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Artwork von Xcom 2
Artwork von Xcom 2 (Bild: 2K Games)

Xcom 2 im Test: Strategie wie vom anderen Stern

Artwork von Xcom 2
Artwork von Xcom 2 (Bild: 2K Games)

Die Menschheit schlägt zurück: In Xcom 2 kämpft der Spieler mit seiner Rebellenarmee gegen eine fiese Weltregierung aus Außerirdischen. Das rundenbasierte Strategiespiel für Windows-PC, OS X und Linux macht fast alles noch besser als der sehr gute Vorgänger.
Von Peter Steinlechner

Wir haben selbst für die außerirdischen Machthaber gekämpft - nicht freiwillig natürlich, sondern wegen eines Chips in unserem Gehirn, den die Aliens uns eingepflanzt haben. Gleich am Anfang von Xcom 2 werden wir das Implantat zum Glück wieder los. So können wir als Commander an der Spitze des menschlichen Widerstands gegen die Monster vom fremden Stern antreten, um ihre Marionettenregierung zu stürzen und die Außerirdischen wieder zu verjagen.

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Damit wir als Rebellentrupp in der spannend erzählten Rahmenhandlung von Xcom 2 eine Chance gegen die schier übermächtigen Herrscher haben, müssen wir wie im Vorgänger in vergleichsweise kurzen Missionen antreten. So bekommen wir beispielsweise Kommunikationszentralen oder andere Schlüsselstellungen überall auf dem Planeten unter unsere Kontrolle.

Am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich ebenso wie an der sehr guten Steuerung fast nichts geändert: Wir scheuchen einen Trupp aus vier, mit etwas Forschung später dann mit fünf Soldaten über die isometrisch dargestellten Einsatzgebiete. Erst sind wir mit allen unseren Kämpfern dran, dann macht die außerirdische, natürlich vom Computer gesteuerte Seite ihren Zug - falls es nicht vorher schon zu Scharmützeln kommt.

  • Auge in Auge mit einem Alien - zum Glück sind wir am Drücker. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach jedem Einsatz gibt es eine kurze Abrechnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Einfach, aber gut: Beim Hacken können wir zwischen Belohnungen wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie im Vorgänger sind die Lauf-Reichweiten mit blauen und orangen Begrenzungen markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Forschungschef bietet uns verschiedene Technologien an. (Screenshot: Golem.de)
  • Solange wir noch keinen Feindkontakt hatten, besteht die Chance auf einen Überraschungsangriff. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ausrüstung der Soldaten bestimmen wir. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptquartier sehen wir wie ein Puppenhaus von der Seite. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Granaten können wir Teile der Umgebung in Schutt und Asche legen. (Screenshot: Golem.de)
  • Solange "Alien-Aktivität" eingeblendet wird, sind die Außerirdischen am Zug. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafikeinstellungen erlauben vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Videomenü bestimmen wir unter anderem die Auflösung. (Screenshot: Golem.de)
Auge in Auge mit einem Alien - zum Glück sind wir am Drücker. (Screenshot: Golem.de)

Dank neuer Zufallskarten fühlt sich das in Xcom 2 wesentlich abwechslungsreicher an als im Vorgänger. Wir kämpfen im schneebedeckten Sibirien zwischen kleinen Wäldern und halb zerfallenen Hütten, treten aber auch in modernen asiatischen Städten zwischen Bürogebäuden und Autobahnen an. Die Umgebungen sind offener als im ersten Teil.

Allerdings ist bei vielen Einsätzen klar ersichtlich, wohin wir uns bewegen müssen. Das heißt: Wir können zwar oft einen weiten Bogen schlagen und so Extras oder besonders viele Beförderungspunkte finden. Wenn wir uns direkt zum Ziel vorkämpfen, sind viele Missionen aber auch in 15 bis 30 Minuten lösbar - insbesondere dann, wenn das Programm uns ein Rundenlimit vorgibt, was recht oft der Fall ist. Neben den Zufallskarten gibt es auch Story-Einsätze, die meist etwas größer und mit zahlreichen Zwischensequenzen versehen sind. Den Spielstand können wir - außer im höchsten Schwierigkeitsgrad - jederzeit speichern.

Aktiver Angriff der Außerirdischen

Die Aliens agieren etwas offensiver als im Vorgänger, selbst auf dem niedrigsten der vier Schwierigkeitsgrade ergreifen sie auch mal die Initiative und stürmen uns forsch entgegen - was auch Vorteile hat, weil wir sie so in einigen Missionen besonders gut ins offene Messer laufen lassen können. Xcom 2 bietet wesentlich mehr unterschiedliche Aliens und damit Abwechslung: So bekommen wir es mit riesigen Gestaltwandlern zu tun, müssen uns vor den pfeilschnellen Echseneinheiten in Acht nehmen und uns teils besonders lange und heftige Kämpfe mit Berserkern liefern.

Zwischen den Missionen müssen wir uns um das Management unseres Hauptquartiers kümmern - was insgesamt mehr Zeit beansprucht als im Vorgänger. Beispielsweise können wir nun Ingenieuren bestimmte Tätigkeiten zuordnen, damit diese zusätzliche Räume für uns freischalten, etwa für eine Trainingskammer. Wie zuvor müssen wir uns um die Entwicklung von neuen Waffen- und Rüstungstechnologien kümmern und außerirdische Artefakte untersuchen - die uns dann auf die ein oder andere Art meist ebenfalls zu Vorteilen im Kampf verhelfen.

Außerdem müssen wir unsere Einsätze auf der Weltkarte planen. Dort nehmen wir Kontakt zu Widerstandsgruppen in aller Welt auf und versorgen die Siedlungen der Rebellen mit Vorräten. Falls es dort vor Ort zu Problemen oder Auseinandersetzungen mit Aliens kommt - was natürlich unvermeidlich ist - können wir uns entscheiden, mit einem kleinen Trupp vor Ort vorbeizuschauen.

Abschied von alten Freunden und das Fazit 

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Destrolock 03. Feb 2016

Zur not Gamepad :) Konsolen Feeling + Hammer Leistung in der Maschine so habe ich zb CoD...

Emulex 03. Feb 2016

Das is Rundenstrategie, du musst nicht hektisch auf Knöpfe hacken sondern kannst erstmal...

svnshadow 03. Feb 2016

dafür gibt es zum glück gog (good old games) ... die games sind DRM-Frei und auf aktuelle...

mess-with-the-best 03. Feb 2016

versuch den Long War mod. Den gibts übrigens mit wunderbar einfachen installer für Linux...

|=H 02. Feb 2016

Wenn es über mehrere Höhenebenen ging war die Steuerung grausam. Ansonsten aber echt gut...



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