Abo
  • Services:

XMG Walker ausprobiert: Der Rucksack-PC für das HTC Vive

Beim Virtual-Reality-Headset HTC Vive stört vor allem das Anschlusskabel beim Erkunden des virtuellen Raums. Schenker hat eine Lösung dafür entwickelt: den Rucksack-PC XMG Walker. Damit das Kabel nicht stört, trägt der Spieler seinen Computer einfach auf dem Rücken.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Der XMG Walker mit dem HTC Vive
Der XMG Walker mit dem HTC Vive (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

In unserem Test des HTC Vive störte uns vor allem das lange Anschlusskabel. Zwar stolperten wir nicht darüber, doch reißt es einen immer wieder aus dem virtuellen Raum. Der auf Notebooks spezialisierte Hersteller Schenker hat deswegen einen PC entwickelt, den man einfach wie einen Rucksack auf dem Rücken trägt: den XMG Walker. Und an diesen wird einfach das HTC Vive angeschlossen.

  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
XMG Walker (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Im Grunde ist der Walker ein gut ausgestatteter Gaming-PC mit Polsterung und Rucksackschnallen. Ausgestattet mit einer aktuellen GTX 1070 und einem i7-6700HQ, liefert er genug Leistung für stabile Framerates bei Virtual-Reality-Inhalten. Zwei Hot-Swap-Akkus mit jeweils 99 Wh versorgen den PC, das reicht für rund eine Stunde VR-Erlebnis. Damit die Spieler gleich weitermachen können, liefert Schenker noch zwei weitere Akkus mit.

Das Gewicht von 3,5 kg mag hoch erscheinen, in unserer 15-minütigen VR-Session haben wir den PC auf dem Rücken aber schnell vergessen - er ist nämlich auch sehr gemütlich. Wie warm der PC beim Spielen wird, konnten wir aber nur schlecht einschätzen, da der Walker in einer recht aufgeheizten Halle vorgeführt wurde. Unangenehme Hitze am Rücken spürten wir allerdings nicht.

Damit das meterlange Kabel des HTC Vive nicht unnötig herumbaumelt, entwickelt Schenker gerade noch eine kürzere Variante - zum Start im September soll diese verfügbar sein. Die Anschlussbox des Vive wird gar nicht benötigt. Im Prinzip versorgt diese das Vive nur mit Strom und verstärkt das HDMI-Signal. Die Stromversorgung übernimmt der Walker über einen 12-Volt-Anschluss selbst und durch das kürzere Kabel muss das Signal nicht verstärkt werden.

Wer schon viel mit dem Vive gespielt hat, wird sich beim ersten Ausprobieren über das fehlende HDMI-Kabel wundern - wir konnten uns noch freier und vor allem schneller bewegen, ohne auf das Kabel achten zu müssen.

Der Walker kann auch einfach als Desktop-PC eingesetzt werden: Die Rucksack-Konstruktion kann abgeschraubt und der PC per mitgeliefertem Netzteil als Stand-PC verwendet werden.

Kleinwagen oder Walker?

Einen Haken wird es geben: den Preis. Da keine großen Stückzahlen produziert werden und besonders die Akkus nicht günstig sind, wird der Walker im Paket mit dem Vive nicht günstig werden. Konkrete Zahlen kann Schenker noch nicht nennen, der Preis wird zumindest unter 5.000 Euro liegen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€
  2. 35,99€
  3. 47,67€ (Bestpreis!)
  4. (-73%) 7,99€

spyro2000 25. Aug 2016

Sieht albern aus? Mag sein. Wenn du onanierst, siehst du auch albern aus. Macht aber...

Hotohori 17. Aug 2016

Vive kann einen viel größeren Bereich abdecken, auch dank zusätzlichen Lightboxen, die...

Peter Später 17. Aug 2016

Yessssssssssssss!!


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /