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Mehr Körner im Sand: Spielen in 4K

Microsoft und die Partner planen, eine recht beeindruckende Anzahl von Spielen zu aktualisieren. Oft gibt es allgemeine Verbesserungen, sprich die Details werden erhöht. In vielen Fällen werden die Spiele zudem in 4K-UHD gerendert und manchmal wird noch High Dynamic Range mit aufgenommen. In einigen Fällen gibt es sogar nur HDR und Verbesserungen für die Xbox One X, aber kein 4K-Rendering.

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Eines dieser Spiele, das theoretisch alles bekommt, ist Halo Wars 2. Interessant ist, dass Microsoft Halo Wars 2 erst jetzt inklusive HDR-Darstellung aktualisiert hat. Wir haben ein derartiges Update vermisst, als die Xbox One S herauskam, die ja bereits HDR beherrscht. Leider macht das Spiel erheblichen Ärger bei der Installation - egal ob von der Disc oder über das Kopieren von der Festplatte oder gar beim Download aus dem Store. Es ist ein bekanntes Problem, das wohl mit dem Betriebssystem zusammenhängt. Dass ausgerechnet dieser Titel Ärger macht, ist peinlich. Nach zahlreichen Versuchen gelingt uns aber die Neuinstallation auf der Xbox One X. Auf allen anderen Xboxen scheitert sie jedoch, so dass wir einen Vergleich nicht durchführen können. Allgemein lässt sich sagen, dass sowohl 4K als auch HDR dem Titel gut steht. Es ändert aber nichts an dem teils klinisch wirkenden Setting.

Gears of War sieht toll in 4K aus

Dafür funktioniert Gears of War 4 ohne Probleme. Und tatsächlich, die höhere Auflösung fällt sofort auf, es fehlen nämlich die typischen Treppeneffekte. HDR ist bei diesem Titel ebenfalls vorhanden, allerdings nichts Neues; es funktionierte auch schon mit der Xbox One S und sieht dementsprechend gut aus. Laut Microsoft ist das Spiel im Bereich der Licht- und Schattenspiele noch verbessert worden. Doch wer Gears of War länger nicht gespielt hat, dem fällt das gar nicht so sehr auf. Die Grafik ist gut. Alternativ hat Gears of War 4 auch einen 1080p60-Modus für flüssigeres Spielen unter Verzicht der Auflösung.

  • Die drei Xbox-One-Konsolen ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Xbox One, Xbox One S und Xbox One X (v. l. n. r.) (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die One S ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... und One X folgen äußerlich einer ähnlichen Design-Idee. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite der ersten Xbox One (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Gehäusemaße unterscheiden sich nur geringfügig bei den letzten beiden Generationen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nur die erste Generation ist erheblich größer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One wirkt wie ein Hi-Fi-Gerät alter Zeiten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mangels Standfuß können wir die One X nicht aufstellen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bei Forza 7 wird deutlich auf die Verbesserung hingewiesen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die neue Konsole ist für die kompakten Ausmaße recht schwer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Controller aller Generationen sind mit allen Xbox One kompatibel. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseiten im Vergleich. Der alte Kinect-Anschluss fehlt bei den neueren Boxen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One X wechselt in den HDR-Betrieb. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sahen wir oft: Ein Spiel wollte nicht laden. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Rechts befindet sich die Xbox One X. (Screenshot: Golem.de)
  • Gerade bei den kleinteiligen Details ist die Xbox One X im Vorteil. (Screenshot: Golem.de)
  • Texturen sind oft schöner und höher aufgelöst. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer auf den Boden schaut, sieht mehr Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Xbox One X kann auch vertikal betrieben werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gut zu sehen ist die Lücke, die der Standfuß für die Belüftung lässt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier zu sehen ist die Project Scorpio Edition, der der Standfuß beigelegt wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Nur die erste Generation ist erheblich größer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Auffallend ist dagegen der Wechsel auf die Videosequenzen. Gears of War nutzt die Grafikengine auch in den Videos, doch diese werden mit der Xbox One X nicht verbessert und es gibt auch keine neuen Videos als Update. Im Resultat wirken die Videosequenzen direkt nach den 4K-Spieleszenen ungewöhnlich unscharf und stellen einen unangenehmen Stilbruch dar. Entwickler, die Zwischensequenzen mit der Engine vorrendern und als Video speichern, machen definitiv einen Fehler. Manch ein Anwender mag die Ultra-HD-Auflösung nicht bewusst wahrnehmen; wird dann aber die Auflösung plötzlich drastisch reduziert, macht sich das sofort störend bemerkbar.

