Abo
  • Services:
Anzeige
Das Xiaomi Mi Band 2 misst den Puls mit einem Trick kontinuierlich.
Das Xiaomi Mi Band 2 misst den Puls mit einem Trick kontinuierlich. (Bild: Xiaomi)

Einrichtung ist einfach

Generell ist die Einrichtung des Mi Band 2 über die ebenfalls für Android und iOS verfügbare App relativ simpel. Statt uns mit einer Mail-Adresse zu registrieren, müssen wir allerdings unsere Mobilnummer angeben und dann einen SMS-Code zur Aktivierung verwenden. Einige Felder sind etwas missverständlich beschriftet, sodass man durchaus ein paar Versuche mehr braucht. Wir hatten das Ganze nach zehn Minuten aber doch erledigt und ab dann keine Probleme mehr.

Anzeige
  • Das Mi Band 2 ist in schwarz... (Bild: Xiaomi)
  • ... und in einer Reihe weiterer Farben erhältlich. (Bild: Xiaomi)
  • Viele Erfolge gibt es nicht - aber sie lassen sich über Facebook & Co teilen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schlafmessung funktioniert gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine echte Herzfrequenzkurve gibt es trotz der Grafik nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Mi HR erfasst den Puls kontinuierlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einrichtung der Drittanbieter-App ist sehr simpel. (Screenshot: Golem.de)
Viele Erfolge gibt es nicht - aber sie lassen sich über Facebook & Co teilen. (Screenshot: Golem.de)

Die App bietet alle relevanten Informationen über die gegangenen Schritte und unseren Nachtschlaf in recht spartanischer Form. Wir können Alarme aktivieren, sodass das Band bei Anrufen oder Nachrichten vibriert. Außerdem können wir Ziele etwa für unsere Schritte vorgeben und uns mit Freunden verbinden, die ebenfalls ein Band von Xiaomi verwenden. Ein separates Portal im Web gibt es bei dem Hersteller nicht, ohne Smartphone oder Tablet ist das Mi Band 2 nicht nutzbar. Die Pulsdaten werden beim Synchronisieren übrigens mit übertragen, aber ohne Kurve oder Ähnliches einfach nur mit der Uhrzeit gespeichert.

Guter Schrittzähler

Auf dem OLED-Display des Mi Band 2 selbst lassen sich auf Knopfdruck unter anderem die Uhrzeit, die Anzahl der gegangenen Schritte, eine Schätzung über die verbrauchten Kalorien und die gelaufenen Kilometer einblenden.

Der eingebaute Schrittzähler hat bei einigen Probanden übrigens extrem gut funktioniert - ganz ohne GPS. Bei einem Spaziergang über rund 5 Kilometer konnte das Mi Band 2 die Kilometer sogar besser einschätzen als eine gleichzeitig getragene, sich selbst kalibrierende und vielfach teurere Sportuhr von Garmin. Zur Referenz Google Maps haben beim Mi Band 2 nur rund 10 Meter gefehlt, bei der Garmin-Uhr war es knapp das 20-Fache.

Bei weiteren Messungen haben sich diese Werte bestätigt. Erst bei einer anderen Versuchsperson - die Größenangabe haben wir natürlich in der App entsprechend angepasst - war das Mi Band 2 weniger genau. Es hat dann ungefähr die immer noch ordentliche Präzision des Konkurrenzgeräts erreicht.

Vermutlich hatten wir anfangs mit unserer Größe einfach Glück und zufällig das statistische Idealmaß der Xiaomi-Ingenieure getroffen. Trotzdem sind die Werte für ein solches Gadget generell mehr als zufriedenstellend. Das Mi Band 2 hat während des ganzen Tests in sich stimmige Angaben geliefert, und darauf kommt es bei derartigen Trackern eigentlich an. Einen manuell oder automatisch aktivierbaren Trainingsmodus, wie ihn unter anderem das Charge HR von Fitbit für Laufrunden oder Radtouren bietet, kennt das Mi Band 2 übrigens nicht.

Fazit

Das Mi Band 2 von Xiaomi ist im Alltag dank des sehr guten Armbands angenehm zu tragen und dank der langen Akkulaufzeit braucht das Gerät viel weniger Zuwendung als viele Konkurrenten. Wer einfach seine Schritte zählen möchte, macht mit dem Mi Band 2 angesichts des günstigen Preises nichts falsch. Es sieht sogar recht schick aus.

Aber auch für Sportler ist der Tracker von Xiaomi nicht ganz uninteressant - dank der App, die das Übertragen der Herzfrequenz auf das Smartphone erlaubt. Wer bei einer Geschäftsreise mit möglichst wenig Kleinkram in der Aktentasche reisen und trotzdem morgens beim Joggen oder Walken alle Daten aufzeichnen möchte, bekommt hier eine brauchbare Lösung für wenig Geld. Die Herzfrequenzkurve hat zwar eher den Charakter einer Schätzung, aber einen ungefähren Eindruck von der gebrachten Leistung bekommt man doch. Jedenfalls, wenn der App-Hack so gut funktioniert wie bei uns.

Die größten Schwächen hat Xiaomi bei der Software, die viel weniger als die Portale von Fitbit, Polar oder Garmin kann. Aber wer detaillierte Statistiken und Kurven sowieso nicht braucht, bekommt mit dem Mi Band 2 einen alltagstauglichen Fitness-Tracker zum fairen Preis.

 Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App

eye home zur Startseite
Marzl85 23. Mär 2017

Wo bekommt man die App denn? Im Playstore ist noch die Alte. :)

iori 22. Jul 2016

Das ist dann natürlich wirklich ziemlicher Mist mit Android 6. Da kann ich mit meinem...

Bouncy 21. Jul 2016

- Du gehst Joggen oder Radfahren oder trainierst irgendwas, bei dem es um Zeit\Weg geht...

ibsi 21. Jul 2016

Weißt Du was die App im Vergleich zu Tools & Mi Band hat? https://play.google.com/store...

Eligos 21. Jul 2016

Hi - ich habe deine empfohlene App und diese App "Mi Band Notify & Fitness" getestet und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AKDB, München
  2. Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin
  3. Lampe & Schwartze, Bremen
  4. Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH), Amberg-Weiden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-43%) 23,99€
  2. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-20%) 31,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

Quantencomputer: Was sind diese Qubits?
Quantencomputer
Was sind diese Qubits?
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter
  3. Quantencomputer Bosonen statt Qubits

HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
HTC U11 im Hands on
HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
  1. HTC Vive Virtual Reality im Monatsabo
  2. Sense Companion HTCs digitaler Assistent ist verfügbar
  3. HTC U Ultra im Test Neues Gehäuse, kleines Display, bekannte Kamera

  1. Re: 1Terabit braucht in 10 Jahren keiner mehr...

    __destruct() | 22:53

  2. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    SzSch | 22:50

  3. Re: Java

    thinksimple | 22:48

  4. Re: Bin ich eig. der einzige, der an die Traffic...

    saust | 22:48

  5. Re: Geisteswissenschaften vs. Realität/Intelligenz

    onkel hotte | 22:43


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel