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Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature

Es ist ein Blick in die Zukunft: Sonys Android-Projektor Sony Xperia Touch macht jede ebene Fläche zu einem mit dem Finger bedienbaren Android-Gerät. Es ist der einzige seiner Art - mit einzigartigen Herausforderungen.

Ein Test von veröffentlicht am
Sonys Xperia Touch ist ein Android-Projektor.
Sonys Xperia Touch ist ein Android-Projektor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Einen Tisch mal eben in einen Touchscreen zu verwandeln, ist enorm cool! Die Arbeit mit Sonys Xperia Touch macht daher große Freude: Der Android-Projektor zaubert aus jeder ebenen Fläche ein Android-Gerät. Leider ist die Umsetzung nicht immer perfekt gelungen, so dass der Einsatz in der Praxis doch mit einigen Einschränkungen versehen ist.

Inhalt:
  1. Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  2. Die Projektionsfläche ist entscheidend
  3. Der richtige Aufstellort ist entscheidend
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Der Xperia Touch besteht im Grunde aus Smartphone-Technik, aber statt eines Displays gibt es einen Projektor. Der eingebaute Kurzdistanzprojektor verwendet Sonys SXRD-Technik und wirft einen 23 Zoll großen Bedienungsbereich mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln auf den Tisch. Der Nutzer kann das Gerät ganz normal mit den Fingern bedienen - es vermittelt den Eindruck eines besonders großen Tablets.

Sehr großer Touchscreen-Bereich

Problemlos können wir auf der riesigen Fläche mit einer Diagonalen von mehr als einem halben Meter im Internet surfen und beliebige Apps und Spiele nutzen. Alles verhält sich so, wie es von einem Android-Gerät bekannt ist. Auch das Anschauen von Videos oder das Abspielen von Musik ist kein Problem: Im Xperia Touch stecken recht passable Stereolautsprecher, und mit einem Speicher von 32 GByte kann bei Bedarf auch einiges an Musik oder Videos auf dem Gerät gespeichert werden. Außerdem gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Auf der Oberseite sind neben dem Ein-Aus-Schalter auch Lautstärketasten vorhanden.

  • Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch mit der Projektorlampe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Xperia Touch hat einen USB-C-Anschluss und eine Buchse für Micro-HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Xperia Touch ist der Steckplatz für eine Speicherkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier können Micro-SD-Karten eingeschoben werden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Bedienelemente des Xperia Touch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Damit sich Tische und Wände mit einer Touch-Steuerung versehen lassen, hat Sony Infrarotsensoren eingebaut, die beobachten, an welchen Stellen die Finger die Projektionsfläche berühren. Diese Sensoren müssen dabei gerade zur Projektionsfläche ausgerichtet sein, was automatisch der Fall ist, wenn der Projektor vor einem auf dem Tisch steht. Das Gerät sollte daher nicht etwa auf ein Buch gestellt werden, weil dann die Erkennung der Berührungen nicht mehr einwandfrei arbeitet.

Projektor läuft mit Android 7.0

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Sony verwendet im Xperia Touch Android 7.0 alias Nougat mit der von den Sony-Tablets bekannten Oberfläche. Spezielle Anpassungen an den Einsatz des Projektors gibt es nicht. Die Erkennung der Berührungen funktioniert reibungslos, und es ist faszinierend, wie ein einfacher Tisch damit bedienbar wird. Zu zweit Air-Hockey auf dem Tisch zu spielen, ist eine faszinierende Erfahrung. Auch die typischen Zoomgesten eines modernen Smartphones funktionieren problemlos - sehr angenehm.

  • Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch mit der Projektorlampe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Xperia Touch hat einen USB-C-Anschluss und eine Buchse für Micro-HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Xperia Touch ist der Steckplatz für eine Speicherkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier können Micro-SD-Karten eingeschoben werden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Bedienelemente des Xperia Touch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Damit die Touch-Bedienung optimal funktioniert, muss der Projektor vorher kalibriert werden. Unverständlicherweise ist das nicht Teil der Geräteeinrichtung. Und die betreffende Kalibrierungs-App ist weder auf dem Hauptbildschirm abgelegt noch in den Einstellungen zu finden. Aufgeführt ist sie bei allen Apps, aber damit unnötig schwer zu finden. Generell sollte bei der Touch-Bedienung darauf geachtet werden, dass sich keine weiteren Gegenstände im Projektionsbereich befinden.

Zu dunkle Projektion

Wird Xperia Touch etwa auf einem Tisch oder dem Fußboden eingesetzt, ist die Projektionsfläche nicht veränderbar. Anders sieht es aus, wenn das Gerät zur Wandprojektion genutzt wird. Dann sind Flächen von bis zu 80 Zoll möglich, also etwas mehr als zwei Meter in der Diagonalen. Allerdings verliert der Projektor dann alle Steuermöglichkeiten. Die Bedienung an der Wand funktioniert nur, wenn der Projektor direkt an der Wand steht und dann auf eine Projektionsfläche von 23 Zoll beschränkt bleibt.

Die von Sony eingesetzte Projektorlampe hat eine maximale Helligkeit von lediglich 100 Lumen. Hier hätte es gerne etwas mehr sein dürfen. Zum Vergleich: Ordentliche Heimkinoprojektoren liegen bei der Helligkeit bei um die 2.000 Lumen oder sogar noch höher. Es bleibt unverständlich, dass eine so schwache Lampe verwendet wird. Denn das schränkt die Möglichkeiten des Projektors besonders ein.

Es kommt vor allem auf den Untergrund der Projektion an.

Die Projektionsfläche ist entscheidend 
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derdiedas 27. Okt 2017

Weil es ein durchgängig idiotisches Produkt ist - so einfach. Und das liegt zu >80% an...

zilti 23. Okt 2017

Mittlerweile, da der Name ja fürs Tablet und den Laptop herhalten musste, nennt sich das...

thecrew 17. Okt 2017

Als Jukebox auf einer Party vielleicht. Als richtiger DJ bekommst du aber schon...

thecrew 17. Okt 2017

Picoprojectoren mit Android Soc gibt es schon ab 150 Euro (Verkaufspreis nicht...

Bowman 17. Okt 2017

...ich find' das Ding ja toll, aber mir fällt keine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit dafür...


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