Abo
  • Services:

Xeon Phi: Silicon Photonics und Knights Mill für Server

Nach weit über einem Jahrzehnt wird es Licht: Intel vernetzt Datacenter mit Silicon Photonics, die in der ersten Version 100 GBit pro Sekunde übertragen. Nächstes Jahr soll Knights Mill erscheinen, ein Xeon Phi mit für Deep Learning optimierten Befehlssätzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Wafer mit Silicon-Photonics-Transceiver-Chips
Ein Wafer mit Silicon-Photonics-Transceiver-Chips (Bild: Intel)

Intels Server-Chefin Diane Bryant hat zwei Neuerungen für Datacenter und Deep Learning angekündigt: Seit Juni 2016 werden die ersten optischen Transceiver ausgeliefert und Knights Mill, eine neue Ausbaustufe der Xeon Phi genannten Beschleunigerkarten, ist für 2017 geplant. Die Transceiver in SFP28-Bauweise werden als Switch-zu-Switch-Verbindung mit vorerst 100 GBit pro Sekunde eingesetzt, später sollen 400 GBit pro Sekunde möglich sein.

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Bosch Gruppe, Köln

Gerade über längere Strecken bis zu 10 km sollen Silicon Photonics statt Elektronen über Glasfaser eine bis zu dreifache Effizienz bei der Datenübermittlung erreichen. Der Clou sind die auf Silizium aufgebrachten Laser, woran Intel schlussendlich rund 16 Jahre bis zu den ersten Produkten gearbeitet hat. Gefertigt werden die Transceiver-Chips mittels Lithographie, was kostengünstig sein und eine hohe Leistung liefern soll.

  • Ein Transceiver mit Silicon Photonics (Bild: Intel)
  • Diane Bryant zeigt einen Transceiver mit Silicon Photonics. (Bild: Intel)
  • Intel ließ den Hintergrund pulsieren. (Bild: Intel)
  • Wafer mit Silicon Photonics (Bild: Intel)
  • Knights Mill ist für Deep Learning gedacht. (Bild: Intel)
Ein Transceiver mit Silicon Photonics (Bild: Intel)

Damit wäre die Überleitung zu Xeon Phi erfolgt, denn die aktuelle Version namens Knights Landing gibt es auch als Fabrics-Variante mit Omni Path, was einst mit Silicon Photonics geplant war. Nächstes Jahr soll eine Variante mit dem Codenamen Knights Mill erscheinen, welche jedoch kein direkter Nachfolger ist - denn das wird Knights Hill. Stattdessen bringt Intel eine optimierte Variante mit Fokus auf Deep Learning, deren Termin für Ende 2017 geplant ist.

Gefertigt werden die Chips im neuen 14FF+-Herstellungsprozess, den Intel für mehr aktive Kerne bei höherem Takt nutzen dürfte. Bisher gibt es Knights Landing nur mit 72 statt 76 Kernen, und selbst diese Version (Xeon Phi 7290) ist quasi nicht verfügbar. Neu sind Instruktionen für Gleitkomma-Berechnungen mit geringer Genauigkeit (Half Precision, FP16) - das ist wichtig für Deep Learning. Passend dazu hatte Intel Nervana Systems gekauft, ein Startup für künstliche Intelligenz. Hintergrund sind die Algorithmen und Tools.

  • Ein Transceiver mit Silicon Photonics (Bild: Intel)
  • Diane Bryant zeigt einen Transceiver mit Silicon Photonics. (Bild: Intel)
  • Intel ließ den Hintergrund pulsieren. (Bild: Intel)
  • Wafer mit Silicon Photonics (Bild: Intel)
  • Knights Mill ist für Deep Learning gedacht. (Bild: Intel)
Knights Mill ist für Deep Learning gedacht. (Bild: Intel)

Knights Mill ist wie Knights Landing ein bootbarer Host-Prozessor samt On-Package-Speicher, der obendrein über das Mainboard noch DDR4 ansteuert. Derweil verschiebt sich Knights Hill mit 10-nm-Fertigung mindestens auf 2018, wenngleich Intel das offiziell nicht bestätigen wollte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Anno 1800 angespielt

Anno 1800 in der Vorschau: Wir konnten Blue Bytes Aufbautitel einige Zeit lang spielen, genauer gesagt, bis einschließlich der dritten von fünf Zivilisationsstufen. Anno 1800 orientiert sich mehr an Anno 1404 und nicht an den in der Zukunft angesiedelten direkten Vorgängern.

Anno 1800 angespielt Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

    •  /