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Wer hätte ihn erkannt? XKCD-Autor Randall Munroe.
Wer hätte ihn erkannt? XKCD-Autor Randall Munroe. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Zwanghafte und minimalistische Comics

Munroe ist bei der Auswahl der erklärten Sachverhalte nicht besonders wählerisch, sondern im Gegenteil "sehr flexibel", wie er sagt. Das ist auch gut in der Selbstdarstellung von XKCD zusammengefasst, der als "Webcomic über Romantik, Sarkasmus, Mathe und Sprache" beschrieben wird.

Zur Darstellung von Fakten übertreibt Munroe teilweise extrem mit seinen Erklärungen und Details. Zum Beispiel bei dem Periodensystem der Elemente in Thing Explainer, in dem jedes Element einzeln mit einem Comic illustriert ist und zusätzlich dazu noch Begleitinformationen geliefert werden. Das habe durchaus etwas "Zwanghaftes", bestätigt er. Allerdings längst nicht so zwanghaft wie die Arbeit von Zeichnern, die zum Beispiel "Tage gebraucht haben müssen, nur um die Linien ihrer Bilder zu kolorieren".

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Munroes eigene Zeichnungen sind schwarz-weiß und schlicht. Meist bestehen sie nur aus sehr wenigen Bildern, oft sogar nur aus einem einzigen Panel. Eine der wenigen Ausnahmen ist sein bisher größtes Werk: Time. Es besteht aus mehr als 3.000 Einzelbildern, wie lange er dafür gebraucht hat, kann Munroe nicht mehr sagen.

Im Vergleich zu anderen Comics sind die Schlichtheit und der vollständige Verzicht auf Farbe ein klares Alleinstellungsmerkmal. "Manchmal machen es schlichte Dinge einfacher, sich in diese hineinzuversetzen und sich mit diesen zu identifizieren", sagt Munroe. Bewusst entschieden habe er sich für diesen Stil aber nicht. Es sei eben "einfach", so zu zeichnen, und er sei damit aufgewachsen. Die Comics, die Munroe selbst als Kind wieder und wieder las, sind Teil seiner eigenen Arbeit geworden.

Comictiere mit Eigenleben dienen als Vorlagen

Besonders geprägt haben Munroe Bill Wattersons Geschichten über Calvin und Hobbes, einen Jungen und seinen Stofftiger. Die Bücher mit den erstmals in Zeitungen veröffentlichten Comicstrips habe er immer wieder gelesen, einige davon so oft, dass die Einbände inzwischen komplett zerstört seien, erzählt Munroe. Mehr noch als die Art zu zeichnen scheinen die kritische Sicht Calvins auf die Erwachsenenwelt und der eher entspannte philosophische Umgang mit dem Leben des Tigers Hobbes Munroe stark geprägt zu haben. Auch der teils zynische und schwarze Humor der beiden Figuren findet sich in den Comics von XKCD wieder.

Auch The Far Side von Gary Larson hat Munroe geprägt. Er enthalte "sehr viele Biologie-Witze" und sei voll von "schrägen Dingen über Insekten und Tiere allgemein". Solche Details versuche auch er selbst immer wieder in seinen Comics zu verstecken.

Und dann natürlich noch Garfield. Warum die Comics über den dicken Kater nie im "Fiction-Teil" einer Zeitung erschienen sind, also nicht explizit als künstlerisches Werk gekennzeichnet waren, kann Munroe nicht verstehen. Der Zeichner stellt deshalb auch die rhetorische und nicht ernst gemeinte Frage, "ob die Geschichten deshalb wahr sind". Eine eindeutige Antwort darauf lässt sich auch bei den Comics von Munroe allzu oft nicht finden.

 Wenn schlechte Bastelei zu guter Arbeit wird

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Phreeze 18. Mai 2016

wenn schon dann mit clickable link http://xkcd.com/936/

mxcd 10. Mai 2016

so ist das.

mich 10. Mai 2016

to ask somebody for something = jemanden um etwas bitten (nicht: jemanden für etwas...

mimimi 10. Mai 2016

ist so, als ob man beim Autorennen die Onboardkamera eines Fahrzeugs nach unten richten...

jkow 10. Mai 2016

Nur dass es in diesem Fall recht offensichtlich kein frontales Blitzlicht sondern...



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