• IT-Karriere:
  • Services:

Xilinx: Versal-ACAPs bilden Basis für 5G und mehr

Mit der Versal genannten Adaptive Compute Acceleration Platform hat Xilinx programmierbare Schaltungen, die von Samsung für 5G-Basisstationen und von Hitachi Automotive für autonomes Fahren genutzt werden. Eine Sprache-zu-Text-Demo zeigt das Inferencing-Potenzial. Generell setzen Partner verstärkt auf FPGAs, etwa AWS und Microsoft.

Artikel veröffentlicht am ,
Entwicker-Platine für 5G-Test-Equipment mit Versal-ACAP
Entwicker-Platine für 5G-Test-Equipment mit Versal-ACAP (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Seit Xilinx im Herbst 2018 die Versal-ACAPs vorgestellt hat, schreiten die Arbeiten an der Adaptive Compute Acceleration Platform immer weiter voran: Die Designs kombinieren klassische FPGA-Funktionen, also programmierbare Logikelemente, mit diversen Hardware-Blöcken für künstliche Intelligenz oder Transceiver für RF.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Hamburg

Im Sommer 2019 begann Xilinx erste Versal-ACAPs auszuliefern, konkret die VC1902 (AI Core) und VM1802 (Prime). Die Chips werden im N7+ Verfahren von TSMC gefertigt, also 7 nm mit extrem ultravioletter Strahlung (EUV). Vier weitere Serien sollen folgen - AI Edge, Premium, AI RF und HBM (High Bandwidth Memory). Erste Partner haben Entwicklerplatinen, VMK 180 und VCK 190, um damit zu arbeiten. Zudem gibt es bereits Varianten als klassische PCIe-Steckkarte, diese vermarktet Xilinx als Alveo.

Ein wichtiger Kunde ist Samsung, denn die Südkoreaner sind ein großer Ausrüster für 5G-Basisstationen und setzen derzeit auf Xilinx-FPGAs. Künftig sollen dann auch Versal-ACAPs eingesetzt werden, Keysight wiederum verwendet die Plattform für 5G-Test-Equipment. Bei Hitachi Automotive wird mit Versal-APCAs ebenfalls bereits getestet; samt der neuen Vitis-Software planen die Japaner damit Level 2+ ADAS für autonomes Fahren umzusetzen, die Objekterfassung funktioniert schon.

Das Start-up Pony.ai arbeitet sogar daran, Level 4 per Pony Pilot möglich zu machen. Vor Ort demonstrierte Xilinx zudem einen Sprache-zu-Text-Aufbau, in welchem ein Versal-ACAP deutlich sparsamer, schneller und latenzärmer rechnete als Nvidias Tegra T4.

Microsoft hat für Azure die NP-VM-Instanzen vorgestellt: Bei NP10, NP20 und NP40 werden die Alveo-U250-Beschleunigerkarten verwendet. Die FPGA-Instanzen sollen bald in den USA, in Westeuropa und in Südostasien verfügbar sein. AWS kündigte überdies an, die eigenen EC2-F1-Instanzen mit Xilinx' Virtex Ultrascale+ VU9P FPGAs auch in Kanada anzubieten.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Xilinx hin am XDF 2019 in San Jose teilgenommen, die Kosten wurden gänzlich von Xilinx übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit Roddenberry
Star Trek - Der Film
Immer Ärger mit Roddenberry

Verworfene Drehbücher, unzufriedene Paramount-Chefs und ein zögerlicher Spock: Dass der erste Star-Trek-Film vor 40 Jahren schließlich doch in die Kinos kam, grenzt an ein Wunder. Dass er schön aussieht, noch mehr.
Von Peter Osteried

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Picard Hasenpizza mit Jean-Luc
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner

Buglas: Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
Buglas
Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

Mehr Datenupload und Zunahme der Sprachtelefonie bringe die Netze unter Druck. FTTB/H-Betreiber bleiben gelassen.
Eine Exklusivmeldung von Achim Sawall

  1. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking
  2. Coronavirus Funktion zur Netflix-Drosselung war längst geplant
  3. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern

    •  /