Abo
  • Services:

Schneller Prozessor für beeindruckende Bilder

Die Xbox One X ist intern fast genau geviertelt: Sie besteht aus einem 4K-UHD-Blu-ray-Laufwerk, einem integrierten 245-Watt-Netzteil, einem radialen 120-mm-Lüfter und dem Kühler für das System-on-a-Chip. Der Propeller saugt kühle Luft von außen an und pustet sie durch den SoC-Radiator sowie das Netzteil. Die beiden Seitenteile der Konsole sind daher perforiert. Schönes Detail: Auf der Platine jeder Konsole befindet sich ein auf einem Arachniden reitender Master Chief - eine Anspielung auf Project Scorpio, den Codenamen des Systems.

  • Das SoC wird bei TSMC gefertigt. (Bild: Microsoft)
  • Die-Shot der Scorpio-Engine (Bild: Microsoft)
  • Blockdiagramm der Scorpio-Engine (Bild: Microsoft)
  • Überblick zur GPU (Bild: Microsoft)
  • Überblick zur CPU (Bild: Microsoft)
  • Überblick zur Videoeinheit (Bild: Microsoft)
  • Blockdiagramm der Southbridge (Bild: Microsoft)
Die-Shot der Scorpio-Engine (Bild: Microsoft)
Stellenmarkt
  1. diva-e Digital Value Excellence GmbH, Jena, Leipzig
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Statt eines Top-Down-Kühlers mit Heatpipes plus axial absaugendem Lüfter wie in der originalen Xbox One und der S-Version verwendet Microsoft ein radiales System samt großer Verdampfungskammer (Vapor Chamber). Die wird vom Hersteller als Flüssigkeitskühlung beschrieben, unter einer Wasserkühlung verstehen wir aber ein System mit Ausgleichsbehälter und Pumpe. Eine Verdampfungskammer arbeitet ähnlich wie Heatpipes mit einer Flüssigkeit, die sich erhitzt und verdampft und gekühlt vom Radiator kondensiert - der Kreislauf beginnt von vorne. Bei der Xbox One X klappt das sehr gut.

AMD baut mit

Beim SoC, der Scorpio Engine, arbeitet Microsoft erneut mit AMD zusammen und lässt den Chip wieder bei der TSMC im 16FF+-Verfahren produzieren. Er misst 359 mm² und weist 7 Milliarden Transistoren auf, was sich in der Anzahl der Rechenwerke niederschlägt: Die Xbox One X nutzt 40 Compute Units, also 2.560 Shader-ALUs, bei 1.127 MHz mit einer Mischung aus Polaris- und Vega-Architektur. So unterstützt sie zwar Checkerboard-Rendering und sogar Freesync, aber keine FP16-Befehle.

Xbox One XXbox One (S)Playstation 4 ProPlaystation 4
CPU-Kerne8x Jaguar @ 2,3 GHz8x Jaguar @ 1,75 GHz8x Jaguar @ 2,1 GHz8x Jaguar @ 1,6 GHz
Grafikeinheit2.560 ALUs @ 1.172 MHz768 ALUs @ 853 MHz (914 MHz)2.304 @ 911 MHz1.152 @ 800 MHz
Rechenleistung (GPU)6 Teraflops1,31 Teraflops (1,4 Teraflops)4,2 Teraflops1,8 Teraflops
Speicher12 GByte GDDR58 GByte DDR3 + 32 MByte ESRAM8 GByte GDDR58 GByte GDDR5
Datentransferrate326 GByte/s68 GByte/s + 218 GByte/s (234 GByte/s)218 GByte/s176 GByte/s
Spezifikationen aktueller Spielekonsolen

Bei den CPU-Kernen bleibt Microsoft bei der Jaguar-Technik, da AMDs neuere Zen-Architektur noch nicht bereit war. An der Cache-Topologie und den Puffergrößen gibt es eine kleine Änderung, da die überarbeiteten Kerne einen Puffer für VM-relevante Operationen erhalten haben. Dadurch soll die Leistung um rund 4 Prozent steigen, überdies soll die Latenz bei Zugriffen auf den Hauptspeicher um 20 Prozent niedriger ausfallen. Mit 2,3 GHz takten die acht Cores leicht höher als in Sonys Playstation 4 Pro, was knapp ein Drittel mehr ist als bei der Xbox One.

Deren ESRAM gibt es im Scorpio-SoC nicht mehr, dafür hat es ein 384 Bit breites Interface für GDDR5-Speicher und somit mehr als genug Datentransferrate. Von den 12 GByte können Entwickler 9 GByte für Spiele nutzen, 3 GByte sind für das System reserviert. Die Festplatte hängt weiterhin an einem Sata-3-GBit/s-Anschluss, ist aber nominal schneller und reduziert laut Microsoft zusammen mit der flotteren CPU theoretisch die Ladezeiten bei Titeln ohne 4K-Content-Update. Eine SSHD oder SSD gibt es nicht, der vorhandene 8 GByte fassende Flash-Speicher wird rein als App- und OS-Cache verwendet.

Wie die Studios die höhere Rechenleistung nutzen, bleibt ihnen überlassen. Ältere Spiele erhalten zumeist eine stabilere Bildrate bei mehr Pixeln via dynamischer Auflösung und eine 16:1 anisotrope Filterung, ein Beispiel hierfür ist The Witcher 3, was uns allerdings nicht vorliegt.

Für die Xbox One X angepasste Spiele wie Gears of War 4 werden nativ in 4K-UHD bei 30 fps gerendert, alternativ läuft der Shooter in flüssigeren 1080p60.

 Synchronisieren zwischen Konsolen klappt übers Netzwerk nicht zuverlässigMehr Körner im Sand: Spielen in 4K 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  3. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  4. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

highfive 22. Nov 2017

Du kannst auch bei Microsoft eine Tauschkonsole anfordern, hier wird in deinem Profil...

HubertHans 16. Nov 2017

Trugschluss. Warum ist Windows Murks, wenn die Hardwarekonfiguration nicht ausreicht...

quineloe 14. Nov 2017

Ich roffel hier leise vor mich hin... Sind da noch mehr so tolle Konsoleritis-Features...

Rage 14. Nov 2017

Hallo, wie habt ihr hier gemessen? Ich komme hier auf 10-13 Watt. Immer noch zuviel, aber...

highfive 13. Nov 2017

Durch die Marktplätze ist der große Unterschied den es mal gegeben hat nicht mehr so...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

    •  /