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Razers Core mit einer Radeon R9 Nano
Razers Core mit einer Radeon R9 Nano (Bild: AMD)

XConnect: AMD steckt Grafikkarten in eine externe Thunderbolt-3-Box

Razers Core mit einer Radeon R9 Nano
Razers Core mit einer Radeon R9 Nano (Bild: AMD)

Die neue Radeon Software 16.3 unterstützt XConnect: So nennt AMD das Verfahren, eine in einem externen Gehäuse verbaute Grafikkarte über die Thunderbolt-3-Schnittstelle anzusteuern. Zu den ersten Boxen gehören Asus' neue ROG XG Station 2 und Razers Core-Gehäuse.

AMD hat XConnect angekündigt und mit der Radeon Software 16.3 bereits verfügbar gemacht. Unter XConnect versteht der Hersteller die Unterstützung von Grafikkarten in einem externen Gehäuse, das per Thunderbolt-3-Schnittstelle mit dem Host-System verbunden ist. Neben einem passenden Mainboard oder Notebook wird eine Grafikbox wie Asus' ROG XG Station 2 oder Razers Core für das Blade Stealth genannte Ultrabook vorausgesetzt.

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Sind das Host-System und die Karte im externen Gehäuse per aktivem TB3-Kabel verbunden und Windows 10 installiert, agiert der Verbund wie die dedizierte Geforce-Grafikeinheit im Surface Book: Der Treiber erkennt, ob die Grafikbox angeschlossen ist und nutzt die Hardware für Anwendungen oder Spiele. Zudem kann der Nutzer festlegen, welche Software per XConnect ausgeführt wird und kann per Klick die externe Lösung wieder abkoppeln.

Theoretisch ist gar ein Mini-ITX-System mit einer Radeon R9 Nano denkbar, die mit ihrem per Thunderbolt 3 verbundenen Nano-Pendant im Crossfire-Modus läuft. Laut AMD laufen Grafikkarten ab der Radeon-Serie R9 300 sowie die Radeon R9 Fury (X) und Nano mit XConnect. Hinzu kommen die älteren Modelle Radeon R9 290(X) und die Radeon R9 285, also mindestens GCN v2.

Das Mainboard oder Notebook muss XConnect unterstützen

Razer Blade Stealth ist mit XConnect kompatibel, bei Desktop-Mainboards sind die Hersteller gefragt. Hierzulande gibt es ohnehin nur wenige Platinen mit einem TB3-Controller, die wenigen Bretter stammen alle von Asus und Gigabyte. Auf Nachfrage sagte Asus, XConnect sollte mit den eigenen Boards funktionieren, da auch die neue ROG XG Station 2 mit Thunderbolt 3 arbeitet. Diese Box wurde auf der Consumer Electronics Show im Januar 2016 in Las Vegas gezeigt.

Die Idee einer dedizierten Grafikbox ist ziemlich alt: Asus präsentierte 2007, ebenfalls auf einer Consumer Electronics Show, die erste XG Station. Anders als XConnect mit Thunderbolt 3 war die XG Station jedoch proprietär, da die Verbindung zum Notebook per Express-Card hergestellt wurde. AMD selbst, damals noch als Ati, zeigte im Sommer 2008 die Xternal Graphics Platform - Codename Lasso - mit einer GPU in Form eines MXM. Wenige Monate später folgte ein Produkt, der Amilo Graphic Booster von Fujitsu Siemens.

Nvidia unterstützt externe GPUs seit dem Geforce-Treiber 361.75, der im Januar 2016 veröffentlicht wurde. Offiziell befindet sich die Funktion noch in der Beta-Phase und ist auf Maxwell-Karten beschränkt.


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nachgefragt 14. Mär 2016

Der Tolud ist in jedem System unterschiedlich, da in jedem System unterschiedliche...

ipodtouch 11. Mär 2016

Dank deines Kommentars habe ich mir das Gerät angeguckt und - wow, das ist ja der...

nachgefragt 11. Mär 2016

Wer ein paar worte Englisch kann und sich mit dem Thema vertraut machen will, empfehle...

Zettabyte 11. Mär 2016

Nur der mechanische Stecker ist proprietär. Und wie gesagt, Lösungen mit NVIDIA waren...

WonderGoal 11. Mär 2016

TB3 mit dem USB3.1 Typ-C Stecker. Eine andere Spezifikation für TB3 gibt es ja bezüglich...



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