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Rauschende Ultra-HD-Blu-ray-Discs

Im Hardwareteil unseres zweiteiligen Ultra-HD-Blu-ray-Tests bezeichneten wir die Xbox One S als so etwas wie den Geheimtipp für die 4K-Discs. Die One S ist zwar nicht gerade leise, dafür aber günstiger als so mancher vollwertige 4K-Player und nebenbei auch noch eine vollwertige und gute Spielekonsole. Nachteil war, neben der Systemlautstärke, vor allem das Fehlen von HDMI CEC alias HDMI Control. Mit diesem etwas chaotischen Standard ist es möglich, über die Fernbedienung des Fernsehers selbst über den Signalweg eines A/V-Receivers noch die Disc zu steuern. Doch bei der Xbox One S muss der Controller genutzt werden - oder die separat erhältliche Fernbedienung. Das ist lästig in einem Jahrzehnt, in dem eigentlich vieles mit nur noch einer Fernbedienung gesteuert wird.

Das Laufwerk eignet sich nicht für Filmabende

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Bei der Xbox One X hat sich diesbezüglich leider wenig getan. HDMI CEC wird weiterhin nicht unterstützt, was wir angesichts des hohen Preises und des modernen Designs als einen unnötigen, wenn auch nur kleinen Mangel einstufen. Bei der Lautstärke gibt es hingegen wie erwähnt deutliche Verbesserungen zur One S bei der Lüftung. Leider macht das rauschende Laufwerk alles wieder kaputt. Eine Ultra-HD-Blu-ray-Disc rauscht so stark, dass die Konsole nervt. Insgesamt ist das Filmerlebnis auf dem Niveau der One S, mit dem Unterschied, dass die X für Streamingservices durchaus brauchbar ist, da das Laufwerk aus bleibt.

  • Die drei Xbox-One-Konsolen ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Xbox One, Xbox One S und Xbox One X (v. l. n. r.) (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die One S ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... und One X folgen äußerlich einer ähnlichen Design-Idee. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite der ersten Xbox One (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Gehäusemaße unterscheiden sich nur geringfügig bei den letzten beiden Generationen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nur die erste Generation ist erheblich größer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One wirkt wie ein Hi-Fi-Gerät alter Zeiten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mangels Standfuß können wir die One X nicht aufstellen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bei Forza 7 wird deutlich auf die Verbesserung hingewiesen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die neue Konsole ist für die kompakten Ausmaße recht schwer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Controller aller Generationen sind mit allen Xbox One kompatibel. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseiten im Vergleich. Der alte Kinect-Anschluss fehlt bei den neueren Boxen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One X wechselt in den HDR-Betrieb. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sahen wir oft: Ein Spiel wollte nicht laden. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Rechts befindet sich die Xbox One X. (Screenshot: Golem.de)
  • Gerade bei den kleinteiligen Details ist die Xbox One X im Vorteil. (Screenshot: Golem.de)
  • Texturen sind oft schöner und höher aufgelöst. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer auf den Boden schaut, sieht mehr Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Xbox One X kann auch vertikal betrieben werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gut zu sehen ist die Lücke, die der Standfuß für die Belüftung lässt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier zu sehen ist die Project Scorpio Edition, der der Standfuß beigelegt wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die neue Konsole ist für die kompakten Ausmaße recht schwer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Bei den Disc-basierten Filmen gibt es weitere, neue Probleme, die offenbar mit einem Update der Blu-ray-Player-App kamen. Wir können nicht genau verorten, wann und warum das passiert ist. Im HDR-Betrieb ist das Bild jetzt merklich heller. Der Player hellt sogar die schwarzen Balken auf. Wir müssen das ausgleichen, indem wir für HDR-Spiele unser übliches Setup verwenden und für Filme den Fernseher dunkler einstellen. Das Schwarz ist in Spielen nämlich korrekt schwarz, Balken in Filmen sind hingegen grau - und das auf einem OLED-Fernseher. Nachtrag vom 20. November 2017, 10:29 Uhr: Microsoft hat das Problem mit Windows 10 Version 1711 gelöst.

Zu viele Bugs

Die Blu-ray-Player-App war in unserem damaligen Ultra-HD-Player-Test schon sehr anstrengend. Wir haben jetzt allerdings neue Bugs entdeckt. Die Lucy-UHDBD beispielsweise hat die Standardmenüs von Universal, die Microsoft nicht mehr darstellen kann. Einmal entnehmen wir zudem die Disc und die App beschwert sich über eine nicht mehr auffindbare Disc. Eigentlich sollte ein Entnahme-Event von einer App interpretiert werden können. Zusammen mit der Sonderkalibrierung sind das ein paar Bugs zu viel.

Schon aufgrund des Preises lohnt sich die Xbox One X nicht als Blu-ray-Player. Wer die Konsole allerdings anschaffen will, der bekommt einen fähigen, wenn auch nicht idealen 4K-Player für UHDBDs mitgeliefert.

 Leistungsaufnahme und BetriebssystemproblemeVerfügbarkeit und Fazit 
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highfive 22. Nov 2017

Du kannst auch bei Microsoft eine Tauschkonsole anfordern, hier wird in deinem Profil...

HubertHans 16. Nov 2017

Trugschluss. Warum ist Windows Murks, wenn die Hardwarekonfiguration nicht ausreicht...

quineloe 14. Nov 2017

Ich roffel hier leise vor mich hin... Sind da noch mehr so tolle Konsoleritis-Features...

Rage 14. Nov 2017

Hallo, wie habt ihr hier gemessen? Ich komme hier auf 10-13 Watt. Immer noch zuviel, aber...

highfive 13. Nov 2017

Durch die Marktplätze ist der große Unterschied den es mal gegeben hat nicht mehr so...


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