Xcloud: Die Xbox One bekommt (fast) Series-X-Grafik

Im Rahmen der Gamescom 2021 hat Microsoft angekündigt, dass Spielestreaming per Xcloud noch vor Jahresende auf allen Xbox-Konsolen verfügbar sein wird.
Nötig ist neben einer ausreichend schnellen Onlineverbindung (ab 10 Mbps) ein Abo bei Xbox Game Pass, und zwar die teuerste Version Ultimate (ab 13 Euro/Monat).
Damit sollen Spieler dann auf Xbox One und Xbox Series X/S mehr als 100 Spiele aus dem Angebot des Abos ohne Download und Installation sofort verwenden können.
Das könnte sinnvoll sein, um sie einfach mal auszuprobieren. Auch spontane Multiplayermatches mit Freunden sollen möglich sein.
Microsoft hebt als weiteren Vorteil hervor, dass kein Platz auf der Festplatte oder SSD belegt wird. Das dürfte unter anderem für Besitzer der Xbox Series S interessant sein, in der eine SSD mit gerade mal 512 GByte verbaut ist.
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Die Spiele laufen in den Rechenzentren von Microsoft auf Blades mit der Technologie der Xbox Series X. Das bedeutet, dass auch Besitzer mit einer Xbox One annähernd die gleiche Grafik wie auf der leistungsfähigeren Konsole zu sehen bekommen.
Xcloud bereits auf anderen Plattformen verfügbar
Allerdings nur fast: Zum einen kann es bei Netzproblemen zu Rucklern und Artefakten kommen. Zum anderen läuft Xcloud noch nicht mit 4K-Auflösung, sondern derzeit auf allen Plattformen mit maximal 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) und einer Bildrate von 60 fps.
Xcloud gibt es momentan auf PCs sowie auf Mobile-Geräten mit iOS und auf Android. Während für Android eine App verfügbar ist, müssen Nutzer mit Windows- oder MacOS-Rechner sowie mit iPhone oder iPad einen Umweg über Edge, Chrome oder Safari nehmen und die Webseite Xbox.com/play(öffnet im neuen Fenster) ansteuern. Auf PCs und Macs kann nur per Gamepad gesteuert werden.



