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XMG Neo 15 im Test: Endlich ein vernünftiges Gaming-Barebone

Auf den ersten Blick ein überzeugendes Gaming-Notebook: Das 144-Hz-Display, die mechanische Tastatur und die Kombination aus Coffee Lake H und Geforce GTX 1060 des XMG Neo 15 haben Potenzial. Auch das Gehäuse ist eine erfrischende Abwechslung zur Masse an immer gleichen Clevo-Barebones.

Ein Test von veröffentlicht am
Das XMG Neo 15 unterscheidet sich von den vielen Clevo-Barebones.
Das XMG Neo 15 unterscheidet sich von den vielen Clevo-Barebones. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gamer, die ihrem Hobby am Laptop statt auf dem Desktop-PC nachgehen, haben es nicht leicht: Der Markt ist mittlerweile übersät mit unterschiedlichen Spiele-Notebooks - darunter von namhaften Herstellern wie Acer, Asus, Dell, Medion oder Razer. Allerdings scheint sich das Sortiment zumeist auf recht klotzige, subjektiv gesehen, teils hässliche LED-Maschinen zu beschränken. Wem dieser typische Gamer-Look in Raumschiffoptik nicht zusagt, dem bleiben wenige Alternativen, die meist auch noch absurd teuer sind - wie das von uns getestete Razer Blade zeigt.

Inhalt:
  1. XMG Neo 15 im Test: Endlich ein vernünftiges Gaming-Barebone
  2. Anschlüsse an den richtigen Stellen
  3. In Spielen wird der Kopfhörer Pflicht
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Und dann ist da noch der Barebone-Markt. Bei den selbst konfigurierbaren Gehäusen gibt es praktisch nur einen großen Spieler: Clevo. Doch wer will schon ein Notebook haben, das weder besonders außergewöhnlich aussieht noch außergewöhnliche Verarbeitungsqualität vorweisen kann - ein nächstbesserer Vertreter der Kategorie 0815 also. Das ist anscheinend auch dem Anbieter Schenker Notebooks aufgefallen.

Was auch immer die Motivation des Herstellers ist, das XMG Neo 15 scheint ein erfrischender Neuzugang zu sein, der aus der Masse an Clevo-Designs heraussticht. Das 15,6-Zoll-Notebook hat Schenker in Eigenregie gebaut. Und obwohl sich die Entwicklung und damit eine Teststellung für unsere Redaktion um mehrere Wochen verschoben haben, ist das Ergebnis ein überraschend kompaktes und leistungsfähiges Gaming-Notebook. Konfigurierbare Tastaturbeleuchtung und mechanische Tasten sind immer im Startpreis von 1.400 Euro enthalten. Und keine Sorge: Es gibt auch ein optionales 144-Hz-Panel. Schenkers Eigenkreation ist nach unserer Meinung endlich ein vernünftiges Gaming-Barebone.

Qualität auf dem Schoß

Das XMG Neo 15 besteht zu einem Großteil aus mattschwarzem Aluminium, das sich ähnlich wie bei Razer Blade sehr hochwertig anfühlt. Die Gehäuseunterseite und die Displayränder sind aus Kunststoff. Selbst bei gewolltem Drücken gibt die Basiseinheit kaum nach. Einziger Nachteil der mattschwarzen Aluminiumoberfläche: Nach einer schwitzigen Partie Counter-Strike Global Offensive sehen wir die Handabdrücke auf der Handballenauflage und dem Deckel deutlich.

