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Xiaoice und Zo: Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs

Soziale Chatbots wie Xiaoice werden gerade in Asien immer beliebter. Microsoft will sie menschlicher wirken lassen. Die Herangehensweise: Latenzen zwischen Antworten sollen verkürzt werden und die Bots sollen Humor und soziale Bedürfnisse verstehen können - wie ein menschlicher Freund.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft will Chatbots menschlicher machen.
Microsoft will Chatbots menschlicher machen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Microsoft forscht an einem möglichst natürlich reagierenden Chatbot, der mit Menschen über das Telefon kommuniziert. In einem Blogpost erklärt Microsoft, auf Basis des chinesischen Systems Xiaoice eine Künstliche Intelligenz erstellt zu haben. Warum Microsoft daran forscht, erläutert Li Zhou, der Chefentwickler von Xiaoice: "Leute reden einfach nicht so". Er bezieht sich darauf, dass der zwar weit verbreitete, aber unausgereifte Sprachassistent bisher wenig glaubwürdig sei.

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Microsoft will eine Verbesserung erreichen, indem die Forscher sich das Telefonierverhalten von Menschen zum Vorbild nehmen. Personen hören und sprechen gleichzeitig und nicht nach einem vorgefertigten Muster. Es soll also dieses Verhalten simuliert werden, das Microsoft in Anlehnung an den Begriff der Nachrichtentechnik Vollduplex nennt. Dieser Kommunikationsmodus beschreibt Senden und Empfangen von Daten zur gleichen Zeit.

Xiaoice soll neben Vollduplexkommunikation auch vorausahnen können, was eine Person als nächstes sagen wird. Wie genau das funktioniert, sagt Microsoft nicht. Wahrscheinlich ist, dass der Bot Sätze bis auf Wörter herunterbricht und sich diese in oft genutzten Mustern merkt. Wenn Anrufer beispielsweise ein Gespräch mit "Mein Name ist" einleiten, dann erwartet das System den Namen der Person. Nutzer müssen auch nicht jedes Mal ein bestimmtes Wort nennen, um den Bot überhaupt zu aktivieren. Solche Wörter gibt es beispielsweise bei Google und Amazon mit "Okay, Google" und "Alexa".

Humor und Smalltalk wie ein echter Freund

"Das beschleunigt seine Reaktion merklich, wodurch er wesentlich natürlicher wirkt", sagt Zo-Projektleiter Ying Wang. Zo ist wie Xiaoice ein sozialer Chatbot, der von Microsoft in den USA entwickelt wird. Zo soll von der Forschung am chinesischen Pendant ebenfalls profitieren. Einer dieser Vorteile wird zusätzlich sein, dass der Chatbot sich den Verlauf einer Unterhaltung merkt und nach einer Unterbrechung fortführen kann - zum Beispiel wenn Anrufer ein anderes Thema beginnen und danach am vorherigen wieder anknüpfen wollen.

Schlussendlich sollen daraus KI-gesteuerte Systeme entstehen, die soziale, sowie intellektuelle Bedürfnisse verstehen und darauf reagieren. Sie merken sich Persönlichkeiten, verstehen Humor, führen Smalltalk und spielen Spiele mit ihren menschlichen Partnern - ganz, wie es auch ein Freund machen würde, heißt es.

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on(Golem.de) 06. Apr 2018

Hallo s33, das ist völlig richtig, wie ich jetzt auch an der Quell-URL erkennen kann. Hab...

Niaxa 05. Apr 2018

Ich dachte Gerade an einen nach unten gerichteten Phallus ^^.


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