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Xperia Touch im Hands on: Projektor macht jeden Tisch Android-tauglich

Android auf jeder ebenen Fläche. Das macht Sonys Projektor Xperia Touch möglich. Die Touch-Steuerung funktioniert sehr zuverlässig und bedarf keiner großen Umgewöhnung. Der Preis ist allerdings hoch.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Sonys Xperia Touch
Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Einen 23 Zoll großen Android-Hauptbildschirm projiziert Sonys Xperia Touch auf Tisch oder Wand. Die Bedienung unterscheidet sich nicht von der anderer Android-Geräte; wer ein anderes Android-Gerät bedienen kann, kommt also auch mit dem Projektor zurecht. Er erkennt mittels Infrarottechnik die Handbewegungen des Nutzers und ermittelt so, an welche Stelle auf dem Tisch getippt wird. Beim Ausprobieren funktioniert das System gut.

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Wir haben damit in Webseiten gelesen, Videos angeschaut, über Google Earth die Welt erkundet und etwas gespielt. Für die Tonausgaben werden die eingebauten Stereolautsprecher verwendet. All das ist ohne Umstellung möglich. Das System versteht bis zu zehn Multitouch-Punkte, so dass entsprechend viele Eingaben parallel verarbeitet werden. Auf dem Projektor ist eine spezielle Zeichen-App von Sony enthalten, über die Nutzer anderen Personen im Haushalt handschriftliche Notizen hinterlegen können.

  • Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
  • Sonys Xperia Touch (Bild: Sony)
Sonys Xperia Touch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Der Projektor hat einen Näherungssensor und schaltet sich bei Bedarf an, wenn sich ein Nutzer nähert. Damit kann Xperia Touch als Art Pinnwand in den eigenen vier Wänden fungieren. Die Touch-Projektion verlangt nur eine halbwegs ebene Oberfläche. Es spielt dabei keine Rolle, ob das ein Tisch oder eine Wand ist. Die einzige Beschränkung ist dann die maximale Projektionsfläche von 23 Zoll, was einer Bilddiagonalen von etwas mehr als einem halben Meter entspricht.

Projektionsfläche kann auf zwei Meter vergrößert werden

Außerdem ist eine Wandprojektion mit bis zu 80 Zoll möglich. Die etwas mehr als zwei Meter breite Projektionsfläche ist dann aber nicht mehr mit Touch-Gesten bedienbar. Dieser Projektionsmodus kann etwa für die Wiedergabe von Filmen oder das Betrachten von Fotos genutzt werden. In diesem Modus kann das Gerät dann mit Gesten in der Luft gesteuert werden.

Dieser Bedienungsmodus befindet sich laut Sony noch in der Entwicklung. Das kann ein Grund dafür sein, dass wir damit auf Anhieb noch nicht so gut zurechtkamen. Wenn damit aber nur eine App etwa zur Videowiedergabe gesteuert wird, klappt das gut. Hier muss sich der Anwender in jedem Fall mehr umgewöhnen als bei der reinen Touch-Bedienung. Für die Projektion setzt Sony auf seine SXRD-Technik, das Touch liefert eine HD-Auflösung. Weitere technische Angaben machte Sony bisher nicht.

Sony hat Xperia Touch auf dem Mobile Word Congress in Barcelona angekündigt und will es im Frühjahr 2017 zum Preis von 1.500 Euro auf den Markt bringen.

Fazit

Mit viel Vergnügen haben wir Xperia Touch ausprobiert. Auf Anhieb funktionierte die Touch-Bedienung auf einem Tisch oder an der Wand problemlos. Die Gestensteuerung in der Luft bedarf noch einiger Anpassungen, aber daran wird ohnehin noch gearbeitet. Der hohe Preis wird allerdings viele Interessenten abschrecken.



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TarikVaineTree 28. Feb 2017

Das ist wirklich übel, aber bei Dunkelheit und Stromkabel mag es gehen.

TarikVaineTree 28. Feb 2017

Gab es schon: https://www.amazon.de/Samsung-Smartphone-Touchscreen-Megapixel-ebony-gray...

TarikVaineTree 28. Feb 2017

Da ist Hardware für ein eigenes Android drin.

mfeldt 28. Feb 2017

Größerziehen etc? Ohne macht's ja nur den halben Spaß...

M.P. 27. Feb 2017

Ich dachte zuerst, das wäre ein Smartphone. Erst auf den zweiten Blick ist erkennbar, da...


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