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Wenn schlechte Bastelei zu guter Arbeit wird

Gute Geschichten für seine Comics findet Munroe auch, wenn er selbst bastelt. Dazu zählt etwa ein Programm zur Auswertung aktueller Wetterdaten, um die Wahrscheinlichkeit für Gewitter zu bestimmen, die er dann per SMS gesendet bekommt. Und während online über seine Arbeit diskutiert wird, bastelt der Zeichner lieber an einem seiner Python-Projekte.

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Er habe eine Vielzahl solcher Projekte, die allesamt nicht stabil genug für eine Veröffentlichung seien, sagt er. Doch während derartige Spielereien für viele nur ein lustiger Zeitvertreib und Hobby sind, schöpft Munroe aus diesen alltäglichen Situationen einen großen Teil seiner Inspiration für die Comics.

Der Zeichner verarbeitet aber nicht nur seine eigenen Erlebnisse. Für seine Webcomics lässt er sich von witzigen Begebenheiten inspirieren, die ihm selbst, aber auch Freunden oder Bekannten passiert sind.

"Tolle Informationen mit anderen teilen"

Und was immer Munroe selbst gerade faszinierend findet, wird zu einem Comic. In einem Buch habe er etwa gelesen, dass 98 Prozent der Landsäugetiere Menschen oder domestizierte Tiere seien. Nur ein kleiner Bruchteil seien also Wildtiere. Das sei so faszinierend gewesen, dass er eine Grafik daraus angefertigt habe. Daran sei zwar nichts witzig, wie bei vielen anderen seiner Comics. Aber die Information einfach "brillant".

Er wolle "tolle Informationen mit anderen teilen", sagt der Zeichner. Warum ihm das so viel Spaß bereitet, erklärt er mit einer Analogie: "Jeder fotografiert, aber wenn man die Bilder niemandem zeigen kann, ist das nicht cool." Sogar die Krebserkrankung seiner damaligen Freundin und jetzigen Frau hat er in seinen Comics verarbeitet. Er habe zu der Zeit einfach extrem viel wissenschaftliche Literatur über Krebs gelesen, erklärt er. Also habe er etwas dazu gezeichnet.

Wie die Dinge funktionieren, die ihn selbst interessieren, weiß Munroe. Was seine Leser und Freunde interessiert, hat er in Erfahrung gebracht und erklärt es in seinem Buch Thing Explainer - aber nur mit den 1.000 häufigsten Wörtern und oft mit einem völlig abseitigen Ergebnis. Auf diese Weise hat es der Autor sogar geschafft, dass einige der Schaubilder in Schulbüchern veröffentlicht werden sollen. Munroe freut sich. Als Schüler hatte er selbst ähnliche Bilder an seiner Zimmerwand hängen.

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 XKCD-Autor Randall Munroe: Einsichten eines NerdsZwanghafte und minimalistische Comics 
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Phreeze 18. Mai 2016

wenn schon dann mit clickable link http://xkcd.com/936/

mxcd 10. Mai 2016

so ist das.

mich 10. Mai 2016

to ask somebody for something = jemanden um etwas bitten (nicht: jemanden für etwas...

mimimi 10. Mai 2016

ist so, als ob man beim Autorennen die Onboardkamera eines Fahrzeugs nach unten richten...

jkow 10. Mai 2016

Nur dass es in diesem Fall recht offensichtlich kein frontales Blitzlicht sondern...


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