Xpeng L03 angeschaut: Das Auto als Tech-Plattform
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Zur Präsentation in München hat Xpeng Gäste aus China, den USA und ganz Europa eingeladen. Es ist die erste Weltpremiere des Herstellers im Ausland. Entsprechend groß waren die Erwartungen. Mit einem Einstiegspreis von 35.600 Euro für das 4,65 m lange SUV-Coupé L03 mit Head-up-Display, Wärmepumpe und bis zu 520 km Reichweite dürften die Wettbewerber aufhorchen.
Insgesamt bringt Xpeng im Herbst vier Varianten nach Europa: zwei mit Heck- und zwei mit Allradantrieb. Das Basismodell hat eine LFP-Batterie mit einer Bruttokapazität von 58,3 kWh. Die übrigen drei Varianten nutzen 71,2 kWh für bis zu 520 km und einen Verbrauch von 15,3 kWh auf 100 km. Allerdings sind die Werte noch vorläufig, die endgültige Homologation steht erst zum Verkaufsstart.
Beeindruckende Ladeleistung
Beeindruckend ist die Ladeleistung des 400-Volt-Systems von bis zu 236 kW. Das sind 3C, also rund die dreifache Leistung in Bezug auf die Batteriekapazität. Am Schnellader wird mit Gleichstrom in 20 Minuten von 10 bis 80 Prozent geladen. Xpeng gewährt auf die Batterie eine Garantie über acht Jahre oder 160.000 km.
Verzicht auf Mona
In China wird der L03 unter der Submarke Mona vertrieben. Schaut man auf die Webseite, adressiert der Hersteller im Heimatmarkt eine junge und vor allem weibliche Zielgruppe mit dem Auto. "Für unseren globalen Auftritt wollen wir nur eine Marke, und das soll Xpeng sein", sagte He Xiaopeng im Gespräch mit Golem in München. Sein Ziel lautet, bis 2030 eine Million Fahrzeuge pro Jahr im Ausland abzusetzen.
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