Verfügbarkeit und Fazit

Sony verkauft das Xperia Touch vor allem an Unternehmenskunden und über spezialisierte Händler. Es ist für 1.500 Euro verfügbar.

Fazit

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Sony beweist mit dem Xperia Touch viel Mut, eine ganz neuartige Produktgruppe auszuprobieren. Ein Android-Projektor ist erst einmal eine reizvolle Idee, und es ist eine schiere Freude, einen Tisch einfach in ein Android-Gerät zu verwandeln. Auf dem Tisch zocken, Videos angucken oder großformatig in Webseiten surfen, all das ist kein Problem. Die Touch-Bedienung funktioniert erfreulich zuverlässig und macht Spaß.

Die große Einschränkung ist allerdings die viel zu geringe Helligkeit der Projektion. Idealerweise müsste der Raum immer abgedunkelt werden, in dem das Gerät verwendet wird. Das ist in der Praxis aber kaum machbar. Vor allem wegen der geringen Helligkeit sind an die Projektionsfläche besondere Anforderungen gestellt: Idealerweise ist diese strahlend weiß ohne irgendwelche Muster oder Maserungen. Der Einsatz auf normalen Holztischen trübt das Ergebnis stark. Je dunkler der Tisch ist und je mehr Maserung vorhanden ist, desto schlechter ist das projizierte Bild zu erkennen.

  • Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch mit der Projektorlampe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Xperia Touch hat einen USB-C-Anschluss und eine Buchse für Micro-HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Xperia Touch ist der Steckplatz für eine Speicherkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier können Micro-SD-Karten eingeschoben werden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Bedienelemente des Xperia Touch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein weiteres Manko sind die Einsatzmöglichkeiten des Xperia Touch. Es ist natürlich reizvoll, etwa digitales Air-Hockey auf einem Tisch zu spielen oder eben besonders viel Platz für Webseiten zu haben. Beim Kochen oder Backen kann es hilfreich sein, sich das Rezept auf die Küchenablage zu projizieren - vorausgesetzt, dort ist trotz des hellen Umgebungslichts und der eher nicht weißen Arbeitsfläche ordentlich etwas zu erkennen.

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Aber so ein richtiges Killer-Feature haben wir nicht finden können. Das geht auch Sony nicht anders, hier wird auch das Küchenszenario hervorgehoben. Es fällt damit schwer, die Investition von 1.500 Euro für ein paar nette Annehmlichkeiten zu rechtfertigen, auch wenn der Android-Projektor einen Hauch von Zukunft verspricht.

Mit einem künftigen Xperia Touch 2.0 könnten einige der Kritikpunkte beseitigt werden. Vor allem eine hellere Projektorlampe könnte hier viel bewirken. Wir hoffen mal, dass Sony weiterhin Mut beweist und in absehbarer Zukunft einen zweiten Anlauf wagt.

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derdiedas 27. Okt 2017

Weil es ein durchgängig idiotisches Produkt ist - so einfach. Und das liegt zu >80% an...

zilti 23. Okt 2017

Mittlerweile, da der Name ja fürs Tablet und den Laptop herhalten musste, nennt sich das...

thecrew 17. Okt 2017

Als Jukebox auf einer Party vielleicht. Als richtiger DJ bekommst du aber schon...

thecrew 17. Okt 2017

Picoprojectoren mit Android Soc gibt es schon ab 150 Euro (Verkaufspreis nicht...

Bowman 17. Okt 2017

...ich find' das Ding ja toll, aber mir fällt keine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit dafür...



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