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Synchronisieren zwischen Konsolen klappt übers Netzwerk nicht zuverlässig

Microsoft sieht vor, die Daten unter anderem über das Netzwerk zu migrieren. Dazu gibt es eine Option in den Netzwerkeinstellungen, um lokale Xboxen im Netz zu finden und von dort die Spiele zu ziehen. Das ist allerdings äußerst unzuverlässig. Nach einigen Fehlschlägen stellt sich heraus, dass die Funktion nur arbeiten kann, wenn die Quell-Xbox gerade keine Updates oder Datentransfers durchführt. Eine sinnvolle Fehlermeldung gibt es nicht. Und selbst wenn die eine Xbox im Idle-Modus ist, funktioniert die Datenübertragung nicht zuverlässig. Entweder bricht die Übertragung ab - auch hier ohne brauchbare Fehlermeldung - oder es gibt Warteschleifen. Beim Versuch, die 75-GByte-Videodateien von Quantum Break zu kopieren, werden zunächst nur 3 GByte an Daten kopiert. Dann gibt es eine Pause von 10 Minuten, um dann fix 9 GByte zu erreichen. Danach sehen wir für eine Stunde nur "Bitte wWarten" und geben entnervt auf. Immerhin die rund 7 GByte große Alan-Wake-Installation können wir testweise erfolgreich übertragen.

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Bei der Xbox One X ist natürlich wie bei den Vorgängerkonsolen der Anschluss einer externen Festplatte möglich. Damit übertragen wir die Daten letztendlich. Die externe Festplatte kann wie gehabt als Speicherort für Spiele dienen. Entsprechende Datenträgerdesigns wird es sicherlich bald geben. Superschick ist das aber in der Regel nicht. Positiv ist anzumerken, dass Microsoft den USB-Port auf die rechte Seite verschoben hat. Das heißt: Auch stehend kann eine Festplatte mit typisch kurzem USB-3-Kabel angeschlossen werden, ohne dass sie instabil platziert werden muss. Bei der Xbox One S nervt uns das etwas. Festplattenhersteller versuchen, lange USB-3-Kabel zu vermeiden. Der Standard ist etwas empfindlich. USB C gibt es an der Konsole leider nicht, obwohl Nintendo mit der Switch schon umgestellt hat.

Xbox One X ohne Standfuß

Unsere Xbox One X betrifft das Kabelproblem aber ohnehin nicht. Wir haben keinen Standfuß. Den gibt es derzeit von Microsoft nur bei der Project Scorpio Edition. Zumindest in den USA haben wir aber Angebote von Drittherstellern gefunden. Der One-S-Standfuß passt nicht. Wir warnen zudem ausdrücklich davor, die Xbox One X einfach so vertikal aufzustellen. Die Standseite wird nämlich für den Luftzufluss dringend benötigt und die Stabilität ist auch nicht gewährleistet.

  • Die drei Xbox-One-Konsolen ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Xbox One, Xbox One S und Xbox One X (v. l. n. r.) (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die One S ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... und One X folgen äußerlich einer ähnlichen Design-Idee. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite der ersten Xbox One (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Gehäusemaße unterscheiden sich nur geringfügig bei den letzten beiden Generationen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nur die erste Generation ist erheblich größer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One wirkt wie ein Hi-Fi-Gerät alter Zeiten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mangels Standfuß können wir die One X nicht aufstellen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bei Forza 7 wird deutlich auf die Verbesserung hingewiesen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die neue Konsole ist für die kompakten Ausmaße recht schwer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Controller aller Generationen sind mit allen Xbox One kompatibel. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseiten im Vergleich. Der alte Kinect-Anschluss fehlt bei den neueren Boxen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One X wechselt in den HDR-Betrieb. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sahen wir oft: Ein Spiel wollte nicht laden. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Rechts befindet sich die Xbox One X. (Screenshot: Golem.de)
  • Gerade bei den kleinteiligen Details ist die Xbox One X im Vorteil. (Screenshot: Golem.de)
  • Texturen sind oft schöner und höher aufgelöst. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer auf den Boden schaut, sieht mehr Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Xbox One X kann auch vertikal betrieben werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gut zu sehen ist die Lücke, die der Standfuß für die Belüftung lässt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier zu sehen ist die Project Scorpio Edition, der der Standfuß beigelegt wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Gut zu sehen ist die Lücke, die der Standfuß für die Belüftung lässt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Nachtrag vom 14. November 2017, 12:47 Uhr: Mit dem Standfuß lässt sich die Xbox One X ohne weiteres vertikal aufstellen. Dieser lässt sich auf der rechten Seite der Konsole problemlos einklinken, so dass sie dann aufgestellt werden kann. Deutlich sichtbar ist ein Spalt, der für die Belüftung offen gelassen wurde. Äußerlich unterscheidet sich das kaum vom Design der Xbox One S, doch die X-Variante hat eine andere Luftführung durch den Standfuß. Auf die Geräuschentwicklung hat die vertikale Aufstellung keine Auswirkungen.

Keine SSHD

Microsoft verzichtet bei der X auf den Verbau der alles andere als erfolgreichen, ja eigentlich gescheiterten SSHDs. Die hat Microsoft etwa in der Elite-Version verbaut, als der Elite Controller noch neu war. Es gibt ein paar Situationen, in denen die älteste Xbox One geringfügig schneller lädt, auch bei Xbox-One-X-Spielen ohne 4K-Patch. Der Unterschied ist in der Praxis kaum relevant. Technisch verzichtet Microsoft zumindest beim Speichermedium also zumindest auf den aktuellen Stand der Technik.

Insgesamt ist die Speichersituation nicht ideal. Ladezeiten sind lang und in unserem Testszenario mit Assassin's Creed Origins, Gears of War 4, Halo 3, Alan Wake, Quantum Brake, Forza Horizon 3, Call of Duty WWII, Halo Wars 2 und Mittelerde (Schatten des Krieges) ist die interne Platte fast voll. Nur noch rund 270 GByte sind übrig. Wer viel spielt, der dürfte mittlerweile selbst mit 2-TByte-Festplatten Probleme bekommen. Wir wollen das aber nicht überbewerten. Der fehlende Speicherplatz ist ärgerlich für eine teure Konsole, lässt sich mit einer externen Festplatte aber fix beheben und stört auch nicht das Spiel.

Im Unterschied zur Speicherverwaltung ist der Rest der Xbox One X definitiv State of the Art. Microsoft hat die Konsole für das native 4K-UHD-Gaming massiv hochgerüstet.

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 Microsoft verbaut zu wenig FestplattenspeicherSchneller Prozessor für beeindruckende Bilder 
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highfive 22. Nov 2017

Du kannst auch bei Microsoft eine Tauschkonsole anfordern, hier wird in deinem Profil...

HubertHans 16. Nov 2017

Trugschluss. Warum ist Windows Murks, wenn die Hardwarekonfiguration nicht ausreicht...

quineloe 14. Nov 2017

Ich roffel hier leise vor mich hin... Sind da noch mehr so tolle Konsoleritis-Features...

Rage 14. Nov 2017

Hallo, wie habt ihr hier gemessen? Ich komme hier auf 10-13 Watt. Immer noch zuviel, aber...

highfive 13. Nov 2017

Durch die Marktplätze ist der große Unterschied den es mal gegeben hat nicht mehr so...


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