Xeon W-3300: Ice-Lake-Workstation-CPUs haben 38 Kerne

Die Xeon W-3300 sollen den Abstand zu AMDs Threadripper Pro verkürzen, weshalb Intel endlich die volle RAM-Kapazität freigibt.

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Ein Wafer mit Ice-Lake-Xeon-Chips
Ein Wafer mit Ice-Lake-Xeon-Chips (Bild: Intel)

Intel hat die Xeon W-3300 vorgestellt, so heißen die neuen Workstation-CPUs mit 10-nm-Fertigung mit bis zu 38 Kernen. Sie stammen von den Xeon SP v3 alias Ice Lake SP ab, die allerdings mehr als einen Sockel unterstützen und bis zu 40 Kerne aufweisen.

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Die Xeon W-3300 eignen sich für die Fassung LGA 4189, die acht DDR4-3200-Speicherkanäle unterstützt. Das sind zwei mehr als bei den Xeon W-3200 (Cascade Lake) von 2019, vor allem aber legte Intel bei der RAM-Kapazität nach: Die Ice-Lake-Workstation-CPUs können durchweg 4 TByte nutzen, bei den Vorgängern waren es maximal 2 TByte - und das auch nur bei auswählten Modellen gegen Aufpreis zu 1 TByte.

Aufgrund des Ice-Lake-Designs steigt die Anzahl der Kerne von 28 auf 38, hinzu kommt die bessere CPU-Architektur: Sunny Cove soll pro Takt gleich 18 Prozent schneller sein. Insgesamt spricht Intel von einem Zuwachs von 20 Prozent bis 45 Prozent je nach Workload, konkret Adobe Premiere Pro und Cinebench R23. Verglichen zu AMDs Threadripper Pro 3975WX mit 32 Kernen sollen es 10 Prozent sein, zumindest bei SpecWPC General Operations.

Einzig mit AVX-512 klar in Front

Zwar hebt Intel hervor, dass bei einigen Berechnungen der Vorsprung auch bis zu 47 Prozent betragen könne. Die Basis dafür sind die SpecWPC Energy Operations, die stark von AVX-512 profitieren, was es exklusiv bei den Xeon W-3300 gibt. Die Threadripper Pro unterstützen diese Befehlssatzerweiterung nicht, daher sind sie bei entsprechenden Workloads im Nachteil.

  • Spezifikationen der Xeon W-3300 (Bild: Intel)
Spezifikationen der Xeon W-3300 (Bild: Intel)
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Verglichen mit den Xeon W-3200 erhöhte Intel allerdings nicht nur die Anzahl der Kerne bei den Xeon W-3300, sondern zugunsten der Taktraten von bis zu 4 GHz auch die thermische Verlustleistung: Statt bis zu 205 Watt gibt es bis zu 270 Watt und damit noch ein bisschen mehr, als es AMD für die Threadripper Pro angibt. Mit 64 PCIe-Gen4-Lanes weisen die Xeon W-3300 allerdings nur halb so viele Bahnen auf.

Notiz am Rande: Apple war 2019 für den Mac Pro der erste Intel-Partner mit einer Ankündigung für die Xeon W-3200. Einen Nachfolger gibt es offiziell noch nicht, Informationen aus der Xcode 13 Beta aber zeigen, dass Apple an einem Mac Pro mit den Xeon W-3300 arbeitet.

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