Abo
  • Services:

Xperia X Compact angefasst: Sonys neues Compact-Smartphone kommt mit schwächerem SoC

Bisher hatten Sonys Kompakt-Smartphones den gleichen Prozessor wie das aktuelle Top-Gerät - mit dem Xperia X Compact ändert sich das. Es hat einen Snapdragon 650, der aber auch nicht schlecht ist. Golem.de konnte sich das neue Smartphone bereits anschauen.

Artikel von veröffentlicht am
Das neue Xperia X Compact von Sony
Das neue Xperia X Compact von Sony (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Sony hat parallel zum neuen Top-Smartphone Xperia XZ ein neues Modell der Compact-Serie vorgestellt: Das Xperia X Compact kommt im gewohnten 4,6-Zoll-Format, hat aber nicht mehr wie früher den gleichen Prozessor wie das Top-Gerät.

Stellenmarkt
  1. Felsomat GmbH & Co. KG, Königsbach-Stein
  2. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, Bielefeld

So arbeitet im neuen Compact-Modell anstelle eines Snapdragon 820 ein Snapdragon 650. Dieser hat sechs Kerne und eine maximale Taktrate von 1,8 GHz - statt einer Maximalfrequenz von 2,15 GHz, wie sie der 820er bietet. Wirklich schlecht ist die Wahl dieses Prozessors nicht: Der Snapdragon 650 ist ein SoC im oberen Mittelklassebereich mit einem guten Kompromiss aus Leistungsfähigkeit und Effizienz.

  • Das neue Xperia X Compact von Sony (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 4,6 Zoll großen Bildschirm, im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon 650. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 23 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Sony hat das Xperia X Compact zusammen mit dem neuen Top-Smartphone Xperia XZ vorgestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das neue Xperia X Compact von Sony (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Beim Display bleibt Sony seiner bisherigen Linie treu: Auf eine Größe von 4,6 Zoll kommen 1.280 x 720 Pixel. Bei der Kameraausstattung bietet das Xperia X Compact bei der Hauptkamera die gleiche Ausstattung wie das Xperia XZ: Eine 23-Megapixel-Kamera mit einem Objektiv aus 6 Linsenelementen, elektronischem 3-Achsen-Stabilisator und prädiktivem Autofokus. Dieser soll die Bewegung von Objekten vorausberechnen und so für schärfere Bilder sorgen.

Keine 4K-Videoaufnahmen

Die Bildqualität soll wie beim Xperia XZ verbessert worden sein. Das neue Compact-Modell kann allerdings keine 4K-Videos aufnehmen. Zudem hat die Frontkamera anders als beim Xperia XZ nur 5 statt 13 Megapixel und keinen Bildstabilisator.

Das Xperia X Compact unterstützt LTE sowie WLAN nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Ein GPS-Empfänger sowie ein NFC-Chip sind eingebaut. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der des internen Flash-Speichers 32 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

Geladen wird das Smartphone über einen USB-Typ-C-Stecker, der allerdings nur USB 2.0 unterstützt. An der Seite ist wieder ein Fingerabdrucksensor eingebaut, der gleichzeitig als Einschalter dient.

Gehäuse wirkt etwas klobig

Das Design des Gehäuses folgt dem des neuen Xperia XZ - Unified Design nennt Sony diesen Ansatz. Der rechte und linke Rand sind hierbei merklich runder als bei vorigen Sony-Smartphones, der obere und untere Rand hingegen kantig. Beim Xperia X Compact führt das in unseren Augen zu einem etwas klobigen Gehäuse, das zudem nicht mehr aus Glas, sondern aus Kunststoff ist. Frühere Compact-Modelle wirken für uns weitaus filigraner als das neue.

Zur Laufzeit des Akkus mit einer Nennladung von 2.700 mAh hat sich Sony nicht geäußert. Der Akku ist schnellladefähig und soll wie beim Xperia XZ intelligent geladen werden: Das Smartphone merkt sich den Zeitpunkt, an dem der Nutzer normalerweise das Gerät vom Strom nimmt. Erst kurz vor diesem Zeitpunkt wird das Smartphone voll aufgeladen.

Preis soll 450 Euro betragen

Ausgeliefert wird das Xperia X Compact mit Android in der Version 6.0, worüber Sony seine eigene Benutzeroberfläche installiert. Auch diese folgt dem neuen Design und wirkt zurückhaltend.

Das Xperia X Compact soll ab Anfang September 2016 in Deutschland in den Farben Schwarz, Weiß und Hellblau erhältlich sein. Den Preis gibt Sony mit 450 Euro an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

elgooG 03. Sep 2016

Selbstverständlich! Aber eben wieder nicht in Europa.

tunnelblick 03. Sep 2016

Ach so, das ist ja auch überhaupt nicht verwirrend mit den ganzen Bezeichnungen...

Maximilian154 01. Sep 2016

ich wüsste nicht welche Probleme das sein sollen? Mein Z5C funktioniert soweit super...

oSu. 01. Sep 2016

Wirklich, denn ich suche ein kompaktes Gerät, von dem ich nicht bemerke das ich es dabei...

tk (Golem.de) 01. Sep 2016

Danke für den Hinweis! Da sind wohl die Kerne mit uns durchgegangen.


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Trotz DSGVO: Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe
Trotz DSGVO
Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe

Seit Inkrafttreten der DSGVO überträgt Whatsapp gezielt Nutzerdaten an Facebook und Drittanbieter. Widersprüche von Nutzern werden ignoriert. Nach Ansicht der Bundesdatenschutzbeauftragten Voßhoff ein Verstoß gegen die DSGVO.
Eine Exklusivmeldung von Friedhelm Greis

  1. Facebook-Anhörung Wie Facebook seine Kritiker bekämpfte
  2. Quartalsbericht Facebook enttäuscht beim Umsatz- und Nutzerwachstum
  3. Datenskandal Britische Datenschutzbehörde verurteilt Facebook

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /