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Das Xiaomi Mi5
Das Xiaomi Mi5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

LTE-Band 20 entsperren funktioniert nicht

In zahlreichen Internetforen werden Versuche beschrieben, das Band 20 bei chinesischen Import-Smartphones mit einer Software-Manipulation zu entsperren. Auch beim Mi5 gibt es derartige Bemühungen, bislang aber erfolglos. Theoretisch ist eine Entsperrung auf Software-Ebene möglich, wenn das RF Frontend und die Modemkonfiguration das Band unterstützen. Smartphone-Hersteller können Frequenzen abschalten - wie es Xiaomi beim Mi5 mit dem Band 20 gemacht hat.

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  • Das Mi5 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 5,15 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 16-Megapixel-Kamera eingebaut, die gute Fotos macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Mi5 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist zum Rand hin abgeflacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi5 unterstützt nicht das für Deutschland wichtige LTE-Band 20. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit der Kamera des Mi5 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Mi5 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Gründe für den Ausschluss bestimmter Frequenzen können vielfältig sein - zum Beispiel Bestimmungen lokaler Behörden. Dann wäre eine Inbetriebnahme der Frequenz sogar nicht erlaubt. Qualcomm zufolge ist eine Entsperrung theoretisch machbar, aber rechtlich möglicherweise nicht einwandfrei.

Im Fall des Mi5 ist es uns auch nach mehrtägigen unterschiedlichen Versuchen nicht gelungen, das Band 20 freizuschalten. Aktuell sieht es so aus, als ob sich Käufer des Mi5 in Deutschland damit abfinden müssen, dass sie es nicht mit dem hierzulande wichtigen Frequenzband nutzen können.

MIUI ohne Google

Ein weiteres Problem, das insbesondere technisch weniger versierte Nutzer beachten sollten, ist das Fehlen jeglichen Google-Zugangs in der Android-Version des Mi5. Auf dem Smartphone läuft Xiaomis eigener Android-Fork MIUI in der Version 7.3, der auf Android 6.0 basiert. MIUI setzt anstelle von Googles Services und Programmen auf eigene Dienste, die unter anderem einen App-Shop, ein Kartenprogramm und eine Mobile-Payment-Lösung bieten.

Zusätzlich ist MIUI für das Mi5 aktuell nur auf Mandarin und Englisch verfügbar - sprachlich angepasste ROMs, die man sich selbst installieren könnte, gibt es noch nicht. Auf dem Smartphone finden sich eine Reihe chinesischer Apps, mit denen der durchschnittliche Nutzer aus Deutschland wohl nichts anfangen dürfte. Diese lassen sich zum größten Teil aber einfach deinstallieren.

Die fehlenden Google-Dienste können praktischerweise nachinstalliert werden: Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen, in denen erklärt wird, wie Googles Play Store und eine funktionierende Google-Synchronisation auf dem Mi5 installiert werden kann - etwa hier. Dies ist schnell erledigt und erfordert keine großen Fachkenntnisse. Nach der Installation stehen die Google-Dienste wie von den meisten Android-Smartphones gewohnt zur Verfügung - die einzelnen Google-Apps wie Youtube, Maps oder Gmail müssen lediglich aus dem Play Store installiert werden. Alternativ kann auch ein anderer App-Store installiert werden; generell halten wir das für nötig, da Xiaomis Mi Store nur auf Chinesisch ist.

Android-Fork mit eigenem Design

MIUI selbst unterscheidet sich vom Design her stark vom puren Android. Das umfasst sowohl ein komplett eigenes Icon-Set als auch Grundsätzlicheres wie etwa die fehlende App-Übersicht oder die eigenen Schnelleinstellungen. Diese erreicht der Nutzer bei gleichzeitig vorliegenden Benachrichtigungen durch einen Wisch nach links in den Drop-Down-Benachrichtigungen. Gibt es keine Benachrichtigungen, werden die Schnelleinstellungen direkt aufgerufen.

In den Systemeinstellungen lassen sich zahlreiche Bereiche der Nutzeroberfläche konfigurieren, beispielsweise die Farbwiedergabe des Bildschirms, die Belegung der Sensortasten neben dem Home-Button oder die angezeigten Informationen der Statusleiste. In einer separaten Sicherheits-App können App-Berechtigungen eingesehen und bearbeitet werden. Auch eine schwarze Liste für unerwünschte Telefonanrufe und SMS gibt es.

Die aktuelle MIUI-Version für das Mi5 ist zwar auch auf Englisch verfügbar, an einigen Stellen finden wir allerdings noch chinesische Schriftzeichen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es in Zukunft auch eine globale Variante der Version geben wird, in der auch weitere Sprachen ausgewählt werden können - aktuell müssen Nutzer, die kein Chinesisch beherrschen, sich mit Englisch zufriedengeben.

Gute Akkulaufzeit

Der fest verbaute Akku des Mi5 hat eine Nennladung von 3.000 mAh und ist Quickcharge-3.0-fähig. Geladen wird er mit einem USB-Typ-C-Stecker, ob es sich um einen USB-3.0- oder einen USB-2.0-Anschluss handelt, sagt Xiaomi nicht. Eine 10 GByte große Datei können wir von einem PC auf das Smartphone in viereinhalb Minuten kopieren - was nicht besonders schnell ist.

Einen 1080p-Film können wir bei voller Helligkeit sechs Stunden lang anschauen - ein bei der hohen Helligkeit des Displays guter Wert. Im Alltagsbetrieb hält das Mi5 locker einen Tag lang durch.

 Fingerabdrucksensor, IR-Sender und eSIMVerfügbarkeit und Fazit 

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TechTuan 01. Jun 2016

Ich hab eine Frage :D , ich benutzte sei Über 5 Jahren eine Netzclub Simkarte mit der ich...

Crossfire579 01. Jun 2016

Zutrauen ist aber nicht messen. Solche tests sind Unsinn, bei manchen Handys beschleunigt...

Horsty 30. Mai 2016

Das ist in etwa der gleiche Grund warum sich ein BMW X5 verkauft, obwohl es auch einen...

Bouncy 23. Mai 2016

Für eine MicroSD wäre das grenzwertig akzeptabel, aber für integrierten Speicher? Nee...

kung 23. Mai 2016

Dass Prozessoren warm werden und bei zu großer Hitze den Takt reduzieren ist Gang und...



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