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Die Projektionsfläche ist entscheidend

Denn schon bei bedecktem Himmel sind die Inhalte nicht mehr so gut zu erkennen, das Bild wirkt blass. Wenn es draußen sonnig ist, wird es schwer, noch etwas auf der Projektionsfläche zu erkennen. Je heller und einheitlicher der Untergrund für die Projektion ist, desto besser kann dies ausgeglichen werden. Ein strahlend weißer Untergrund ist hier das Optimum.

  • Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch mit der Projektorlampe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Xperia Touch hat einen USB-C-Anschluss und eine Buchse für Micro-HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Xperia Touch ist der Steckplatz für eine Speicherkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier können Micro-SD-Karten eingeschoben werden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Bedienelemente des Xperia Touch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Strukturierte Oberflächen, wie sie etwa auf einem Holztisch vorzufinden sind, erschweren die Erkennung der Inhalte zusätzlich, selbst wenn die Umgebung nicht sonderlich hell ist. Wer also keinen Tisch oder andere große Flächen mit weißer Oberfläche hat, wird Schwierigkeiten haben, eine optimale Aufstellung für den Xperia Touch zu finden. Alle Oberflächen mit Maserung oder einem anderen Muster sind hier nachteilig.

Das Umfeld muss sich an den Projektor anpassen

Optimale Bedingungen wird es in vielen Haushalten nicht geben, und nicht alle werden bereit sein, die Einrichtung ihrer vier Wände für ein solches elektronisches Gerät anzupassen. Aber genau das wäre beim Xperia Touch eigentlich ratsam. Wer keinen weißen Tisch hat, sollte sich diesen zulegen, um so die geringe Leuchtstärke ausgleichen zu können. Das ist leider ein Nachteil des Konzepts.

Nach Ansicht von Sony ist der Xperia Touch das ideale Gerät für die Küche. Man kann sich Rezepte auf die Arbeitsfläche projizieren und darin blättern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Finger nass, schmutzig oder fettig sind. Wenn der Projektor nicht berührt wird, verschmutzt nur die Arbeitsplatte, die nach getaner Arbeit problemlos gereinigt werden kann. Das hört sich in der Theorie auch gut an.

Probleme in der Praxis

Die Praxis sieht aber anders aus. Zum einen ist der Xperia Touch nicht spritzwassergeschützt. Wer also mit Flüssigkeiten hantiert und diese versehentlich auf das eigentliche Gerät schüttet, riskiert einen Defekt. Denn der Projektor kann nicht beliebig weit weg von der Projektionsfläche platziert werden: Die Fläche wird immer in einem Abstand von 8 cm vom Gerät projiziert, wenn der Projektor im Tischbetrieb verwendet wird.

  • Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch lässt sich wie ein normales Android-Gerät bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch ist die Projektionsfläche etwa einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch unterstützt auch Multitouchgesten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia Touch mit der Projektorlampe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Xperia Touch hat einen USB-C-Anschluss und eine Buchse für Micro-HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Xperia Touch ist der Steckplatz für eine Speicherkarte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier können Micro-SD-Karten eingeschoben werden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Bedienelemente des Xperia Touch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Xperia Touch macht jeden Tisch zum Touchscreen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Außerdem muss penibel darauf geachtet werden, dass sich keinerlei Gegenstände innerhalb der Projektionsfläche befinden. Ansonsten kann das die Bedienung stören. Falls die Küchenarbeitsfläche nicht ausreichend dimensioniert ist, kann das eben zu einer weiteren Einschränkung führen.

Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass eine typische Küchenarbeitsplatte eben nicht weiß ist. Vielmehr sind diese Platten oft gemustert oder gemasert. Wenn sie dann noch dunkel gehalten sind, fällt es sehr schwer, die Inhalte überhaupt noch zu erkennen. Und bei der Arbeit in der Küche ist ist meist viel Licht erwünscht, das dann wieder beim Erkennen der Inhalte auf der Projektionsfläche stört.

Einschränkungen bei der Wandprojektion

Wer sich den Xperia Touch anschafft, um diesen auch zum Schauen von Streaming-Videos zu nutzen, wird ebenfalls enttäuscht werden. Die geringe Helligkeit sorgt dafür, dass der Raum stark abgedunkelt sein muss, um ordentliche Bilder an die Wand zu werfen. Denn je weiter das Gerät von der Wand entfernt aufgestellt wird, desto weniger Licht kommt dann noch dort an. Das größte Handicap ist aber, dass sich das Gerät dann nicht mehr bedienen lässt.

Wer die Wiedergabe pausieren möchte, müsste den Projektor erst einmal wieder ganz dicht an die Wand rücken, was kaum praktikabel ist. Hier hätte es geholfen, zumindest eine einfache Fernbedienung beizulegen, um bei Bedarf die Wiedergabe unterbrechen zu können. Da der Projektor neben WLAN-Unterstützung auch mit Bluetooth ausgestattet ist, ließe sich das notfalls mit einer Bluetooth-Maus oder einer Bluetooth-Tastatur regeln. Aber die müsste dann auch erstmal angeschafft werden.

Der Pojektor hat einen Mini-HDMI-Anschluss, ein passendes Kabel liegt jedoch nicht bei. Der Platz am Anschluss ist so knapp bemessen, dass so mancher Adapter nicht passen dürfte. Aber prinzipiell kann darüber etwa ein Blu-ray-Player oder aber auch eine Streaming-Box angeschlossen werden, um den Projektor als pures Wiedergabegerät zu nutzen. Aber eben mit der Einschränkung der geringen Leuchtkraft.

Generell geht es bei dem Android-Projektor darum, den perfekten Aufstellort zu finden. Das kann unter Umständen etwas mühsam sein.

 Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das KillerfeatureDer richtige Aufstellort ist entscheidend 
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derdiedas 27. Okt 2017

Weil es ein durchgängig idiotisches Produkt ist - so einfach. Und das liegt zu >80% an...

zilti 23. Okt 2017

Mittlerweile, da der Name ja fürs Tablet und den Laptop herhalten musste, nennt sich das...

thecrew 17. Okt 2017

Als Jukebox auf einer Party vielleicht. Als richtiger DJ bekommst du aber schon...

thecrew 17. Okt 2017

Picoprojectoren mit Android Soc gibt es schon ab 150 Euro (Verkaufspreis nicht...

Bowman 17. Okt 2017

...ich find' das Ding ja toll, aber mir fällt keine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit dafür...


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