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Abschied von alten Freunden und das Fazit

Unsere in Klassen unterteilten Soldaten können wir stärker individualisieren als im Vorgänger - was allerdings wenig daran ändert, dass Verluste kaum zu vermeiden sind und wir uns auch von dem einen oder anderen Elitekrieger verabschieden müssen. Ähnlich wie im Vorgänger dürfen wir bei Beförderungen zwischen zwei zu verbessernden Fähigkeiten wählen. Immerhin haben die Designer es geschafft, die Qual der Wahl noch etwas schwieriger zu machen, indem sie fast durchgehend ähnlich sinnvolle Verbesserungen anbieten.

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Die Grafik hat Entwickler Firaxis Games gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert. Das gilt sowohl für die Texturen, den Detailgrad und die Effekte als auch für die Animationen. Unsere Soldaten und die Aliens springen schick inszeniert durch Fensterscheiben und über Hindernisse, die Kampf- und Schusssequenzen verleihen dem Geschehen immer wieder eine besonders dramatische Note.

Kleiner Wermutstropfen: Die in Echtzeit auf Basis unserer Soldaten und der Umgebung berechnete - abstellbare - Actionkamera zeigt immer wieder deutlich sichtbare Clipping- und sonstige Darstellungsfehler. Dann feuert einer unserer Recken etwa durch geschlossene Türen oder nimmt einen Alien in einem eigentlich nicht möglichen Winkel unter Feuer. Auf das Spiel haben diese Bugs allerdings keinerlei Auswirkungen, und wirklich störend finden wir sie auch nicht.

  • Auge in Auge mit einem Alien - zum Glück sind wir am Drücker. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach jedem Einsatz gibt es eine kurze Abrechnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Einfach, aber gut: Beim Hacken können wir zwischen Belohnungen wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie im Vorgänger sind die Lauf-Reichweiten mit blauen und orangen Begrenzungen markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Forschungschef bietet uns verschiedene Technologien an. (Screenshot: Golem.de)
  • Solange wir noch keinen Feindkontakt hatten, besteht die Chance auf einen Überraschungsangriff. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ausrüstung der Soldaten bestimmen wir. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptquartier sehen wir wie ein Puppenhaus von der Seite. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Granaten können wir Teile der Umgebung in Schutt und Asche legen. (Screenshot: Golem.de)
  • Solange "Alien-Aktivität" eingeblendet wird, sind die Außerirdischen am Zug. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafikeinstellungen erlauben vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Videomenü bestimmen wir unter anderem die Auflösung. (Screenshot: Golem.de)
Mit Granaten können wir Teile der Umgebung in Schutt und Asche legen. (Screenshot: Golem.de)

Xcom 2 ist ab dem 5. Februar 2016 für Windows-PC, Linux und OS X erhältlich. Das Spiel kostet im Handel oder über Steam rund 50 Euro. Bei Steam ist in jedem Fall eine einmalige Aktivierung nötig, dann läuft das Spiel auch im Offlinemodus. Im Multiplayermodus können Spieler laut Hersteller mit Trupps aus Menschen und Aliens gegeneinander in Duellen antreten - ausprobieren konnten wir das mit unserer ansonsten fertigen, sehr stabil laufenden Version noch nicht.

Das Spiel ist vollständig und gut lokalisiert, die deutschen Sprecher wirken insgesamt passend ausgesucht. Xcom 2 erscheint mit einem SDK und Unterstützung für Steam Workshop, so dass die Community ohne allzu großen Aufwand eigene Mods programmieren kann; erste Erweiterungen werden laut Publisher 2K Games zeitgleich mit dem Hauptspiel erhältlich sein. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Wenn das doch nur immer so wäre bei Fortsetzungen: Xcom 2 gefällt uns in allen Punkten besser als der Vorgänger. Die Grafik ist schöner und viel stimmiger - so schick haben rundenbasierte Gefechte noch nie ausgesehen. Vor allem aber bieten die Kämpfe dank neuer Monstertypen und der spürbar optimierten Gegner-KI mehr Spieltiefe. Außerdem gibt es durch die offeneren und viel abwechslungsreicheren Umgebungen wesentlich mehr Abwechslung.

Angesichts der herausragenden Qualität ist es gar nicht so einfach, überhaupt Kritikpunkte zu finden. Minimal genervt hat uns auf Dauer eigentlich nur das Abklappern von Aufgaben im Hauptquartier. Wenn es einen Schalter gäbe, der Forschung und Technikausbau automatisch erledigt und wir umstandslos gleich wieder in den Kampf ziehen könnten, hätten wir den zumindest ab und zu gedrückt.

Unterm Strich ist Xcom 2 aber ein tolles Spiel geworden, mit dem Strategiefans über Monate hinweg viel Spaß haben können und auf das ruhig auch Fans von anderen Genres einen Blick werfen sollten. Sehr viel besser kann Rundenstrategie derzeit vermutlich nicht sein.

 Xcom 2 im Test: Strategie wie vom anderen Stern
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Destrolock 03. Feb 2016

Zur not Gamepad :) Konsolen Feeling + Hammer Leistung in der Maschine so habe ich zb CoD...

Emulex 03. Feb 2016

Das is Rundenstrategie, du musst nicht hektisch auf Knöpfe hacken sondern kannst erstmal...

svnshadow 03. Feb 2016

dafür gibt es zum glück gog (good old games) ... die games sind DRM-Frei und auf aktuelle...

mess-with-the-best 03. Feb 2016

versuch den Long War mod. Den gibts übrigens mit wunderbar einfachen installer für Linux...

|=H 02. Feb 2016

Wenn es über mehrere Höhenebenen ging war die Steuerung grausam. Ansonsten aber echt gut...


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