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Xperia M4 Aqua im Hands on: Sonys preisgünstiger Einstieg in die Unterwasserwelt

Mit dem Xperia M4 Aqua bringt Sony ein Smartphone für einen geringen Preis, das dennoch mit den Basisfunktionen der Topmodelle ausgestattet ist. Es gibt ein wasserdichtes Gehäuse, einen schnellen Octa-Core-Prozessor und eine lange Akkulaufzeit. Aber an einer Stelle macht sich der günstige Preis negativ bemerkbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Sonys Xperia M4 Aqua
Sonys Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ein gut ausgestattetes Smartphone in einem wasserdichten Gehäuse hat Sony auf dem Mobile World Congress 2015 vorgestellt. Das Xperia M4 Aqua ist im Grunde das Nachfolgemodell des Xperia M2 Aqua. Das neue Modell wurde mit aktuellerer Hardware versehen, die Ausstattung des Vorgängermodells war mittlerweile nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

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Das Besondere am Xperia M4 Aqua ist das Gehäuse, das nach den Schutzklassen IP65 und IP68 zertifiziert ist. Demnach ist es vor Eindringen von Staub und Wasser geschützt. Es kann bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von 1,5 Metern verwendet werden. Die Gehäuserückseite besteht aus kratzfestem Glas, damit ähnelt es vom Äußeren den aktuellen Xperia-Z-Topmodellen. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und das Gerät liegt gut in der Hand.

  • Sonys Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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  • Sonys Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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  • Sonys Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Sonys Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Das Smartphone hat einen 5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das ist bei der Displaygröße nicht überragend, bei dem Preis aber noch halbwegs angemessen. Das Display besteht aus kratzfestem Mineralglas, um Kratzer und Beschädigungen zu verhindern.

Octa-Core-Prozessor und 2 GByte Arbeitsspeicher

Im Sony-Gerät steckt Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 615, der aus zwei Quad-Core-Einheiten besteht. Die eine läuft mit einer Taktrate von 1 GHz, die andere mit 1,5 GHz. Zudem gibt es 2 GByte Arbeitsspeicher. Die Oberfläche läuft flüssig und es fielen im Kurztest keine unangenehmen Ruckler auf.

Sony verkauft das Xperia M4 Aqua mit lediglich 8 GByte Flash-Speicher. Das ist nicht viel und hier wäre ein doppelt so großer Speicher hilfreich. Das Smartphone hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die allerdings nur bis 32 GByte unterstützt werden. Voraussichtlich wird auch kein App2SD unterstützt, so dass sich Apps nicht auf die Speicherkarte auslagern lassen.

Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Sonys Exmor-RS-Sensor und LED-Licht, auf der Vorderseite ist eine 5-Megapixel-Kamera untergebracht. Das LTE-Smartphone unterstützt UMTS, GSM, Bluetooth 4.0 und hat einen GPS-Empfänger. Bezüglich der unterstützten WLAN-Standards gibt es wie bei Sony üblich keine Angaben.

Android 5.0.2 vorinstalliert

Das Xperia M4 Aqua wird mit Android 5.0.2 alias Lollipop ausgeliefert. Darauf läuft Sonys eigene Bedienoberfläche, die an die Lollipop-Optik angepasst wurde. Bei Maßen von 146 x 73 x 7,3 mm wiegt es 136 Gramm.

Das Smartphone hat einen fest eingebauten 2.400-mAh-Akku. Damit kann eine Sprechzeit von rund 13 Stunden erreicht werden, im Bereitschaftsmodus soll der Akku bis zu 32 Tage durchhalten. Der Hersteller verspricht im Praxiseinsatz eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Tagen. Dieser Wert soll sich mit dem Sony-eigenen Stamina-Modus noch verlängern lassen.

Sony will das Xperia M4 Aqua im Juni 2015 für 280 Euro auf den Markt bringen.

Fazit

Wer Wert legt auf ein Smartphone mit einem wasserdichten Gehäuse und nicht sehr viel Geld bezahlen will, hat derzeit nicht viel Auswahl am Markt. Mit dem Xperia M4 Aqua hat Sony einen gelungenen Nachfolger des Xperia M2 Aqua vorgestellt. Wer keine Oberklasse-Ausstattung benötigt, bekommt ein ordentliches Gerät mit guter Hardware.

Bei der Displayauflösung und vor allem bei der Speicherbestückung macht sich der niedrige Preis bemerkbar. Das Display zeigt Inhalte eben nicht übermäßig scharf, liefert aber für ein 5-Zoll-Gerät noch gute Ergebnisse. Zum Problem kann eher der Flash-Speicher von gerade mal 8 GByte werden. Mit einem verdoppelten Speicher würde das Sony-Smartphone deutlich gewinnen.



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Toaster 06. Mär 2015

Wow, das ist ärgerlich, wenn ich bedenke was ich damals für das Z1 bezahlt habe. Kann...

Dwalinn 03. Mär 2015

Das ist immerhin mehr als 32 GB^^ und reine 32 GB karten haben meist sogar etwas weniger...

AndyMt 02. Mär 2015

Ja - ein Gerät mit diesen Daten in 4" - das wär ein Traum... Oder ein Z3C in 4" - dürfte...

AndyMt 02. Mär 2015

Ja gut - der Preis wird schnell bei 200¤ liegen, also untere Mittelklasse. Und dafür ist...

lachesis 02. Mär 2015

... man kann telefonieren und SMS verschicken :-)


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