Xeon W-2200: Auch Intels 1-Sockel-Server-CPUs kosten nur noch die Hälfte

Parallel zu den Cascade Lake X hat Intel die Serverprozessoren für den Sockel LGA 2066 aktualisiert: Die Xeon W-2200 haben bis zu 18 Kerne, unterstützen 1 TByte an ECC-geschütztem DDR4-Arbeitsspeicher und sind besser gegen Spectre-Angriffe geschützt.

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Xeon W-2200
Xeon W-2200 (Bild: Intel)

Intel hat die Xeon W-2200 angekündigt und eine Verfügbarkeit für November 2019 in Aussicht gestellt. Die Prozessoren ähneln stark den Cascade Lake X alias Core i9-10000X, unterscheiden sich jedoch bei den unterstützten Chipsätzen, der Speicherausstattung und den für Xeons typischen Management-Funktionen.

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Die Basis der Server-CPUs bilden das LCC-(Low-Core-Count-) mit 10 und das HCC-Die (High Core Count) mit 18 Kernen der Cascade Lake SP. Intel legt damit Chips mit 4 bis 18 Cores auf, wohingegen die Core i9-10000X erst bei zehn Kernen beginnen. Der Hersteller nennt Hardwarehärtungen gegen die Varianten V2 (Branch Target Injection), V3 (Rogue Data Cache Load), V3a (Rogue System Register Read), V4 (Speculative Store Bypass) und somit auch L1TF (L1 Terminal Fault).

Mit dem Sockel LGA 2066 haben die Xeon W-2200 eine gemeinsame Basis mit den Cascade Lake X, allerdings laufen die Prozessoren nur auf Platinen mit dem C422- statt des X299-Chips. Beim Speicher gibt es ebenfalls Unterschiede, denn nur die Xeon W-2200 unterstützen bis zu 1 TByte DDR4, welcher zudem ECC-geschützt sein kann. Bei den Core i9-10000X hingegen ist zumindest offiziell bei 256 GByte schon Schluss.

Neues Topmodell ist der Xeon W-2295 mit 18 Kernen, er kostet mit einem Listenpreis von 1.333 US-Dollar statt 2.553 US-Dollar gut die Hälfte seines Vorgängers. Auch die restlichen CPUs bietet Intel deutlich günstiger an. Durch eine thermischen Verlustleistung von 165 Watt statt 140 Watt steigt bei den meisten Prozessoren der Takt leicht an, wobei der vierkernige Xeon W-2223 die Ausnahme bildet und auch nicht günstiger ist.

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