Abo
  • Services:

Xodiom: Spitzensmartphone scheint ein Schwindel zu sein

Wohl zu schön, um wahr zu sein: Das unbekannte Unternehmen Xodiom will angeblich ein Smartphone mit absoluter Topausstattung zu einem sehr geringen Preis verkaufen - ganz ohne Einladung. Aber vermutlich auch ohne Liefergarantie.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Smartphone von Xodiom wird wohl nicht erscheinen.
Das Smartphone von Xodiom wird wohl nicht erscheinen. (Bild: Xodiom)

Ein Topsmartphone mit moderner Technik für unter 300 Euro - das klingt so gut, dass es unwahr sein dürfte. Auf der Webseite Xodiom.com wird genau so ein Smartphone angeboten - allerdings ist beim Kauf Vorsicht geboten. Indizien deuten darauf hin, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel, Bremen, Halle (Saale), Hamburg, Magdeburg, Rostock
  2. Validatis, Köln

Über die Firma Xodiom lässt sich nicht viel herausfinden. Eine Whois-Abfrage ergibt, dass die URL über einen Domaindienst vor rund zwei Wochen eingetragen wurde. Unter den Kontaktdaten wird ein Unternehmen in Panama genannt. Die Kontakttelefonnummer und der Domaindienst wurden auch bei früheren Betrugsversuchen verwendet.

Aber auch die Details auf der Webseite verheißen nichts Gutes. Es gibt kein Impressum, keine Kontakttelefonnummer und keine Postanschrift. Die Webseitengestaltung soll die Hammar AG gemacht haben, weitere Informationen gibt es dazu nicht. Skeptisch stimmen auch die Zahlungsmöglichkeiten: Das Smartphone kann nur mit Bitcoins oder per Banküberweisung bezahlt werden. Es werden keine Kreditkarten und keine Paypal-Zahlung akzeptiert - angeblich war die Paypal-Zahlung einmal möglich, allerdings ist fraglich, ob das stimmt.

Wer ein Xodiom-Smartphone bestellt, sollte sich also darauf einstellen, dass er es niemals geliefert bekommt.

Xodiom will das Interesse am Oneplus One für sich nutzen

Die Macher hinter Xodiom wollen sich offenbar das starke Interesse am Oneplus One zunutze machen. Daher verweisen sie darauf, dass das Smartphone ganz ohne Einladung bestellt werden könne. Als Lieferdatum wird der 5. Januar 2015 versprochen.

Das Xodiom-Smartphone hätte eine traumhafte Ausstattung und würde deutlich weniger als vergleichbare Geräte anderer Hersteller kosten. Es hat angeblich einen 5,5 Zoll großen Touchscreen mit einer sehr hohen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Außerdem wird behauptet, es laufe mit Qualcomms schnellem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 805, der mit 2,7 GHz getaktet ist.

Wenig Geld für eine viel zu gute Ausstattung

Zu den weiteren Besonderheiten der Ausstattung sollen 3 GByte Arbeitsspeicher, mindestens 32 GByte Flash-Speicher und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten gehören. Das alles passt angeblich in ein nur 6,6 mm dünnes Gehäuse - samt 3.200-mAh-Akku. Fast schon folgerichtig werden LTE, WLAN-ac, NFC und eine 16-Megapixel-Kamera genannt. Außerdem soll das Smartphone bereits mit dem aktuellen Android 5.0 alias Lollipop laufen - aber in einer von Xodiom stark überarbeiteten Version namens xOS. Es soll also bis auf einen Fingerabdrucksensor nichts an moderner Smartphone-Technik fehlen.

Mit dieser tollen Ausstattung soll es das Smartphone für 280 Euro geben - angeblich. Für das Modell mit 64 GByte wird ein Preis von 310 Euro genannt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Felix_Keyway 14. Dez 2014

Bei dem Benutzernamen kann man ja auch nix anderes erwarten...

der kleine boss 05. Dez 2014

und die 250k knnst du dann in sein Geschäftsmodell investieren :D

Graveangel 05. Dez 2014

Wenn sie ankommen, nehme ich dir testweise eins ab ;)

Graveangel 05. Dez 2014

Nochmal davon abgesehen, dass dies ein stümperhafter Fehler ist, der mir in der ersten...

Th3Dan 05. Dez 2014

Richtig, wenn es denn angeboten werden würde. Aber wie du schon selbst kopiert hast ist...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
    Sky Ticket mit TV Stick im Test
    Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

    Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
    2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
    3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

      •  /