• IT-Karriere:
  • Services:

Xpeng P7: Chinesische Elektrolimousine kostet ab 35.000 Euro

China will seine Umweltprobleme unter anderem durch eine Elektrifizierung des Straßenverkehrs in den Griff kriegen. Entsprechend viele Elektroautos kommen dort auf den Markt. Der Hersteller Xpeng will 2020 mit einer Limousine Teslas Model 3 Konkurrenz machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Xpeng P7: eigene Infrastruktur mit Schnellladern im Aufbau
Xpeng P7: eigene Infrastruktur mit Schnellladern im Aufbau (Bild: Xpeng)

Das nächste Elektroauto aus China: Der Hersteller Xiaopeng (Xpeng) hat Details zu seiner Mittelklasselimousine P7 bekanntgegeben. Das Auto soll im ersten Halbjahr 2020 in China auf den Markt kommen und dort mit dem Tesla Model 3 konkurrieren.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Schmidt + Clemens GmbH + Co. KG, Lindlar

Das Fahrzeug, das im April 2019 auf der Automesse in Schanghai vorgestellt wurde, wird es laut Hersteller in fünf Konfigurationen geben. Dazu zählen zwei Antriebsvarianten: ein Hinterrad- und ein Allradantrieb. Letzterer hat mehr Leistung, aber weniger Reichweite. Das Chassis entstand in Kooperation mit dem deutschen Sportwagenhersteller Porsche.

Der Motor an der Hinterachse hat eine Leistung von 196 Kilowatt und ein Drehmoment von 390 Newtonmeter. Das Fahrzeug beschleunigt in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Reichweite gibt Xpeng mit 650 km an, allerdings nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), der als nicht sehr streng gilt.

Beim Allradantrieb kommt eine Maschine vorn mit einer Leistung von 120 Kilowatt hinzu. Das Drehmoment beträgt 655 Newtonmeter, das Fahrzeug beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die größere Leistung geht auf Kosten der Reichweite: Der P7 mit Allradantrieb soll 550 km nach NEFZ schaffen. Zur Kapazität des Akkus macht Xpeng keine Angaben.

Das Auto ist mit Assistenzsystemen ausgestattet, die bedingt automatisiertes Fahren (Level 3) ermöglichen. Eine Erweiterung ist möglich. Zur Umwelterkennung hat der P7 12 Ultraschallsensoren, 13 Kameras sowie 5 Radarsensoren von Bosch. Die Hardware stammt von Nvidia und Qualcomm.

Das Fahrzeug hat ein von Xpeng entwickeltes Betriebssystem, das Xmart OS, zu dem ein eigener App-Store gehört. Über diesen kann der Fahrer verschiedene Apps laden und installieren - viele Autohersteller sehen in digitalen Diensten ein lukratives Geschäftsmodell. Einen Schlüssel hat das Auto nicht: Es wird über den NFC-Chip eines Smartphones oder einer Smartwatch geöffnet und verschlossen.

Der P7 ist das zweite Modell des 2014 gegründeten Unternehmens. Das erste ist das SUV G3, von dem Xpeng bereits mehr als 10.000 Stück absetzte. Xpeng baut für seine Kunden eine eigene Ladeinfrastruktur auf. Diese besteht derzeit nach eigenen Angaben aus mehr als 200 Schnellladern in 30 Städten. Bis in drei Jahren soll sich die Zahl mehr als verfünffachen.

Der P7 soll im zweiten Quartal 2020 auf den Markt kommen. Die günstigste Version soll 270.000 Yuan, umgerechnet knapp 35.000 Euro, kosten, die teuerste 370.000 Yuan, das sind knapp 48.000 Euro. Seit der Vorstellung im April erhielt Xpeng nach eigenen Angaben rund 15.000 Vorbestellungen. Ob das Auto auch außerhalb Chinas erhältlich sein wird, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 1€
  2. 39,99€ (Release: 25. Juni)
  3. 42,49€

pica 27. Nov 2019

https://www.welt.de/wirtschaft/article175056091/Toedlicher-Tesla-Unfall-Autopilot-war-an...

DeepSpaceJourney 27. Nov 2019

Google kennst du also. Dann solltest du auch meine Argumente und deren Herkunft finden...

Kommentator2019 27. Nov 2019

Wieviele China-Böller kann man denn hier erwerben, die den Euro-NCAP bestanden haben?

Ipa 27. Nov 2019

Hört sich wir Propaganda an, ist es wahrscheinlich auch.

Ipa 27. Nov 2019

Wird halt kaum den Normen entsprechen. Daher mache ich mir keine Sorgen dass die Karre...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Smartphone Huawei wählt Dailymotion als Ersatz für Youtube
  2. Android Huawei bringt Smartphone mit großem Akku für 150 Euro
  3. Android Huawei stellt kleines Smartphone für 110 Euro vor

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test: Die Letzten ihrer Art
Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test
Die Letzten ihrer Art

Noch einmal 14 nm und Skylake-Architektur: Intel holt alles aus der CPU-Technik heraus, was 250 Watt rein für die CPU bedeutet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Comet Lake Intels vPro-Chips takten höher
  2. Comet Lake S Intel tritt mit 250-Watt-Boost und zehn Kernen an
  3. Core i7-10875H im Test Comet Lake glüht nur auf einem Kern

    •  /