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Xbox Series X: Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch

Die Suche nach dem optimalen Videomodus, das Kühlsystem und neue Spielgewohnheiten: Golem.de stellt Erfahrungen mit der Xbox Series X vor.

Artikel von veröffentlicht am
Xbox Series X bei Golem.de
Xbox Series X bei Golem.de (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Ein erfolgreicher Boxangriff auf einen Bodyguard, eine zertrümmerte Glasscheibe und dann sehr schnell und sehr weit rennen: Das alles wäre normalerweise nötig gewesen, um sechs Wochen vor dem Verkaufsstart an eine Next-Gen-Konsole zu gelangen.

Inhalt:
  1. Xbox Series X: Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch
  2. Xbox Series X: Verfügbarkeit

Allerdings ist momentan nichts normal - und deshalb hat Microsoft uns die Xbox Series X einfach vorab ins Homeoffice geschickt, statt sie gut bewacht auf Vorabveranstaltungen zu zeigen.

Nachdem der Paketbote uns die neue Konsole Anfang Oktober 2020 gebracht hat, haben wir jeden Tag mehrere Stunden damit gespielt. Die Hardware ist fertig, wir haben sie aus einem Originalkarton entnommen.

Die Software - also das Betriebssystem - ist allerdings noch nicht final. Alle paar Tage finden wir nach dem Einschalten in den Systemeinstellungen den Hinweis, dass eine Aktualisierung vorgenommen wurde. Sichtbare Änderungen sind uns nicht aufgefallen.

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Überhaupt: Im Alltag entpuppt sich die Xbox Series X als angenehm unauffälliger Spielkamerad. Das Gehäuse passt besser in unseren Entertainment-Gerätepark als vorab erwartet. Wir haben die Series X aufrecht hingestellt, die mit Löchern versehene Oberfläche verwenden wir nach dem Ausschalten als Ablage für das Gamepad.

Rein theoretisch lässt sich die Konsole auch liegend betreiben. Aber erstens kann man den Gummi-Standfuß nicht entfernen - das sieht dann nicht so schick aus. Zweitens wollen wir sichergehen, das Leihgerät so gut wie möglich zu kühlen, und zumindest theoretisch müsste die Abluft nach oben (noch) besser entweichen als zur Seite.

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: der Wärmentwicklung. In den letzten Tagen gab es im Netz ein paar Berichte, dass sich die Konsole stark aufheize. Hier können wir zumindest aus unserer Sicht und mit unserer Xbox Series X eindeutig Entwarnung geben. Vorerst jedenfalls, denn für den Test werden wir uns damit noch intensiver beschäftigen.

Zumindest hat sich die Konsole bei uns auch nach vielen Stunden in Betrieb nie auch nur ansatzweise so stark aufgeheizt, dass wir uns ernsthaft Sorgen gemacht hätten. Es wird zwar spürbar viel Wärme nach oben geleitet - nur ist sie dann eben auch raus aus dem System.

  • Für diese Kombination aus Auflösung und Bildrate ist ein Monitor mit HDMI 2.1 nötig. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Auf der Rückseite können wir die Speicher-Erweiterungskarte einstecken. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Die Oberseite verwenden wir (nach dem Abkühlen) zur Ablage des Gamepads. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Das Gamepad erinnert stark an die Controller der Xbox One. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Auf der Rückseite sehen wir das Batteriefach. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
Für diese Kombination aus Auflösung und Bildrate ist ein Monitor mit HDMI 2.1 nötig. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Allerdings haben wir die Hardware bislang vermutlich nicht ganz ausgereizt. Die größte Last haben wir wohl mit dem Rennspiel Dirt 5 in 4K-Auflösungen mit einer Bildrate von 120 fps erreicht.

DIRT 5 - Day One Edition (Xbox One) [PEGI-AT]

HDMI 2.1 wird jetzt wirklich wichtig!

Übrigens: Beim Betrieb war unsere Series X immer so gut wie lautlos. Ab einem Abstand von zwei oder drei Metern können wir schon nicht mehr hören, ob die Konsole überhaupt eingeschaltet ist - bei der PS4 und der Xbox One funktioniert das noch. Stattdessen haben wir uns angewöhnt, auf das kleine Xbox-Symbol zu schauen, das im Betrieb am Gamepad und vor allem am Gehäuse leuchtet.

Was uns wesentlich mehr als Wärme und Geräuschentwicklung beschäftigt hat, sind die Grafikmodi. Wir haben die Konsole an mehrere Monitore angeschlossen, die automatische Hardwareerkennung hat immer hervorragend geklappt. Direkt im Menü können wir dann zwischen 720p-, 1080p- oder im Idealfall die 4K-Auflösung wählen.

Als nächstes können wir die Bildwiederholrate einstellen, und hier wird es richtig interessant. Die meisten 4K-Displays beherrschen 60 Hz. Wer mehr möchte, benötigt einen Monitor, der über einen Anschluss mit HDMI 2.1 verfügt. Der Series X liegt ein HDMI-2.1-Kabel bei, das aber auch an älteren HDMI-Anschlüssen funktioniert (ausprobiert haben wir das mit 1.4 und 2.0).

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Xbox Series X: Verfügbarkeit 
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d0p3fish 21. Okt 2020

Vielleicht wird keins geliefert. Natürlich der Umwelt zuliefe

Neddi 19. Okt 2020

Spencer hat sich dazu schon geäußert. Sony müsste schon den GamePass auf der Playstation...

Niriel 19. Okt 2020

Hoffentlich bekommt ihr genug Schmerzensgeld für so einen harten Job. :)

Neddi 18. Okt 2020

Stand heute steht Microsoft mit exklusiven Spielen viel besser dar als Sony. Spencer hat...

SDJ 16. Okt 2020

Hier wurde ja nach Standby gefragt. Der Ruhemodus war meine ich mit 9 Watt angegeben...


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