  • Das Gehäuse des XMG Neo 15 ist recht kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die mechanischen Tasten haben einen Klick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die typischen Sticker suggerieren die Hardware. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Boost-Knopf lässt die Lüfter auf 100 Prozent drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz der recht dünnen Displayränder ist die Webcam an der richtigen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse an der linken Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse an der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse hinten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und reagiert flott. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist voll beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der unteren Seite wird Luft hereingelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Helligkeit des Displays ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU kann unter Last einen recht konstanten Takt halten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Durchschnitt ist die CPU unter Last knapp 80 Grad warm. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In PCMark erreicht das Notebook eine Laufzeit von 3:10 Stunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im wenig fordernden Powermark kommt die kurze Laufzeit zum Vorschein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In das Notebook passt eine Menge Hardware hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Trotz der recht dünnen Displayränder ist die Webcam an der richtigen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Beim Aufklappen des überraschend kompakten 15,6-Zöllers fällt auf, dass die Displayränder relativ dünn sind. Das Gehäuse misst 359 x 243 x 22 mm. Das Gewicht beträgt 1,97 kg - relativ leicht für ein Gaming-Notebook. Trotzdem passt dort eine vollständige Tastatur samt Nummernblock hinein. Wie es für ein Gaming-Notebook, das etwas auf sich halten will, üblich ist, sind die Tasten mit LEDs versehen, die sich jeweils einzeln einstellen lassen. Diverse Animationen wie knisterndes Feuer oder das Auflechten von gedrückten Tasten sind ebenfalls möglich. Die Tastenbeleuchtung lässt sich auch komplett ausschalten.

Erst Klick, dann Tastendruck

Interessant sind die von Schenker entwickelten mechanischen Schalter, die mit ihrem Klick Konkurrenzprodukte wie Cherry MX Blues imitieren. Der Klick ist definiert und es braucht einiges an Kraft, um diesen zu überwinden. Der eigentliche Schaltweg ist jedoch relativ gering. Damit fühlt sich die Tastatur des XMG Neo 15 ein wenig wie ein Apple-Keyboard mit mechanischen Tasten an. Viele Gamer sind Fans der blauen Schalter. Wir verwenden für Spiele wie CSGO, bei dem schnelle Seitwärtsschritte essenziell sind, aber lieber lineare Schalter ohne Klick.

Die Tasten registrieren auf einen Druck auch ohne Klick, wenn wir die Tastenkappen an der unteren Kante drücken. So ist es möglich, eine Taste nach dem Klick gedrückt zu halten und dann leicht einzudrücken, um Eingaben zu tätigen, da die für das Geräusch zuständige Feder an der oberen Seite des Tastensockels statt in der Mitte angebracht ist. Das ist zunächst verwirrend und führt anfänglich zu einigen falschen Tastendrücken.

  • Das Gehäuse des XMG Neo 15 ist recht kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die mechanischen Tasten haben einen Klick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die typischen Sticker suggerieren die Hardware. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Boost-Knopf lässt die Lüfter auf 100 Prozent drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz der recht dünnen Displayränder ist die Webcam an der richtigen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse an der linken Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse an der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse hinten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und reagiert flott. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist voll beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der unteren Seite wird Luft hereingelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Helligkeit des Displays ist gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU kann unter Last einen recht konstanten Takt halten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Durchschnitt ist die CPU unter Last knapp 80 Grad warm. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In PCMark erreicht das Notebook eine Laufzeit von 3:10 Stunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im wenig fordernden Powermark kommt die kurze Laufzeit zum Vorschein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In das Notebook passt eine Menge Hardware hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die mechanischen Tasten haben einen Klick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotzdem sind die Tasten definitiv gut, vor allem beim Schreiben von Texten. Gamer dürfte es ebenfalls erfreuen, dass viele Kabel auch an der Rückseite des Notebooks eingesteckt werden können.

Anschlüsse an den richtigen Stellen 
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0xDEADC0DE 27. Aug 2018 / Themenstart

Ist mir im Notebook-Zusammenhang auch neu, obwohl ich bei Dell dann damals wohl mit...

jsm 27. Aug 2018 / Themenstart

Er wollte sich nur damit brüsten das er ein "Surface" hat. Vermutlich hat er sich selbst...

jsm 27. Aug 2018 / Themenstart

Sehe ich auch so. Full HD würde ich noch auf einem Handy akzeptieren, wenn sonst alles...

Gandalf2210 26. Aug 2018 / Themenstart

Ernst gemeinte Frage. Mein 4 GHz 3570k schafft mit einer rx480 gute 200 FPS auf der map...

schnedan 26. Aug 2018 / Themenstart

ne. 15" und 5mm+ mehr Gehäusehöhe (bessere Kühlung und Akku), mechanisch vollwertigen...

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