Xpeng P7: Chinesische Elektrolimousine soll 700 km weit fahren

Der Hersteller Xpeng will 2020 mit der Limousine Xpeng P7 Teslas Model 3 Konkurrenz machen. Die Reichweite des Elektroautos soll bei 700 Kilometern liegen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Xpeng P7
Xpeng P7 (Bild: Xpeng)

Das chinesische Elektroauto Xpeng P7 soll in der heckgetriebenen Version eine Reichweite von über 700 Kilometern erzielen und noch 2020 auf den Markt kommen, kündigte das Unternehmen auf seiner Website an. Dabei soll der NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) angewandt worden sein. Eine Angabe nach der WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) liegt noch nicht vor.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) für den IT First Level Support
    Diakonie Hasenbergl e.V., München
  2. Mitarbeiter IT-Helpdesk / Supporttechniker (m/w/d)
    Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen bei Hannover
Detailsuche

Ende 2019 gab der Hersteller noch deutlich geringere Reichweiten an: Damals hieß es, das heckgetriebene Fahrzeug kommt nach NEFZ 650 km weit. Wie die Verbesserungen genau zustande kamen, bleibt offen. Unmöglich ist so etwas jedoch nicht, wie Tesla bei seinen Fahrzeugen demonstrierte. Model S und Model X kommen nach einem Softwareupdate und Hardwareverbesserungen auch weiter als bisher.

Das chinesische Fahrzeug, das im April 2019 auf der Automesse in Schanghai vorgestellt wurde, wird es laut Hersteller in fünf Konfigurationen geben. Dazu zählen zwei Antriebsvarianten: ein Hinterrad- und ein Allradantrieb. Letzterer hat mehr Leistung, aber weniger Reichweite. Der Motor an der Hinterachse hat eine Leistung von 196 Kilowatt und ein Drehmoment von 390 Newtonmetern. Das Fahrzeug beschleunigt in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Beim Allradantrieb kommt eine Maschine vorn mit einer Leistung von 120 Kilowatt hinzu. Das Drehmoment beträgt 655 Newtonmeter, das Fahrzeug beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Der P7 soll im zweiten Quartal 2020 auf den Markt kommen. Ob die Corona-Krise den Plan durchkreuzt, bleibt abzuwarten. Die günstigste Version des Elektroautos soll 270.000 Yuan, umgerechnet nach aktuellen Kursen knapp 35.000 Euro, kosten, die teuerste 370.000 Yuan, das sind knapp 48.000 Euro. Ob das Auto auch außerhalb Chinas erhältlich sein wird, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gamma Ray Burst 10. Mär 2020

Weil ich das Thema schon vor 2 Wochen hatte .... (ich war schon informiert) ... warum...

Dwalinn 10. Mär 2020

Die news entstehen ja häufig durch Veröffentlichungen in Fachmagazin. Meist geht es da um...

pumok 10. Mär 2020

Was ist an "ich benötige es nicht" so schwer zu verstehen? Denkst Du wirklich, Du kennst...

Dwalinn 10. Mär 2020

Klar kann man den vergleichen nur macht sowas halt nur bedingt sinn. Und gerade aussehen...

Dwalinn 10. Mär 2020

Von mir aus kannst du auch mit Dacia vergleichen sind ja auch Spottbillig im Vergleich zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Wochenrückblick: Unter und über der Oberfläche
    Wochenrückblick
    Unter und über der Oberfläche

    Golem.de-Wochenrückblick Neue Surface-Geräte und iOS-Updates: die Woche im Video.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Crucial P1 2TB PCIe-SSD 149€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen (u. a. Legion 15,6" Ryzen 7 & RTX 3060 1.149€) • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /