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Neues Kameramodul macht das Smartphone dick und schwer

Bei der qualitativen Betrachtung des neuen Kameramoduls haben wir einen Aspekt, der nicht direkt etwas mit der Bildqualität zu tun hat, noch nicht betrachtet: Der Aube-Fusion-Sensor und die Objektivkonstruktion nehmen weitaus mehr Platz ein als herkömmliche Dualkameras. Das führt dazu, dass das Xperia XZ2 Premium an seiner dicksten Stelle 12 mm dick ist, was verglichen mit der Konkurrenz sehr viel mehr ist. Das P20 Pro kommt auf 8 mm, an der Kamera sind es 9,6 mm. Das Pixel 2 XL ist ebenfalls 8 mm dick. Auch das Gewicht des neuen Sony-Smartphones ist hoch: Mit 234 Gramm fühlt sich das Gerät schon fast wie ein kleiner Ziegelstein an.

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Dazu trägt auch das 16:9-Format des 5,8 Zoll großen Displays bei, das eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln hat. Hätte sich Sony für ein schmaleres Displayformat entschieden, das vielleicht noch am oberen und unteren Rand einen etwas schmaleren Rahmen gehabt hätte, wäre das Endresultat weniger klobig gewesen. Natürlich ist es denkbar, dass das neue Kameramodul schlicht keine andere Bauweise zulässt.

  • Eine mit dem Xperia XZ2 Premium gemachte Aufnahme eines sehr dunklen Raums. Die Details sind zwar zu erkennen, das Bild ist aber sehr verrauscht, die Farben ausgewaschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 kommt mit den schlechten Lichtverhältnissen deutlich schlechter klar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 2 XL versagt in der gleichen Situation komplett. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Huawei P20 Pro gemachte Foto ist zwar merklich glattgebügelter, dafür aber auch besser ausgeleuchtet und farbechter als das des Xperia XZ2 Premium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme des Xperia XZ2 Premium, bei der das Smartphone die Empfindlichkeit nicht ganz ausgereizt hat (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Xperia XZ2 Premium angefertigte Tageslichtaufnahme. Der Weißabgleich ist etwas rotstichig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Vergleichsaufnahme, erstellt mit dem Galaxy Note 9. Der Kontrast ist etwas flauer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Google Pixel 2 XL hellt die Schatten besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro färbt den Himmel etwas sehr blau ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 Premium stellt bei diesem Motiv den dunklen Vordergrund schön hell dar, allerdings ist der Hintergrund etwas überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 bekommt die unterschiedliche Dynamik besser unter Kontrolle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 2 XL hat eine starke, eingebaute HDR-Funktion, wie an diesem Bild zu erkennen ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro bekommt den dunklen Vordergrund ohne HDR-Modus nicht hell genug. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Diese Nahaufnahme einer Blume ist etwas überbelichtet, ...
  • ... wie die mit dem Galaxy Note 9 gemachte Vergleichsaufnahme zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 2 XL färbt die Blume orange ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim P20 Pro sind mehr Details der Blütenblätter zu erkennen als beim Xperia XZ2 Premium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Xperia XZ2 Premium gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Galaxy Note 9 gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 Premium im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 Premium hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist die neue Dualkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese soll besonders gut für dunkle Umgebungen geeignet sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design des Xperia XZ2 Premium erinnert an HTC. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 Premium kostet 900 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine mit dem Pixel 2 gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem P20 Pro gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank der neuen Dualkamera arbeitet der Porträtmodus des Xperia XZ2 Premium besser als bei den Vorgängermodellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 belichtet wie das Xperia XZ2 Premium den Hintergrund über. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 2 XL bekommt den Hintergrund dank HDR besser belichtet hin, allerdings wirkt das Bild dadurch auch sehr bearbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro zeigt im Hintergrund noch leichte Überbelichtungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Xperia XZ2 Premium können Nutzer auch Schwarz-Weiß-Aufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine sehr dunkle Szene, mit dem Xperia XZ2 Premium aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem P20 Pro von Huawei aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine nächtliche Straßenszene, mit dem Xperia XZ2 aufgenommen; das Bildrauschen ist gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Xperia XZ2 Premium hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Display macht auf uns einen guten Eindruck, etwas schade finden wir allerdings, dass Sony kein OLED verbaut. Der LC-Bildschirm zeigt Inhalte scharf an, die Farben sind angenehm, zudem ist er blickwinkelstabil. Das Display ist HDR-fähig, weswegen entsprechende Inhalte von Streaminganbietern oder Youtube angeschaut werden können. Mit dem Xperia XZ2 Premium können Nutzer zudem auch selbst HDR-Videoaufnahmen anfertigen und in HDR auf dem Gerät abspielen.

Die Prozessorausstattung ist beim Xperia XZ2 Premium identisch mit der des Xperia XZ2: Zum Einsatz kommt Qualcomms Snapdragon 845. Der Flash-Speicher ist wie beim kleineren Modell 64 GByte groß, allerdings hat Sony der Premium-Version 6 statt nur 4 GByte Arbeitsspeicher verpasst. Die Benchmark-Werte entsprechen denen des Xperia XZ2 und positionieren auch das Xperia XZ2 Premium an der Spitze der aktuellen Leistungstabelle.

Ebenfalls eingebaut hat Sony sein Dynamic Vibration System, das Filme und Videoclips mit Vibrationen unterlegt. Diese werden der Lautstärke angepasst und können beispielsweise Explosionen in Actionfilmen mit haptischem Feedback unterlegen. Das System lässt sich in drei Intensitätsstufen einstellen, wie beim Xperia XZ2 sind wir uns aber bezüglich der Sinnhaftigkeit nicht ganz im Klaren: Da das Vibrationssystem mitunter auch bei Hintergrundmusik anspringt, fanden wir es nur selten hilfreich und haben es eher ausgeschaltet gelassen.

Fingerabdrucksensor auf der Rückseite

Auf der Rückseite ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Auf die praktische Positionierung im Einschaltknopf an der Seite des Gerätes verzichtet Sony auch beim Premium-Modell des Xperia XZ2. Das Design des Gehäuses passt zum Xperia XZ2 und erinnert ein wenig an aktuelle HTC-Smartphones.

Das Xperia XZ2 Premium unterstützt Cat18-LTE und WLAN nach 802.11ac. In Deutschland ist das Smartphone ausschließlich als Dual-SIM-Version erhältlich. Ausgeliefert wird es mit Android 8.0, auf dem Sonys Benutzeroberfläche installiert ist. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 3.540 mAh und lässt sich drahtlos über ein Qi-Ladegerät aufladen. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Bildschirmhelligkeit ungefähr acht Stunden lang anschauen - das ist nur ein durchschnittlicher Wert.

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wolframmuller2 31. Okt 2019

Bilanz : Ich bin von Beruf Künstler für Malerei und Fotografie. Mein 3 Jahre altes Huawei...

LOS 25. Aug 2018

Sony verwendet mit die besten Displays, besser als viele OLEDs. Mag sein, dass es bessere...

Geistesgegenwart 24. Aug 2018

Das hat Sony immer versucht, das Problem war das Sony die Contentprodukte immer auf...

TomasVittek 23. Aug 2018

jup. hast recht. hab ich zu spät gesehen. würde dennoch nicht schaden ein schönes von...


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