Xiaomi Smart Band 7: Verfügbarkeit und Fazit

Wir finden, dass das alles gut von Xiaomi durchdacht und gemacht ist, und mehr Auswertungen und Statistiken als viele wesentlich teurere Sportuhren liefert - von GPS mal abgesehen.

Die Synchronisation an Strava war allerdings ähnlich unzuverlässig wie bei der Watch S1 Active. Wir haben den Tracker übrigens nur mit der neuen App namens Mi Fitness (iOS und Android), nicht mit der älteren Zepp Life getestet.

Was es - typisch für Fitnesstracker - nicht gibt: Das Smart Band 7 hat wie angedeutet kein eingebautes GPS, sondern ist auf die Positionsdaten des per Bluetooth gekoppelten Smartphones angewiesen.

Es gibt außerdem kein NFC und somit auch keine Bezahlfunktion, keine Sprachsteuerung und keine Möglichkeit, die Herzfrequenzdaten zu senden.

Wieder integriert sind neben den schon genannten Funktionen unter anderem Benachrichtigungen, die gute Schlafanalyse, Schritt- und Kalorienzähler, eine Schätzung des Stresslevels, eine Musiksteuerung des Smartphones sowie Wecker und Timer.

Das Xiaomi Smart Band 7 ist für offiziell rund 60 Euro erhältlich. Üblicherweise gibt es die Fitnesstracker von Xiaomi allerdings schon kurz nach dem Start für sehr viel weniger Geld. Der Hersteller bietet Bänder in mehreren Farben an.

  • Das Always-on-Zifferblatt verkürzt die Akkulaufzeit spürbar. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Analysen wie hier der Puls sind optisch ansprechend aufbereitet. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Mit gekoppeltem Smartphone gibt es die aktuellen Temperaturen. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Morgens nach dem Aufwachen können wir schauen, ob wir gut geschlafen haben. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Das Touch-Display funktioniert gut, eine Taste gibt es nicht. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Schrift wie hier im Optionenmenü ist uns stellenweise zu klein. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Insgesamt gibt es rund 110 Sportprofile. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Das Smart Band 7 wird wie der Vorgänger über diesen magnetischen Puck geladen. (Bild: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Tagesübersicht in der App von Xiaomi (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • In der App können wir die Schlafanalyse näher untersuchen. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Per Download kommen weitere Zifferblätter auf das Wearable. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Mit gekoppeltem Smartphone erhalten wir Streckendaten. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
Das Always-on-Zifferblatt verkürzt die Akkulaufzeit spürbar. (Bild: Steinlechner/Golem.de)

Das Wearable ist wasserdicht bis 5 ATM. Laut Xiaomi sollte man damit "Sauna, heiße Duschen und starke Strömungen beim Wassersport" vermeiden.

Fazit

Kein Wunder, dass die Fitnesstracker von Xiaomi so beliebt sind: Die Dinger sind einfach gut. Auch das Smart Band 7 macht mit seiner Mischung aus guter Hardware und den vielen Funktionen alles Wesentliche richtig.

Das neue Display ist klasse, es macht das Band fast schon zur Sportuhr - fast, denn der Tragekomfort entspricht immer noch eher einem Tracker. Farben und Auflösung des AMOLED-Panels sind klasse.

Allerdings bräuchte das Wearable dringend eine automatische Helligkeitsanpassung: Wer draußen in der Sonne die Maximalbeleuchtung aktiviert, wird in etwas dunkleren Innenräumen fast schon geblendet. Das ständige manuelle Einstellen nervt!

Davon abgesehen ist das Xiaomi Smart Band 7 ein empfehlenswerter Fitnesstracker mit vielen Optionen, der nachvollziehbare Werte abliefert und viele gut aufeinander abgestimmte Funktionen bietet.

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 Xiaomi Smart Band 7 im Test: Gelungenes Update für den schlauen Fitnesstracker
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RainerG 25. Jul 2022

Withings Scanwatch wäre vielleicht auch interessant. Hat eine vernünftige Software und...

limes 22. Jul 2022

Die neue Software heisst Zepp Life, nicht die alte, wie im Artikel geschrieben (genau...

franzropen 19. Jul 2022

Derzeit gibt es die NFC-Version nur für China oder man nimmt die noch diesen Monat...



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