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Statt Ultra-HD gibt es nur Full-HD im Dashboard

Wer moderne 4K-Zuspieler gewöhnt ist, den wundert der erste Anblick der Menüführung in der Xbox One X. Zwar werden 3.840 x 2.160 Pixel alias 4K-UHD alias 2160p ausgegeben, doch das Dashboard zeigt überhaupt keine zusätzliche Schärfe. Das liegt daran, dass es weiterhin in 1080p gerendert wird, trotz der starken neuen Hardware. Nun ist das Erstellen von 4K-Menüs anscheinend auch nicht besonders einfach. Viele in die Fernseher integrierte Menüs sind niedrig aufgelöst. Overlays von A/V-Receivern und selbst Ultra-HD-Blu-ray-Player haben keine modernen, scharfen Menüs.

  • Die drei Xbox-One-Konsolen ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Xbox One, Xbox One S und Xbox One X (v. l. n. r.) (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die One S ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... und One X folgen äußerlich einer ähnlichen Design-Idee. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite der ersten Xbox One (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Gehäusemaße unterscheiden sich nur geringfügig bei den letzten beiden Generationen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nur die erste Generation ist erheblich größer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One wirkt wie ein Hi-Fi-Gerät alter Zeiten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Mangels Standfuß können wir die One X nicht aufstellen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Bei Forza 7 wird deutlich auf die Verbesserung hingewiesen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die neue Konsole ist für die kompakten Ausmaße recht schwer. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Controller aller Generationen sind mit allen Xbox One kompatibel. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseiten im Vergleich. Der alte Kinect-Anschluss fehlt bei den neueren Boxen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Xbox One X wechselt in den HDR-Betrieb. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Sahen wir oft: Ein Spiel wollte nicht laden. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Rechts befindet sich die Xbox One X. (Screenshot: Golem.de)
  • Gerade bei den kleinteiligen Details ist die Xbox One X im Vorteil. (Screenshot: Golem.de)
  • Texturen sind oft schöner und höher aufgelöst. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer auf den Boden schaut, sieht mehr Details. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Xbox One X kann auch vertikal betrieben werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gut zu sehen ist die Lücke, die der Standfuß für die Belüftung lässt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier zu sehen ist die Project Scorpio Edition, der der Standfuß beigelegt wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die One S ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Erst in letzter Zeit hat sich das etwas gebessert. Erwähnenswert ist hier das neue kleine Apple TV 4K mit seiner vorbildlichen Menüführung. Wir betreiben das Gerät sogar im Dolby-Vision-Betrieb. Color Banding gibt es in den Menüs dort gar nicht mehr und die Bildschirmschoner sind beeindruckend schön. Und das, obwohl Apples kleine TV-Kiste nicht einmal annähernd an die Leistungsfähigkeit der modernen Xbox herankommt.

Sichtbare Übergänge zwischen den Farben

Bei der Xbox One ist trotz 10 Bit pro Farbkanal an unserem LG B6D mit 10-Bit-OLED-Panel alles trist. Die Menüs nutzen die Fähigkeit der Hardware überhaupt nicht aus. Alles wirkt grob aufgelöst. Manche Logos, wie etwa das des Blu-ray-Players, sind sogar für Full-HD-Verhältnisse unscharf. Dazu kommt sichtbares Color Banding. Wer seinen Fernseher zudem zu hell betreibt, der sieht beim Bildschirmschoner unglaublich hässliche Farbbänder über den Bildschirm wandern.

Ohne Spiel oder Film wird nichts vernünftig dargestellt. Das geht sogar so weit, dass eine Kalibrierung mit hauseigenen Mitteln des Betriebssystems gar nicht möglich ist. Selbst die Kalibrierungswerkzeuge beherrschen weder HDR noch sind die Grafiken in hoher Auflösung abgelegt. Wer die Xbox One X das erste Mal verwendet, denkt, er hätte keine neue Darstellung.

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Für die HDR-Kalibirierung muss der Fernseher in den HDR-Modus gebracht werden. Das geht in Spielen, wenn dort entsprechende Funktionen integriert wurden. Bei Filmen geht es gar nicht, was besonders schwerwiegend ist, weil das Bild des integrierten Blu-ray-Players für HDR eine andere Fernsehereinstellung braucht als das Bild eines HDR-Spiels. Aber darauf gehen wir später im Detail ein.

Microsofts Entscheidung, das Dashboard nicht zu aktualisieren, erinnert in der Praxis an Xbox-360-Zeiten. Diese Mischung nutzte Microsoft schon in der Vergangenheit: Bei der Xbox 360 können Inhalte zwar per 1080p ausgegeben werden, die Menüs waren jedoch 720p, was uns immer störte. Und das ist auch bei der Xbox One X seltsam. Die Spiele wirken in 4K normal und sobald Spieler die Menüs aufrufen, sehen sie sehr weich dargestellte Systemmenüs.

Doch nicht nur bei den Menüs hängt Microsoft in der Vergangenheit. Auch ein Teil der inneren Ausstattung der Xbox One X ist nicht auf dem Stand der Technik.

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 Xbox One X im Test: Schöner, schwerer StromfresserMicrosoft verbaut zu wenig Festplattenspeicher 
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highfive 22. Nov 2017

Du kannst auch bei Microsoft eine Tauschkonsole anfordern, hier wird in deinem Profil...

HubertHans 16. Nov 2017

Trugschluss. Warum ist Windows Murks, wenn die Hardwarekonfiguration nicht ausreicht...

quineloe 14. Nov 2017

Ich roffel hier leise vor mich hin... Sind da noch mehr so tolle Konsoleritis-Features...

Rage 14. Nov 2017

Hallo, wie habt ihr hier gemessen? Ich komme hier auf 10-13 Watt. Immer noch zuviel, aber...

highfive 13. Nov 2017

Durch die Marktplätze ist der große Unterschied den es mal gegeben hat nicht mehr so...


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