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Xbox Series X: Verfügbarkeit

Displays mit HDMI 2.1 gibt es bislang nur wenige. Konkret: Spezielle Computer- oder Konsolenmonitore sind zwar viele angekündigt, aber nach unserem Wissensstand noch nicht erhältlich - das dürfte bis Anfang 2021 dauern. Wir haben die Konsole an ein TV-Gerät von LG (Nano, Jahrgang 2020) angeschlossen.

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Das hat soweit sehr gut funktioniert, nur bei Dirt 5 im 4K-Modus mit 120 fps hat das Gerät gelegentlich auf Schwarz geschaltet und die Fehlermeldung "Instant Game Response" angezeigt. Ob das Problem an der noch nicht fertigen Software der Xbox Series X, am noch nicht fertigen Spiel oder am Monitor lag, haben wir bislang nicht herausgefunden.

Minimale Problemchen hatten wir auch mit den HDR-Einstellungen, die ohne unser Zutun plötzlich viel zu stark und wenig später nach dem Neustart des jeweiligen Spiels sehr schick ausgesehen haben. Allerdings kennen wir das so ähnlich auch von anderen Geräten, die eigentlich ausgereift sein müssten.

Mit den Video- und Grafikeinstellungen werden wir uns ebenfalls noch intensiver beschäftigen. Microsoft hat uns gebeten, die entsprechenden - offenbar nicht ganz fertigen - Menüs noch nicht zu zeigen.

  • Für diese Kombination aus Auflösung und Bildrate ist ein Monitor mit HDMI 2.1 nötig. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Auf der Rückseite können wir die Speicher-Erweiterungskarte einstecken. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Die Oberseite verwenden wir (nach dem Abkühlen) zur Ablage des Gamepads. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Das Gamepad erinnert stark an die Controller der Xbox One. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
  • Auf der Rückseite sehen wir das Batteriefach. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)
Die Oberseite verwenden wir (nach dem Abkühlen) zur Ablage des Gamepads. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Übrigens: Uns als Redaktion stellt die Xbox Series X vor gewissen Probleme, weil wir Videos und Screenshots in 4K-Auflösungen nur bei Bildraten von 60 fps aufnehmen können. Das liegt daran, dass die Capture-Geräte ebenso wie die integrierten Sharing-Funktionen keine höheren Wiederholungsraten unterstützen (deswegen haben wir für das Bild mit der 4K-Einstellung bei 120 Hz zum Fotoapparat gegriffen). Auch HDR sorgt in Videos und bei den Playern noch für gewisse Probleme, weshalb wir es beim Aufnehmen deaktivieren.

Als enorme Erleichterung beim Herumspielen mit der Konsole, vor allem aber beim eigentlichen Gaming, empfinden wir die Quick-Resume-Funktionen. Das bedeutet, dass wir Spiele auf der Xbox Series X quasi gar nicht mehr wirklich beenden, sondern sie einfach wie eine Task unter Windows in den Hintergrund schieben.

Xbox Series S 512GB

So schnell weiterspielen wie noch nie auf Konsole

Wenn wir dann kurz ein anderes Programm verwenden, die Konsole ausschalten oder sogar den Netzstecker ziehen, müssen wir nicht lange warten, um weiterdaddeln zu können: Dank der schnellen NVMe-SSD müssen wir nur ein paar Sekunden warten, bis das Spiel an der gleichen Stelle weiterläuft - ohne dass wir uns wieder und wieder durch den Vorspann und das Hauptmenü arbeiten müssen.

Was uns momentan noch fehlt, sind mehr Erfahrungen mit Spielen, die wirklich für Next-Gen-Konsolen entwickelt wurden. Wir konnten die meisten Games aus unserer Bibliothek mit Titeln für die Xbox One und frühere Konsolengenerationen verwenden.

Zusätzlich hat uns Microsoft neben Dirt 5 und Yakuza - Like a Dragon (Angespielt auf Golem.de) noch eine angepasste Version von Gears 5 zur Verfügung gestellt.

Das Actionspiel unterstützt 4K-Auflösungen und im Versus-Multiplayermodus auch bis zu 120 fps sowie Variable Refresh Rates und sieht nach wie vor einfach klasse aus - aber es verwendet ebenfalls kein Raytracing oder eine höhere Geometrie.

Eines hat uns bisher so gut wie gar nicht beschäftigt: das neue Gamepad. Es fühlt sich fast genauso an wie das der Xbox One. Die minimalen Verbesserungen - eine leicht angeraute Oberfläche sowie das vom Elite-Controller übernommene D-Pad - finden wir gelungen.

Für uns bleiben die neuen Xbox-Konsolen also weiterhin spannend - wir sind schon neugierig, welches Next-Gen-Game zuerst auf der Konsole landet. Laut Microsoft soll die Xbox Series X (rund 500 Euro) zusammen mit der Xbox Series S (rund 300 Euro) am 10. November 2020 erhältlich sein - hoffentlich, ohne dass dafür Angriffe auf Bodyguards oder Glasscheiben nötig sind.

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 Xbox Series X: Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch
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d0p3fish 21. Okt 2020

Vielleicht wird keins geliefert. Natürlich der Umwelt zuliefe

Neddi 19. Okt 2020

Spencer hat sich dazu schon geäußert. Sony müsste schon den GamePass auf der Playstation...

Niriel 19. Okt 2020

Hoffentlich bekommt ihr genug Schmerzensgeld für so einen harten Job. :)

Neddi 18. Okt 2020

Stand heute steht Microsoft mit exklusiven Spielen viel besser dar als Sony. Spencer hat...

SDJ 16. Okt 2020

Hier wurde ja nach Standby gefragt. Der Ruhemodus war meine ich mit 9 Watt angegeben...


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