Xperia L3 im Hands on: Sony-Smartphone mit Dual-Kamera kostet 200 Euro

Das neue Xperia L3 ist Sonys erstes Einsteiger-Smartphone mit Dual-Kamera. Damit können Anwender Fotos mit Bokeh-Effekt aufnehmen. Der Fingerabdrucksensor ist im Unterschied zum Vorgängermodell wieder an der Seite - aber etwas anders realisiert.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
Sonys Xperia L3
Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Sony hat ein neues Xperia-Smartphone für Einsteiger auf dem Mobile World Congress 2019 vorgestellt - zusammen mit dem Xperia 1 und dem Xperia 10 sowie dem Xperia 10 Plus. Das Xperia L3 ist das Nachfolgemodell des Xperia L2, das vorn eine Dual-Kamera hat. Bei dem neuen Modell gibt es auf der Vorderseite wieder nur eine Kameralinse, während die Hauptkamera eine Dual-Ausführung ist. Golem.de konnte sich das neue Xperia L3 im Vorfeld des Mobile World Congress 2019 ansehen.

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Die Dual-Kamera des Xperia L3 hat einen 13-Megapixel-Hauptsensor sowie einen unterstützenden 2-Megapixel-Sensor, um Fotos mit Bokeh-Effekt aufnehmen zu können - also Porträtfotos mit unscharfem Hintergrund. Der 2-Megapixel-Sensor ermittelt dafür Tiefeninformationen. Auf der Vorderseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera für Videotelefonie und Selbstporträts.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das Display etwas größer geworden. Statt 5,5 Zoll im 16:9-Format gibt es eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll im 2:1-Format, das der Hersteller selbst als 18:9 angibt. Das macht das Smartphone trotz des größeren Displays schlanker; es ist gut mit einer Hand zu bedienen. Weiterhin gibt es keine Full-HD-Auflösung in der Einstiegsklasse von Sony, während die Konkurrenz hier oftmals Full-HD-Displays verbaut. Das Display im Xperia L3 hat eine Auflösung von 1.440 x 720 Pixeln. Das Smartphone misst 154 x 72 x 8,9 mm.

Auch das neue Einstiegs-Smartphone von Sony läuft mit einem Mediatek-Prozessor, dem Vierkernmodell Helio P22 MT6762. Unverändert gibt es 3 GByte Arbeitsspeicher, sodass sich das Gerät gut für alltägliche Aufgaben eignet. Auch gibt es wie gehabt einen 32 GByte Flash-Speicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 512 GByte.

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Der Hersteller ist mit dem neuen Modell davon abgerückt, den Fingerabdrucksensor auf die Rückseite zu verbannen - der Sensor ist wieder auf der rechten Gehäuseseite zu finden. Damit ist er auch gut zu erreichen, wenn das Smartphone mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegt oder etwa in einer Halterung im Auto steckt.

  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sonys Xperia L3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Anders als früher setzt Sony auf einen weiteren Einschaltknopf ohne Fingerabdrucksensor. Damit lässt sich das Smartphone einschalten, ohne es komplett zu entsperren. Zudem gibt es auf der rechten Seite eine Wipptaste zum Anpassen der Lautstärke. Eine separate Kamerataste gibt es nicht.

Das Dual-SIM-Smartphone unterstützt WLAN-ac, Bluetooth 5.0, NFC sowie GPS und hat neben einem USB-Type-C-Anschluss auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für herkömmliche Kopfhörer. In Deutschland wird Vodafone die Dual-SIM-Ausführung nicht im Sortiment haben, dort wird es das Smartphone nur mit einem SIM-Kartensteckplatz geben. Im Smartphone befindet sich ein 3.300-mAh-Akku, Angaben zur Akkulaufzeit liegen nicht vor und drahtloses Laden wird nicht unterstützt.

Sony bringt das Smartphone noch mit Android 8.1 alias Oreo auf den Markt. Dabei gibt es die Sony-typischen Anpassungen an der Oberfläche und eine Reihe spezieller Sony-Apps.

Sony will das Xperia L3 zum Preis von 200 Euro Anfang März 2019 in Schwarz, Silber und Gold in den Handel bringen. Damit wird der Einstieg in die Xperia-Welt wieder für 200 Euro möglich - das Xperia L1 kam Mitte 2017 für 200 Euro auf den Markt, das Xperia L2 kostete im vergangenen Jahr anfangs 250 Euro.

Fazit

Der Einstieg in die Xperia-Welt wird wieder preisgünstiger bei besserer technischer Ausstattung. Das 2:1-Format erlaubt eine gute Einhandbedienung und erfreulich ist der Einbau einer Dual-Kamera, um Porträtfotos mit unscharfem Hintergrund aufnehmen zu können.

Angenehm ist, dass sich Fingerabdrucksensor wieder auf der rechten Gehäuseseite befindet. Damit ist er allgemein besser erreichbar als auf der Gehäuserückseite. Bei der Displayauflösung hätten wir uns ein Full-HD-Display gewünscht, wie es andere Hersteller schon in ihre 200-Euro-Geräte einbauen.

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