Xe HPG: Intel bringt Open-Source-Raytracing für Linux

Der freie Vulkan-Treiber von Intel unterstützt künftig Raytracing. Das dient den kommenden Xe-HPG-Karte von Intel.

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Die Raytracing-GPUs von Intel werden die Technik auch unter Linux unterstützen.
Die Raytracing-GPUs von Intel werden die Technik auch unter Linux unterstützen. (Bild: JOSEP LAGO/AFP via Getty Images)

Das Entwicklungsteam des freien Linux-Grafiktreibers von Intel hat damit begonnen, eine Raytracing-Unterstützung auf Grundlage von Vulkan in seinem Treiber umzusetzen. Das geht aus Patches hervor, die der Entwickler Jason Ekstrand zur Aufnahme in die 3D-Userspace-Bibliothek Mesa vorgeschlagen hat.

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Wie Ekstrand schreibt, handelt es sich dabei zunächst um die Unterstützung von Raytracing für Intels Shader-Compiler in Mesa. "Dies ist der erste Beitrag von vielen, der dem Intel-Linux-Vulkan-Treiber Raytracing-Unterstützung hinzufügt", schreibt Ekstrand dazu. Noch fehlt aber vergleichsweise viel weiterer Code, um am Ende tatsächlich einen einsatzfähigen Raytracing-Treiber zu haben.

Dazu gehört allen voran der Plattform-Support für tatsächliche Hardware, den der Treiber noch nicht bietet. Dabei dürfte es sich aber nur um eine Frage der Zeit handeln. Immerhin wird Intels Xe HPG (High Performance Gaming) alias Gen12-GPU Hardware-beschleunigtes Raytracing bieten. Dafür entsteht nun auch die Treiber-Unterstützung in Mesa. Die Karten sollen im kommenden Jahr 2021 zur Verfügung stehen. Ob die Linux-Treiber bis dahin fertiggestellt sind, ist derzeit zwar noch nicht abzusehen, aber wahrscheinlich.

Die Arbeit zum Vulkan-Treiber basieren dabei auf der neuen Raytracing-API der offenen Grafikschnittstelle. Diese ist erst im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt worden und wird bisher kaum eingesetzt. Diejenigen Spiele, die Vulkan-Raytracing bieten, nutzen dafür bisher meist eine proprietäre Nvidia-Erweiterung. Mit der Standardisierung der API und weiteren Treibern, die diese unterstützten, sollte sich dies künftig ändern. So arbeitet neben Intel etwa auch AMD an der Umsetzung in seinem freien Radeon-Treiber. Ebenso setzt Nvidia dies in seinem proprietären Treiber um.

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