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Fingerabdrucksensor, IR-Sender und eSIM

Im Home-Button des Mi5 ist ein flinker Fingerabdrucksensor eingebaut. Der Home-Button kann gedrückt werden, um auf den Startbildschirm zu kommen; alternativ kann der Nutzer in der Systemkonfiguration auch einstellen, dass ein einfaches Berühren des Knopfes ausreicht.

  • Das Mi5 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 5,15 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 16-Megapixel-Kamera eingebaut, die gute Fotos macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Mi5 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist zum Rand hin abgeflacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi5 unterstützt nicht das für Deutschland wichtige LTE-Band 20. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit der Kamera des Mi5 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Mi5 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das Mi5 hat einen NFC-Chip eingebaut, der auch für mobiles Bezahlen genutzt werden kann - ein Service, der in Deutschland noch nicht zur Verfügung steht. Bluetooth läuft in der Version 4.2, ein GPS-Empfänger ist eingebaut. Am oberen Rand ist ein IR-Sender eingebaut, mit dem sich dank vorinstallierter App Geräte wie Fernseher oder Stereoanlagen bedienen lassen. Bei der Einrichtung der Remote-App mussten wir uns durch eine halb auf Chinesisch beschriebene Konfiguration hangeln, was allerdings in diesem Fall nicht problematisch war.

eSIM mit Sprachbarriere

Außerdem verfügt das Gerät über eine fest eingebaute eSIM, die zusätzlich zu den beiden verfügbaren SIM-Steckplätzen genutzt werden kann. Mit der eSIM lassen sich in verschiedenen Ländern Datenpakete zukaufen, die dann - unabhängig von der eigentlich verwendeten SIM-Karte - mobile Datenverbindungen ermöglichen. Das gleiche Prinzip setzt Apple im iPad Pro 9.7 ein. Beim Mi5 werden uns zahlreiche Länder und Ländergruppen angezeigt, für die wir Datenpakete kaufen können - leider in der aktuellen MIUI-Version nur auf Chinesisch.

Anders als bei der Remote-App macht es das schwer, die Funktion zu verwenden. Mit etwas Googeln lassen sich zwar die Ländernamen herausfinden, etwa über Wikipedia, auch die Preise lassen sich umrechnen. Die meisten Nutzer dürften dann allerdings darauf verzichten müssen, sich das Kleingedruckte durchzulesen. Wer sich darauf einlassen möchte, kann die eSIM des Mi5 durchaus nutzen.

Ohne Band 20 wird es schwer mit LTE

Ganz frei von weiteren Problemen ist das Mi5 trotz der tollen Hardware-Ausstattung nicht. Das für Käufer in Deutschland möglicherweise größte Problem ist die LTE-Fähigkeit des Smartphones: Das Mi5 beherrscht neben WLAN nach 802.11ac LTE auf beiden SIM-Karten-Slots - allerdings nicht auf dem in Deutschland wichtigen Band 20.

Alle Provider in Deutschland nutzen dieses Frequenzband; in Berlin konnten wir etwa mit Telefónica und Vodafone kein LTE mit dem Mi5 nutzen. Da LTE-Verträge heute sehr geläufig sind und sich die Surfgeschwindigkeit damit merklich erhöht, könnte das fehlende Band 20 für viele Interessenten gegen das Mi5 sprechen.

 5,15-Zoll-Display und starkes SoCLTE-Band 20 entsperren funktioniert nicht 
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TechTuan 01. Jun 2016

Ich hab eine Frage :D , ich benutzte sei Über 5 Jahren eine Netzclub Simkarte mit der ich...

Crossfire579 01. Jun 2016

Zutrauen ist aber nicht messen. Solche tests sind Unsinn, bei manchen Handys beschleunigt...

Horsty 30. Mai 2016

Das ist in etwa der gleiche Grund warum sich ein BMW X5 verkauft, obwohl es auch einen...

Bouncy 23. Mai 2016

Für eine MicroSD wäre das grenzwertig akzeptabel, aber für integrierten Speicher? Nee...

kung 23. Mai 2016

Dass Prozessoren warm werden und bei zu großer Hitze den Takt reduzieren ist Gang und...


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