Xiaomi: MIUI-Nutzer können Werbeanzeigen im System abschalten

Mit Werbeanzeigen im Einstellungsmenü hat Xiaomi zahlreiche Nutzer verärgert - jetzt scheint das Unternehmen ein Einsehen zu haben. In der neuen Betaversion von MIUI 10 lassen sich alle Anzeigen einfach systemweit ausschalten.

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Xiaomi ändert seine Meinung zu den Anzeigen im MIUI-System.
Xiaomi ändert seine Meinung zu den Anzeigen im MIUI-System. (Bild: AFP/Getty Images)

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat auf Weibo bekanntgegeben, dass sich die systemweiten Werbeanzeigen seines Android-Forks MIUI künftig abschalten lassen, wie XDA Developers berichtet. Eine entsprechende Funktion hat das Unternehmen in die jüngste Betaversion des Android-Forks eingebaut.

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Über einen Schiebeschalter lassen sich die Anzeigen einfach ausschalten. Gezeigt werden sie unter anderem im Einstellungsmenü, aber auch im Kalender und in der Wetter-App. Xiaomi reagiert mit dem Schritt auf Kritik der Nutzer, die sich offenbar wiederholt über die Einblendungen beschwert haben.

Xiaomi hatte die Werbeeinblendungen vor fast genau einem Jahr eingeführt. Damals sagte der Hersteller, dass die Anzeigen ein "integraler Bestandteil von Xiaomis Internetdiensten" seien und demnach eine "Schlüsselkomponente im Geschäftsmodell des Unternehmens".

Xiaomi hat geringe Gewinnmarge bei Hardware

Xiaomi soll bei seiner Hardware eine Gewinnmarge von nur fünf Prozent haben, die Einnahmen werden entsprechend zu einem nicht unerheblichen Teil durch das Schalten von Werbung generiert, neben anderen Einnahmequellen wie Mobile Gaming. Dies hat Xiaomis für Europa zuständiger PR-Manager Jacques Li Golem.de im Gespräch bestätigt.

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Offenbar ließen sich die Werbeanzeigen aber nicht mehr länger vor den Kunden rechtfertigen. Unklar ist, inwieweit sich der Einnahmeverlust auf die generelle Geschäftspraxis auswirken wird. Die Werbeeinblendungen bleiben offenbar im Auslieferungszustand aktiviert - Nutzer müssen sie also explizit deaktivieren. Möglich ist auch, dass die Funktion nach dem Betatest doch nicht eingeführt wird.

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