Performance pro Watt kaum ideal

Insbesondere die Leistungsaufnahme ist ein Punkt, durch den sich der Xeon Phi - obwohl in 22-Nanometer-Technik gefertigt - schon vor seinem Marktstart Kritik eingehandelt hat. Nvidias Tesla-Chef Sumit Gupta sagte bei Vorstellung des Kepler K20X, 225 Watt seien die Grenze dessen, was übliche Server-Racks noch für eine PCIe-Steckkarte bewältigten. Der erste Xeon Phi, das Modell 5110P, liegt ebenso wie AMDs Firepro S10000 aber deutlich darüber.

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Auch den von Intel immer wieder angeführten Vorteil, dass, anders als bei Nvidia-GPUs, der Code bei der Kombination aus Xeon-Prozessor und Xeon-Phi-GPU nur aus x86-Befehlen bestehen müsse, lässt Nvidia nicht gelten: "Wenn das so einfach wäre, wo sind dann die vielen Anwendungen?" sagte Gupta.

  • Intel stellt den Xeon Phi vor
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  • Zahlreiche Entwicklungswerkzeuge, vor allem von Intel
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  • Erstmals nennt Intel Daten zum Xeon Phi (Folien: Intel)
  • Seit 2004 denkt Intel über Many Cores, alias MIC nach. (Folien: Intel)
Zahlreiche Entwicklungswerkzeuge, vor allem von Intel

Tatsächlich ist von breiter Unterstützung auf Ebene der technisch/wissenschaftlichen Programme noch wenig zu sehen, Entwicklungswerkzeuge, um das zu ändern, gibt es aber. Vor allem Intels Tools wie die Compiler für C++, Fortran, die Debugger von Intel und Optimierungswerkzeuge wie VTune sowie die Math-Kernel-Libraries (MKL) sind in den aktuellen Versionen schon auf Xeon Phi ausgerichtet. Mit gcc und gdb gibt es entsprechende Werkzeuge auch aus der Open-Source-Szene.

Unterm Strich dürfte aber vor allem die Rechenleistung zählen, und auch da sieht es für den Xeon Phi noch nicht besonders gut aus. Intel gibt nur die Performance für doppelte Genauigkeit an. Hier soll ein 5110P 1,010 Teraflops erzielen. Nvidias K20 kommt auf 1,17 Teraflops, der K20X auf 1,31 Teraflops. Schon für 75 Watt weniger ist also mehr Leistung zu erzielen - da müssen die Vorteile in der Entwicklung schon schwer wiegen. Eine Grafikkarte, wie ursprünglich geplant, wird der Xeon Phi nicht mehr werden.

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 Xeon Phi 3100 und 5110P: Intels erste GPU-Beschleuniger ab 2.000 US-Dollar
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m.lettrich 19. Nov 2012

Das Problem ist, dass du die Anwendungen zwar zum laufen kriegst aber der code halt 0 auf...

irata 18. Nov 2012

Im Prinzip könntest du die CPU auch raus nehmen, sofern die GPU die dafür notwendigen...

irata 18. Nov 2012

Also so wie jedes OS?

spambox 18. Nov 2012

Auf den Websites von Intel wird der Chip tatsächlich als Grafikchip angepriesen. Es gibt...



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