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Bessere Bildqualität als bei früheren Sony-Smartphones

Tageslichtaufnahmen sind gut belichtet, verglichen mit dem P30 Pro von Huawei und dem Pixel 3 XL von Google gefällt uns der leicht wärmere Weißabgleich besser. Die Schärfe ist mit der des P30 Pro vergleichbar, allerdings bietet das Xperia 1 nicht die Möglichkeit, auf einen weitaus schärferen Modus mit mehr Pixeln umschalten zu können, wie es das Huawei-Smartphone vermag. Seinen eigenen 48-Megapixel-Chip IMX586 verwendet Sony für sein neues Smartphone nicht. Vergleichen wir die Detailschärfe mit der des Pixel 3 XL, so macht das Google-Smartphone etwas schärfere Bilder.

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Dafür hat das Pixel 3 XL keine optische Zweifachvergrößerung und kein Weitwinkelobjektiv. Diese Zusatzoptionen erweitern das gestalterische Spektrum des Xperia 1 ungemein, es ist erfreulich, dass Sony mittlerweile auch endgültig in der Welt der Multikamerasysteme angekommen ist. Das Teleobjektiv hat eine gute Schärfe, beim Weitwinkelobjektiv empfinden wir die Farben allerdings bei manchen HDR-Situationen als etwas zu aufdringlich.

Bei Aufnahmen mit weniger gutem Licht zeigt das Xperia 1 immer noch eine gute Schärfe, Artefakte werden gut ausgeglichen. Verglichen mit dem P30 Pro und dem Pixel 3 XL ist die Ausleuchtung allerdings weniger gut. Einen speziellen Nachtmodus hat das Xperia 1 nicht: Wo wir mit dem P30 Pro in fast kompletter Dunkelheit noch sehr gute und mit dem Pixel 3 XL gute Ergebnisse machen, zeigt das Xperia 1 ein nur schwer erkennbares Bild an. Zwar ist das Bild recht scharf und zeigt wenige Artefakte, für brauchbar halten wir es aber insgesamt nicht, da es zu dunkel ist.

  • Das Xperia 1 hat eine Dreifachkamera, die Aufnahmen mit einem Weitwinkelobjektiv, ...
  • ... einem zweifachen Teleobjektiv ...
  • ... und einem Superweitwinkelobjektiv macht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Bildausschnitt des Standardobjektivs des P30 Pro von Huawei ist nahezu identisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv des Huawei-Smartphones kommt dank fünffacher Vergrößerung aber näher heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv des P30 Pro verzerrt an den Rändern weitaus stärker als das des Xperia 1. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: eine Aufnahme mit dem Standardobjektiv des Pixel 3 XL (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL hat nur ein Objektiv, Teleaufnahmen sind daher nur mit digitaler Vergrößerung möglich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Farben stellt das Xperia 1 recht neutral dar, die Sättigung ist nicht zu stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Stärke des Xperia 1 sind Tageslichtaufnahmen, die gut belichtet sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Je nach gewählter Hintergrundunschärfe kann es beim Xoeria 1 zu kleinen Fehlern an der Grenze zwischen Vorder- und Hintergrund kommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die HDR-Funktion des Xperia 1 gefällt uns gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Xperia 1 von Sony (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat Sony eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul besteht aus einem Standardobjektiv, einem Weitwinkelobjektiv und einem Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwischen der Lautstärkewippe und dem Einschalter ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Xperia 1 über einen USB-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist traditionell oberhalb des Displays eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist auch mit dem Zeigefinger der linken Hand erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das längliche Format des guten OLED-Displays eignet sich sowohl gut für Multitasking als auch zum Schauen von Filmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Xperia 1 kostet 950 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Xperia 1 hat eine Dreifachkamera, die Aufnahmen mit einem Weitwinkelobjektiv, ...

Sony vermarktet das Xperia 1 als Videokamera-Smartphone. Wir können in der Standard-Kamera-App Videos aufnehmen, Sony hat allerdings zusätzlich die Videokamera-App Cinema Pro installiert. Diese bietet wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten als die Kameraanwendung. So können wir beispielsweise zwischen verschiedenen Bildstilen wählen, die Belichtung manuell auswählen und den Fokus selbst bestimmen. Auch während der Aufnahme sind dank eines Schiebereglers sanfte Fokuseinstellungen möglich.

