Abo
  • Services:
Anzeige
Knights Landing als gesockelte Version
Knights Landing als gesockelte Version (Bild: The Platform/Timothy Prickett Morgan)

Xeon Phi: Knights Landing verfügt über 76 Kerne

Knights Landing als gesockelte Version
Knights Landing als gesockelte Version (Bild: The Platform/Timothy Prickett Morgan)

Mehr Rechenkerne als bisher bekannt: Intels Xeon Phi Knights Landing integriert 76 statt 72 Silvermont-Cores. Mindestens vier davon werden zugunsten der Ausbeute deaktiviert, da die 14-nm-Fertigung für solch riesige Dies noch zu viele fehlerhafte Chips auswirft.

Intel hat auf der Technologie-Tagung Hot Chips 27 neue Informationen zur kommenden Xeon-Phi-Generation, Codename Knights Landing, veröffentlicht. Physikalisch verfügen die als gesockelte Prozessoren entworfenen oder auf Beschleunigerkarten verbauten Chips über 76 Kerne. Mindestens vier davon werden zugunsten der Ausbeute (Yield Rate) - also der voll funktionsfähigen Dies pro Wafer - abgeschaltet. Verfügbar soll Xeon Phi Knights Landing nur mit bis zu 72 aktivierten Silvermont-Kernen sein.

Anzeige

Die einzelnen Rechenwerke bei Knights Landing haben mit den Silvermont-Cores von Bay Trail für Tablets nicht mehr viel gemein: Der L1-Instruktionen-Cache fasst wie gehabt 32 KByte, der L1-Daten-Puffer wuchs von 24 auf 32 KByte an, die TLBs sind größer und das OoO-Fenster wurde verdoppelt. Die zweite Cache-Stufe sichert bei Knights Landing 1 MByte (inklusive L1D), die Kerne sind in der Lage, vier Aufgaben via Hyperthreading parallel zu bearbeiten. Die neben den Kernen sitzenden, auch auf den L2-Puffer zugreifenden Vector Processing Units berechnen erstmals AVX-512-Befehle.

  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)

Zwei Kerne und vier VPUs bilden eine Kachel (Tile), von denen 38 Stück in einer Gitterstruktur angeordnet sind. Mit im Knights Landing sitzen acht Speichercontroller, an jeden ist ein 2 GByte fassender MCRAM angeschlossen. Der Speicher stellt eine modifizierte Version von Microns Hybrid Memory Cubes dar, die unterschiedlich angesprochen werden können.

Vor diesem Hintergrund ist wichtig, dass Knights Landing entweder auf Beschleunigerkarten verlötet wird oder auf ein Package gesetzt und als bootbarer x86-Prozessor fungiert. Ist Letzteres der Fall, steuert der Chip zusätzliche 384 GByte an, aufgeteilt auf sechs Speicherkanäle mit je einem DDR4-2400-Modul. Das 192-Bit-Interface liefert 115 GByte pro Sekunde.

  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)

Als gesockelte CPU kann Knights Landing den Speicher in Hardware als Cache (MCRAM) unnd DDR4-RAM ansprechen. Im Flat-Mode muss der Entwickler die Allokation selbst vornehmen und sich im Hybrid-Mode entscheiden, ob 4 oder 8 der 16 GByte MCRAM als Cache dienen. Soll mehr als eine CPU rechnen, ist ein Knights Landing mit einem Omni-Path-Controller notwendig.

Der ist - anders als Infiniband beim Sonoma - nicht im Chip integriert, sondern sitzt mit auf dem sehr ausladenden Package. Angebunden wird die Schnittstelle mit 32 der 36 PCIe-3.0-Lanes, die Datentransferrate beträgt Intel zufolge rund 25 GByte pro Sekunde. Der Chipsatz (Platform Controller Hub, PCH) ist immer per DMI mit vier zusätzlichen PCIe-3.0-Lanes angebunden.

  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
  • Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)
Details zu Xeon Phi Knights Landing (Bild: Intel)

Bei der Leistung von Knights Landing spricht Intel von über 3 Tflops bei doppelter Genauigkeit, was bei 144 AVX-Einheiten mindestens 1,3 GHz bedeutet. Verglichen mit zwei Xeon E5-2697 v3 mit jeweils 14 Kernen bei 2,6 GHz aufwärts schneiden die kommenden Xeon Phi wie erwartet ab: Bei SPECint_2006_rate und SPECfp_2006_rate rechnet Knights Landing langsamer. Die theoretische DP-Leistung, die Datentransferrate und die Geschwindigkeit bei Deep-Learning-Training-Algorithmen liegen höher.

Ziemlich unsinnig sind Intels Angaben der Leistung pro Watt, da der Hersteller die reale Rechengeschwindigkeit auf die theoretische Thermal Design Power von 200 Watt (Xeon Phi) und 290 Watt (2x Xeon E5) umlegt.


eye home zur Startseite
Jasmin26 26. Aug 2015

ich frag mich manchmal was einem die schulmeisterei bringt ? was passiert in euch...

ELKINATOR 26. Aug 2015

wenn du einen mit 72 aktiven kernen kaufst, dann sind auch 72 aktiv...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kermi GmbH, Plattling
  2. byon gmbh, Frankfurt am Main
  3. AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover
  4. über Nash direct GmbH, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. (u. a. BioShock: The Collection 16,99€, Borderlands 2 GOTY 7,99€, Civilization VI 35,99€ und...

Folgen Sie uns
       


  1. Gran Turismo Sport im Test

    Puristischer Fahrspaß - fast nur für Onlineraser

  2. Breitbandausbau

    Oettinger bedauert Privatisierung der Telekom

  3. Elektroauto

    Tesla Model S brennt auf österreichischer Autobahn aus

  4. Ubuntu 17.10 im Test

    Unity ist tot, lange lebe Unity!

  5. Asus Rog GL503 und GL703

    Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen

  6. Swisscom

    Einsatz von NG.fast bringt bis zu 5 GBit/s

  7. Bixby 2.0

    Samsung will Sprachassistenten auf viel mehr Geräte bringen

  8. FAA

    CNN-Drohne darf über Menschen fliegen

  9. Nintendo Switch

    Firmware 4.0 bietet Videoaufnahmen mit Einschränkungen

  10. UE Blast und Megablast

    Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

  1. Re: Statt Subventionen an Telekom zu vergeuden...

    EdwardBlake | 15:02

  2. Re: das einzige was zählt

    Dwalinn | 15:02

  3. Re: Lustig. Aber Telefonkabel ist super?

    bombinho | 15:00

  4. Re: und die nächste Nebelkerze ...

    EdwardBlake | 15:00

  5. Re: Die If-Schleife hat wohl nicht funktioniert.

    TC | 15:00


  1. 15:00

  2. 13:49

  3. 12:25

  4. 12:00

  5. 11:56

  6. 11:38

  7. 10:40

  8. 10:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel