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Wafer mit Haswell-EX-Chips
Wafer mit Haswell-EX-Chips (Bild: Intel)

Die Effizienz steigt deutlich - und die Leistung meistens auch

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Alle neuen Xeon E7 v3 setzen ein Mainboard mit Sockeln vom Typ LGA 2011-1 voraus, also die Plattform ihrer Vorgänger. Da die Haswell-EX anders als die Ivy Bridge EX über im Chip integrierte Spannungsregler (Fully Integrated Voltage Regulators) verfügen, erhöht dies die Leistungsaufnahme der Prozessoren.

Da Intel einen Weg gefunden hat, die Haswell-EX und den Nachfolger Broadwell-EX auf alten Platinen laufen zu lassen und die dort auf den Boards verbauten Regler zu übergehen, sinkt der Energiekonsum der Plattform: Die integrierten Spannungsregler ermöglichen eine feinere Regelung der Chipspannungen.

  • Details zu den Xeon E7 v3 (Bild: Intel)
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Weitere Verbesserungen betreffen die Architektur: Bei Ivy Bridge EX müssen der Ringbus und der L3-Cache mit dem Takt der CPU-Kerne laufen. Bei Haswell-EX sind die Frequenzen dieser Domänen voneinander entkoppelt, was beispielsweise bei Cache-lastigen Anwendungen die Leistungsaufnahme reduziert. Außerdem unterstützt Haswell-EX neuen Speicher, nämlich DDR3L- (Low Power mit niedriger Spannung) und noch sparsameren DDR4-RAM.

Insgesamt nennt Intel eine deutlich höhere Effizienz von bis zu einem Drittel mehr Leistung pro Watt für die neue Xeon-Generation.

Der Geschwindigkeitszuwachs hängt von der Software ab

Rein von der Leistung liegen die Xeon E7 v3 in vielen Fällen nicht sehr weit vor den Xeon E7 v2 - und das, obwohl Intel nicht das schnellste Vorgängermodell zum Vergleich herausgepickt und die neue Plattform mit schnellerem DDR4- statt DDR3L-Speicher ausgestattet hat. So ist der Xeon E7-8890 v3 mit 18 Haswell-Kernen bei 2,5 GHz in vielen Messungen nur 5 bis 39 Prozent schneller als der E7-4890 v2 mit 15 Ivy-Bridge-Kernen und 2,8 GHz.

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Die größten Leistungszuwächse gibt es bei Software, welche bereits die Transactional Synchronization Extensions (TSX) nutzt. Diese Funktion war bei den Haswell-EP noch fehlerhaft und daher nicht freigeschaltet; Ivy Bridge EX unterstützt kein TSX. Von transaktionalem Speicher profitieren insbesondere Multithreading-Anwendungen, da sich Speicherzugriffe weniger gegenseitig behindern. Intel nennt eine Steigerung der Geschwindigkeit von Faktor sechs in SAPs Hana-Datenbank, vergleicht aber unterschiedliche Versionen. Mit gleicher Software ist Haswell-EX noch drei Mal so schnell.

Erste Systeme mit den Xeon E7 v3 alias Haswell-EX wollen Hersteller wie Bull, Cisco, Dell, Fujitsu, Hitachi, HP, Huawei, Lenovo, Oracle und Supermicro in den kommenden Wochen anbieten.

 Xeon E7 v3 alias Haswell-EX: Intels Performance-Trick bei Server-Chips heißt TSX

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DY 06. Mai 2015

Nein ,das nicht. Er war ein Effizienzkrüppel. Man blies aus Marketinggründen die...

Nasreddin 06. Mai 2015

Weiß eigentlich jemand, ob Intel auch im Consumer bereich vor hat, mal 8-Kerner zu...

Mavventi 06. Mai 2015

Damit ist die Rechenleistung, bzw. die Effizienz der Prozessorkerne bei einer bestimmten...



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