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Xcom Enemy Unknown: Rundenstrategie und Ameisenbau

Rundenstrategie gilt nicht gerade als hip, aber Xcom Enemy Unknown von Firaxis ist derart schick in Szene gesetzt, dass nicht nur Fans der kultigen Vorgänger einen Blick auf den Kampf gegen außerirdische Invasoren werfen sollten. Golem.de hat sich eine frühe Version angeschaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Xcom Enemy Unknown
Xcom Enemy Unknown (Bild: 2K Games)

Fangen wir ausnahmsweise mit einem der eigentlich weniger wichtigen Elemente von Xcom Enemy Unknow an: dem Ameisenbau. So nennen die Entwickler des rundenbasierten Strategietitels bei Firaxis Games die Zentrale, in der Spieler zwischen den Einsätzen an neuen Superwaffen, Hightech-Rüstungen und anderen Gadgets basteln, sich Aufträge abholen und ihre Teams zusammenstellen. Der Bau sieht nämlich schlicht atemberaubend aus: Die Designer zeigen die unterirdische Anlage von der Seite - etwa so, wie Tierfilmer die Höhlensysteme von Maulwürfen, Füchsen oder Ameisen an einer Glaswand zeigen.

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Der obere Teil des Baus ist vorgegeben, den Rest darf der Spieler nach seinen Vorstellungen um ein paar Dutzend unterschiedliche Module ergänzen. Das hat durchaus auch spielerische Auswirkungen: Wer etwa die Labore neben den Reaktor platziert, soll für die Erforschung von erbeutetem außerirdischem Kampfgerät mehr Energie zur Verfügung haben. Ganz oben befindet sich eine Art Kuppelsaal, in dem Spieler auf Knopfdruck die Zwischensequenz mit dem nächsten Missionsbriefing und dann den Auftrag selbst starten können.

Eigentlich stehen im Mittelpunkt von Xcom Enemy Unknown allerdings die Einsätze, in denen der Spieler mit bis zu vier Figuren gegen außerirdische Invasoren kämpft. Die Charaktere - die übrigens dauerhaft sterben können und dann im nächsten Auftrag durch andere Agenten ersetzt werden müssen - verfügen alle über besondere Spezialfähigkeiten. Da ist etwa der Assault Soldier, der mit seiner schweren Maschinenpistole antritt, oder eine Scharfschützin mit dem Titel "Angel of Death". Die Fähigkeiten der vier Teammitglieder müssen möglichst effektiv kombiniert werden.

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Xcom Enemy Unknown

Bei einem Auftrag, den die Entwickler auf Einladung von Pubisher 2K Games vorgeführt hatten, musste sich das Alienjäger-Quartett mit großköpfigen und glubschäugigen Klischeealiens irgendwo in den USA an einer Tankstelle ein Feuergefecht liefern. Erst erkundete das Team gemeinsam das Territorium und legte sich mit den Außerirdischen an - die sich unter anderem wehrten, indem sie die blauen Waberstrahlen ihrer Kanonen zusammenschlossen.

Danach wartete noch ein besonders dicker und kampfstarker Berserkeralien, für den sich das Team aufteilen musste. Einer der Xcom-Soldaten zieht sich per Enterhaken auf das Dach eines Gebäudes, in dem das außerirdische Monster schon wartet. Dann lässt er sich durch eine Luke herunter - nur um dann von dem Alien verprügelt zu werden. Da hilft dann auch ein Schnellangriff der Spielerfigur nichts mehr, die er bei Verzicht auf seine regulären Rundenmanöver im Notfall sofort ausführen kann.

Um trotzdem mit dem Berserker fertig zu werden, greift ein anderes Teammitglied kurzerhand zum Raketenwerfer und legt erst den Eingang des Gebäudes, dann den Feind selbst in Schutt und Asche. In Enemy Unknow lassen sich mit schweren Kampfgeräten nämlich Teile von Gebäuden zerstören - nicht alle, aber die, die aus Sicht der Entwickler dafür gut geeignet sind.

Die Grafik passt gut zu dem dezent an Comics erinnernden Stil des Spiels. Die Designer haben den Alienjägern ein Aussehen verpasst, das bewusst an Actionfiguren erinnert - was insbesondere an den eigentlich unverhältnismäßig großen Waffen erkennbar ist. Außerdem haben sie die Köpfe der Charaktere etwas größer gestaltet als eigentlich nötig, damit die Helden auch aus der Vogelperspektive ohne Probleme zu unterscheiden sind.

Besonders schick wirken die Kamerafahrten, die immer wieder besondere Momente hervorheben und so aus der Rundenstrategie ein extrem dynamisch aussehendes Spektakel machen. Die Entwickler legen Wert darauf, dass die Spieltiefe nicht darunter leidet.

Derzeit arbeiten rund 60 Entwickler am neuen Xcom. Das Projekt ist zu 80 Prozent fertig. Die Kampagne soll rund 20 Stunden dauern - aber wer alle Optionen erforscht und sich auch um kleinere Nebenaufträge kümmert, soll deutlich länger beschäftigt sein. Nach aktuellem Stand erscheint Enemy Unknown noch im Laufe des Jahres für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC.

Nachtrag vom 6. März 2012, 15:35 Uhr

Der Artikel wurde um ein erstes Gameplayvideo zu Xcom erweitert.



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fx_Gorano 24. Nov 2012

Die neuen, überarbeiteten Videos sind zu erreichen unter: Teil 1 - Satelliten "HD...

normanbates82 25. Okt 2012

Falls ihr auf der Suche nach einem deutschen XCOM-Forum seid, schaut doch mal bei www...

fowlersuck 24. Sep 2012

Soweit ich in Videos und Interviews mitbekommen habe, kann man durch "skillen" in...

fowlersuck 24. Sep 2012

Ich glaube du irrst dich ... Wenn ich mir die Videos auf Youtube & Co ansehe und sehe...

Thargoid 07. Mär 2012

100% Zustimmung! Ich habe "Terror from the Deep" in der Dos Box und spiele es regelmäßig...


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