Die Videoqualität ist beim Weitwinkel- und Teleobjektiv gut, bei der Superweitwinkelkamera hingegen gefallen uns die Farben nicht immer. Wie bei den Fotos wirken sie etwas zu stark gesättigt, was unnatürlich aussieht.

Nur zwei Bildraten in Cinema Pro wählbar

Die einzeln aufgenommenen Clips werden innerhalb eines Projekts gespeichert. Haben wir einmal den Bildstil für ein Projekt gewählt, können wir diesen für alle weiteren Clips des Projekts nicht mehr ändern. Auch die FPS-Zahl lässt sich dann nicht mehr wechseln. Nehmen wir Videos in 4K auf, können wir zwischen 23,98 und 29,97 fps wählen - höhere Bildraten stehen leider nicht zur Verfügung, was etwas enttäuschend ist. Eigenartigerweise können wir auch bei Full-HD-Aufnahmen keine höheren Bildraten wählen, obgleich die Standard-Kamera-App Full-HD-Aufnahmen mit bis zu 60 fps ermöglicht.

Das Videokamerakonzept des Xperia 1 geht aber auch deshalb nicht ganz auf, da auf dem Smartphone keine vernünftige Möglichkeit installiert ist, die aufgenommenen Clips weiterzuverarbeiten. Wir können über die Sony-Galerie-App zwar die Videos eines Projekts zusammenschneiden, haben aber bis auf die Auswahl der Clips keinerlei Möglichkeit, auf die Gestaltung einzugehen. Die Videos werden einfach aneinandergeschnitten, ohne Blenden dazwischen; bestimmte Teile aus den Clips herausschneiden können wir nicht. Auch eine Hintergrundmusik können wir nicht wählen.

Wollen wir die Daten auf unserem Xperia 1 weiterverarbeiten, müssen wir uns ein Schnittprogramm eines Drittherstellers installieren. Bei mehreren von uns getesteten Apps kommen diese allerdings nicht mit dem 21:9-Format klar, mit dem wir aufgenommen haben. Letztlich kopieren wir die Clips also vom Smartphone auf unseren Rechner, um sie dort weiterzuverarbeiten - eine mobile Lösung ist das für uns nicht.

Deutlicher Kamerafortschritt gegenüber früheren Sony-Smartphones

Insgesamt betrachtet ist die Kamera des Xperia 1 ein Fortschritt, wenn wir uns zahlreiche vorige Sony-Smartphones anschauen. Die Bildqualität kann mit der Oberklasse mithalten - mehr aber auch nicht. In bestimmten Bereichen gibt es weiterhin bessere Konkurrenzsmartphones, allen voran das P30 Pro von Huawei. Dieses ist dem Xperia 1 in puncto Bildschärfe und Belichtung dunkler Bereiche überlegen; auch das Pixel 3 XL hat eine bessere Schärfe, allerdings wegen des einzelnen Objektivs weniger Möglichkeiten bei der Bildgestaltung.

Sony scheint uns aber auf dem richtigen Weg zu sein, auch, was die Videofunktion seines neuen Smartphones angeht. Dort hätten wir uns gewünscht, dass der japanische Hersteller das Konzept wirklich zu Ende gedacht und eine vernünftige Bearbeitungs-App installiert hätte. Zudem finden wir die Beschränkung auf maximal 30 fps in der Cinema-Pro-App schwach. Eine Frontkamera hat das Xperia 1 übrigens auch: Sie hat 8 Megapixel und ist klassisch oberhalb des Displays verbaut - eine Notch hat das Smartphone entsprechend nicht.

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loktron 28. Jun 2019

Ist auch kein Wunder... Design von 2017, Kein In display sensor, dicke Rahmen, keine...

loktron 28. Jun 2019

Naja im Android Bereich ist das doch ein recht guter Schnitt mit 2 Jahren Updates. Dafür...

loktron 28. Jun 2019

Ganz ehrlich, ist sony eigentlich noch relevant? Technisch mögen das ja brauchbare Geräte...

AutDasDing 28. Jun 2019

Naja, wenn dir die Bloatware nervt, dann kauf dir kein Huawei. Es gibt so viele...

ko3nig 27. Jun 2019

OneNote + OneDrive Oben siehste das PDF, unten schreibste die Zusammenfassung. Klar gibts...


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