ3 im Hands on: Sonys Top-Smartphone kommt mit OLED, aber ohne DualkameraKein Klinkenanschluss für Kopfhörer 
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