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XKCD-Autor Randall Munroe: Einsichten eines Nerds

Der Comic XKCD von Randall Munroe ist erstaunlich persönlich, auch wenn dies gar nicht so scheint. Woher das kommt und welche Comictiere Munroe beeinflussen, erzählt der Zeichner im Gespräch mit Golem.de.

Artikel von veröffentlicht am
Wer hätte ihn erkannt? XKCD-Autor Randall Munroe.
Wer hätte ihn erkannt? XKCD-Autor Randall Munroe. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

"Es gibt immer Dinge, an denen man arbeiten kann, aber wenn sie zu groß werden, höre ich damit auf": So beschreibt Randall Munroe im Gespräch mit Golem.de seine Arbeitsweise. Der Autor des Webcomics XKCD und der daraus hervorgegangenen Bücher What if? und Thing Explainer kann das angesichts seiner kreativen Leistungen aber nicht ernst meinen.

Inhalt:
  1. XKCD-Autor Randall Munroe: Einsichten eines Nerds
  2. Wenn schlechte Bastelei zu guter Arbeit wird
  3. Zwanghafte und minimalistische Comics

Seit fast zehn Jahren veröffentlicht der ehemalige Nasa-Robotiker regelmäßig dreimal in der Woche einen Comic und scheint dabei kaum Pausen oder gar Urlaube zu machen. Quasi nebenbei findet er auch noch Zeit für das Blog What if? und erstellt daraus das gleichnamige Buch, das zum Bestseller wurde. Auch der aberwitzig detailfreudige Thing Explainer ist parallel zu seinem Webcomic entstanden.

Der studierte Physiker ist trotz seines großen Erfolges zurückhaltender als viele andere Autoren und tritt nur sehr selten in der Öffentlichkeit auf. Wahrscheinlich würden ihn auch nur wenige seiner Fans erkennen, wenn sie ihm begegnen. Seine Comics sind dafür viel persönlicher, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Was Munroe selbst bastelt, was ihn interessiert, was er oder seine Freunde erlebt haben, verarbeitet er zu den lustigen Bildern. Und die Comics, die er selbst als Kind gelesen hat, sind immer dabei.

Über sich selbst lachen

Ein typischer Munroe-Comic ist der zur Funktionsweise des Versionskontrollsystems Git. "Wie benutzen wir das?", fragt eine als Strichmännchen gezeichnete Figur. Eine andere antwortet: "Keine Ahnung. Merk dir einfach diese Kommandozeilenbefehle und tippe sie ein, um deinen Code zu synchronisieren. Wenn du Fehler angezeigt kriegst, speicher deine Arbeit woanders, lösche das Projekt und lade dir eine neue Kopie runter." Genau so nutze er selbst Git, sagt Munroe - er habe nie gelernt, richtig damit umzugehen.

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"Ab und zu gerät der Code in einen der viele kaputten Zustände von Git und ich frage jemand anderen für einen Rebase", erzählt Munroe. Wenn er sich wie in diesem Fall "schrecklich oder schuldig" fühle, weil er etwas nicht hinbekomme, ärgere er sich aber nicht - sondern mache sich mit einem Comic darüber lustig. Genau das macht den Reiz seiner Comics aus. Denn Munroe erreicht dadurch offenbar viele seiner Leser in ihren Lebenswelten.

Zwar hätten sich nach der Veröffentlichung einige Leser gemeldet, die verärgert gewesen seien, dass er sich über Git lustig mache, erzählt Munroe. Aber viele seiner Leser seien durch diesen Comic sehr erleichtert gewesen. Denn die beschriebenen Probleme mit Git haben wohl viele Entwickler.

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Wenn schlechte Bastelei zu guter Arbeit wird 
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Phreeze 18. Mai 2016

wenn schon dann mit clickable link http://xkcd.com/936/

mxcd 10. Mai 2016

so ist das.

mich 10. Mai 2016

to ask somebody for something = jemanden um etwas bitten (nicht: jemanden für etwas...

mimimi 10. Mai 2016

ist so, als ob man beim Autorennen die Onboardkamera eines Fahrzeugs nach unten richten...

jkow 10. Mai 2016

Nur dass es in diesem Fall recht offensichtlich kein frontales Blitzlicht sondern...


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