Xperia-Smartphones: Sony hat Grund für verkürzte Akkulaufzeit gefunden

Viele Nutzer von Sony-Smartphones wie dem Xperia Z, ZL und ZR sowie dem Xperia Tablet Z haben seit dem Update auf Android 4.4.2 eine verkürzte Akkulaufzeit feststellen müssen. Die Gründe dafür lagen bisher im Dunkeln, jetzt hat Sony sich im hauseigenen Forum(öffnet im neuen Fenster) allerdings mit einer Problemdiagnose zu Wort gemeldet.
Google-Play-Dienste sind das Problem
Grund für die reduzierte Laufzeit soll ein Problem mit den Google-Play-Diensten(öffnet im neuen Fenster) sein. Diese werden vom Android-System benötigt, um die Google- und Google-Play-Apps automatisch aktualisieren zu können. "Wir haben festgestellt, dass die Ursache für den hohen Akkuverbrauch im letzten Update der Google-Play-Dienste liegt" , erklärt Sony. Das Update trägt die Versionsnummer 4.4.52 und stammt vom 19. Mai 2014.
Bis eine neue Version der Play-Services veröffentlicht wird, kann Sony offenbar nur einen Workaround anbieten: Betroffene Nutzer können das Update wieder deinstallieren, danach sollte sich der Akkuverbrauch wieder normalisieren. Das automatische Update der App muss ebenfalls deaktiviert werden, da sich die aktuelle Version sonst wieder aufspielt. Bei dieser Methode können allerdings Google-Apps wie Youtube beeinträchtigt sein.
Alternativ soll auch folgende Vorgehensweise das Problem beseitigen: In den Einstellungen muss der Nutzer in seinem Google-Konto unter Anzeigen bei der Option "Interessenbezogene Anzeigen deaktivieren" ein Häkchen setzen. Gleichzeitig muss das Daten-Backup unter Einstellungen/Sichern & Zurücksetzen/Meine Daten sichern deaktiviert werden.
Workaround scheint zu funktionieren
Im Forum von Android-Hilfe.de(öffnet im neuen Fenster) berichten einige Nutzer des Xperia Z, dass nach dem Setzen der Häkchen der Akkuverbrauch durch die Google-Play-Dienste von über 90 auf knapp über 60 Prozent zurückgegangen ist. Ob Sony auch noch eine permanente Lösung in Form eines Updates anbieten wird, ist unklar.



