Xbox Series X: Klingeling, die erste neue Konsole ist da

Das ging schneller als erwartet: Microsoft hat Golem.de eine Xbox Series X geschickt. Wir zeigen die Konsole im Video.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Gamepad der Xbox Series X vor der Konsole selbst
Das Gamepad der Xbox Series X vor der Konsole selbst (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Schon Wochen vor der Veröffentlichung hat Microsoft Golem.de ein Redaktionsexemplar der Xbox Series X zugeschickt. Beim Versuch, die kommende Konsole im Onlinehandel vorzubestellen, hatten wir ein paar Tage zuvor keinen Erfolg gehabt.

Bei der uns zur Verfügung gestellten Xbox Series X handelt es sich offensichtlich um fertige Hardware - anders als bei einigen Exemplaren, die Redaktionen in den USA eine Woche zuvor in Videos zeigten, steht bei unserer Konsole nicht Prototyp auf der Rückseite.

Was allerdings noch nicht fertig ist, ist die Software - also das Betriebssystem. Vermutlich sind die Programmierer bei Microsoft noch bis zur Veröffentlichung der Konsole am 10. November 2020 damit beschäftigt, das Dashboard zu optimieren und Fehler zu korrigieren - wobei uns in den ersten Stunden keine Probleme aufgefallen sind. Die Benutzeroberfläche ist allerdings mehr oder weniger die gleiche wie die der Xbox One.

Bislang liegt uns kein Spiel vor, das speziell für die Xbox Series X (oder die S) programmiert oder optimiert wurde. Von daher haben wir keine Ahnung, was die Grafik bei den Games angeht - dabei ist das der Punkt, der uns angesichts der auf dem Papier sehr leistungsstarken Hardware am meisten interessiert.

Was wir ausprobieren konnten, ist eine Funktion namens Quick Resume. Wenn wir die Konsole mitten im Spiel über das - schon von der Xbox One - bekannte Menü ausschalten, können wir mit der "schnellen Wiederherstellung" sofort an gleicher Stelle weitermachen.

Wir probierten das mit mehreren Games aus, darunter Minecraft Dungeons und Ori and the Will of the Wisps. Bei uns führte das die ersten Male tatsächlich zu dem Aha-Effekt, den wir uns bei so neuer Hardware erhoffen. Statt uns wieder mühsam durch die Introsequenzen und Menüs zu klicken, konnten wir einfach weiterspielen. Im unserem Video zeigen wir das übrigens in Echtzeit, also den gesamten und nicht geschnittenen Aus- und Einschaltvorgang am Stück.

Übrigens: Auf der Xbox Series X konnten wir wie erwartet alle Titel unserer bestehenden Spielebibliothek der Vorgängerkonsole verwenden. Alle dem Konto zugeordneten Spiele und Apps standen auch auf der neuen Konsole uneingeschränkt zur Verfügung.

Bei allen stellten wir außerdem beim Starten deutlich die kürzeren Ladezeiten fest. Beispiel Ori: Hier dauert es (mit einem von uns angelegten Speicherstand) auf der Series X rund 45 Sekunden, bis wir mit dem Helden durch die Welt hopsen können. Auf der Xbox One müssen wir darauf rund eine Minute länger warten.

Was Warten angeht: Die Xbox Series X haben wir zwar nun - aber wie schon angedeutet, können wir es jetzt kaum noch abwarten, bis wir die Hardware mit speziell angepassten Games so richtig ausreizen können.

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yumiko 13. Okt 2020

Etwas spät: danke für die Erläuterungen! Ich dachte das wegen den Sound-Angaben wie 5.1...

Achranon 12. Okt 2020

Ich denke nicht daß das passieren wird. Auch die PS6/Xbox 8 wird eine Konsole mit...

yumiko 06. Okt 2020

Also ich kenne Leute, die würden lieber eine bekommen hätten anstatt ein Video über das...

yumiko 06. Okt 2020

EA Play gibt es doch auch auf Playstation. Aber ich glaube nicht, dass in dieser...



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