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Xeon E7 v3 alias Haswell-EX: Intels Performance-Trick bei Server-Chips heißt TSX

Die neue Server-Prozessor-Generation von Intel ist da: Die Xeon E7 v3 alias Haswell-EX passen ungeachtet der integrierten Spannungsregler in die Sockel ihrer Vorgänger. Im Mittel sind die Xeon E7 v3 auch dank des DDR4- statt DDR3-Speichers viel schneller, der sogenannte Transactional Memory beschleunigt die CPUs dann richtig.

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Wafer mit Haswell-EX-Chips
Wafer mit Haswell-EX-Chips (Bild: Intel)

Intel hat seine neuen Xeon-Prozessoren für Server vorgestellt. Sie werden als Xeon E7-4800 v3 sowie Xeon E7-8800 v3 vermarktet, intern als Haswell-EX bezeichnet und eignen sich für Systeme mit bis zu acht Sockeln. Die Chips werden beispielsweise in Data-Warehouse-Systemen oder beim Hochfrequenzhandel mit Aktien eingesetzt. Verglichen mit der Vorgänger-Generation von Anfang 2013, die Xeon E7 v2 alias Ivy Bridge EX, steigt die Anzahl der verfügbaren Rechenkerne drastisch. Dazu kommen mehrere neue Speichertechniken und eine verbesserte Effizienz.

Inhalt:
  1. Xeon E7 v3 alias Haswell-EX: Intels Performance-Trick bei Server-Chips heißt TSX
  2. Die Effizienz steigt deutlich - und die Leistung meistens auch

Die technische Grundlage für die neuen Haswell-EX-Modelle bilden die Haswell-EP-Chips alias Xeon E5-2600 v3 vom Herbst 2014: Intel kombiniert bis zu 18 CPU-Kerne in Form von drei Clustern, die mittels zwei Ringbussen zusammengeschaltet sind. Ein solcher im 22-nm-FinFET-Verfahren hergestellter Chip misst 662 Quadratmillimeter und beinhaltet 5,69 Milliarden Transistoren. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Desktop-Prozessor wie der Core i5-4570 bringt es auf nur 185 Quadratmillimeter und 1,4 Milliarden Transistoren.

  • Details zu den Xeon E7 v3 (Bild: Intel)
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Details zu den Xeon E7 v3 (Bild: Intel)

Günstig sind solch große Chips wie die Xeon E7 v3 alias Haswell-EX freilich nicht: Die Listenpreise reichen von 1.224 bis 7.175 US-Dollar bei Abnahme von mindestens eintausend Prozessoren.

Weniger Modelle sorgen für mehr Übersicht

Um potenziellen Käufern die Wahl des richtigen Xeon E7 v3 leichter zu machen, hat Intel die Zahl der Modelle stark verringert - statt 21 gibt es nur noch ein Dutzend. Diese unterteilen sich in acht Chips für allgemeine Aufgaben und vier, die für Bereiche wie Datenbanken optimiert wurden.

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Ein solches Modell bietet keine 18 mit 2,5 GHz taktenden Kerne, sondern nur vier, die mit 3,2 GHz laufen. Die Xeon E7-4800 v3 unterstützen vier Prozessoren auf einem Mainboard, die Xeon E7-8800 v3 können auch in einem 8-Sockel-System betrieben werden. Ein solches ist zwar nicht doppelt so schnell wie eines mit vier Chips, aber nahe am Optimum (laut Intel mit Faktor 1,8 im Mittel).

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Details zu den Xeon E7 v3 (Bild: Intel)

Wie schon bei Haswell-EP gibt Intel für den Betrieb mit und ohne den AVX-2.0-Befehlssatz unterschiedliche Taktraten an: Mit AVX 2.0 steigt die Leistung bei angepasster Software zwar stark an, die thermische Verlustleistung der Chips aber auch. Damit beispielsweise der Xeon E7-8890 v3 seine spezifizierte TDP von 165 Watt nicht sprengt, darf er mit AVX nur 2,1 statt 2,5 GHz anlegen.

Allerdings hat Intel die Effizienz durch viele Techniken verbessert.

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Die Effizienz steigt deutlich - und die Leistung meistens auch 
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Anonymer Nutzer 06. Mai 2015

Nein ,das nicht. Er war ein Effizienzkrüppel. Man blies aus Marketinggründen die...

Nasreddin 06. Mai 2015

Weiß eigentlich jemand, ob Intel auch im Consumer bereich vor hat, mal 8-Kerner zu...

Mavventi 06. Mai 2015

Damit ist die Rechenleistung, bzw. die Effizienz der Prozessorkerne bei einer bestimmten...


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