Die Wände flimmern in Quantum Break

Ein ähnliches Problem hat auch Quantum Break mit seinen fantastischen Zwischensequenzen. Die sind alleine schon 75 GByte groß und man kann gewissermaßen froh sein, dass sie nicht aktualisiert wurden. Trotzdem: Auch hier stört der Wechsel auf das plötzlich in Relation unscharf wirkende Material. Dazu kommt, dass einige Artworks noch in der alten Auflösung sind. Während das Menü etwa in hoher Auflösung gerendert wird, ist das Quantum-Break-Logo darüber recht alt.

Laut Microsoft ermöglicht auch die Xbox-One-X-Aktualisierung keine 4K-Darstellung, trotzdem sieht Quantum Break besser aus. Allerdings trifft das nicht immer zu, weil das Spiel seit dem Update unter massiven Grafikfehlern auf Flächen leidet, die wir auf der Xbox One S nicht sehen konnten. Die empfinden wir als sehr störend, da die Licht- und Schattenspiele durch ein ständiges Flimmern unterbrochen werden, was im Video gut zu sehen ist. Wir hoffen, dass dieses Rendering-Problem noch behoben wird, denn eigentlich wird der Titel mit der Xbox One X deutlich schöner.

Assassin's Creed begeistert mit sichtbarem Mehr an Details

Deutliche Vorteile gibt es auch bei Assassin's Creed. Die Texturen sind höher aufgelöst und zeigen teils deutlich mehr Details. Allerdings müssen Spieler dazu oft auf den Boden schauen; dort gibt es mehr Sandkörner, schönere Spuren und mehr. Die Welt profitiert auch durch weniger Pop-ups in den weitläufigen Arealen. Problematisch ist daran nur, dass wir uns als Spieler ziemlich schnell an die Detailfülle gewöhnen und dann den positiven Aspekt als normal wahrnehmen. Wir wissen ab und an nicht, ob wir gerade mit besseren Details spielen, weil diese sich so natürlich einfügen, ja gar unserer Erwartung entsprechen.

Die Patch-Orgie: Forza 7

Ähnlich gelagert ist das Update für Forza 7. Auch hier müssen die Anwender stark auf den Boden schauen, doch das ist bei einem Rennspiel normal und dementsprechend gut gefällt uns das Update für die Xbox One X. Dieses ist allerdings zeitlich mit einem sehr hohen Aufwand verbunden. Während das Spiel nur 30 GByte belegt, sind zusätzlich ein 60-GByte-Patch sowie ein internes Patching im Spiel notwendig. Das passiert recht dynamisch. Die Fortschrittsanzeige im Dashboard hat nichts mit der Fortschrittsanzeige für das Patchen im Spiel zu tun. Bei uns dauerte der Vorgang einige Stunden, brach zwischendurch ab und konnte erst fortgesetzt werden, als wir das Spiel einmal starteten, was das interne Patching startete. Das ist etwas undurchsichtig, doch gerade bei diesem Spiel ist es die Mühen wert.

Am beeindruckendsten ist ein recht altes Spiel.

 Schneller Prozessor für beeindruckende BilderHalo 3, Halo 5 und alte Full-HD-Fernseher 
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highfive 22. Nov 2017

Du kannst auch bei Microsoft eine Tauschkonsole anfordern, hier wird in deinem Profil...

HubertHans 16. Nov 2017

Trugschluss. Warum ist Windows Murks, wenn die Hardwarekonfiguration nicht ausreicht...

quineloe 14. Nov 2017

Ich roffel hier leise vor mich hin... Sind da noch mehr so tolle Konsoleritis-Features...

Rage 14. Nov 2017

Hallo, wie habt ihr hier gemessen? Ich komme hier auf 10-13 Watt. Immer noch zuviel, aber...

highfive 13. Nov 2017

Durch die Marktplätze ist der große Unterschied den es mal gegeben hat nicht mehr so...


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