Xbox One: Unterschiedliche Achievement-Arten und keine Klarnamen

Zumindest nach dem Start können Spieler auf der Xbox One entgegen früheren Ankündigungen nicht unter ihrem echten Namen in Freundeslisten auftreten. Gleichzeitig hat Microsoft Neuerungen bei den Achievements und den Matchmaking-Funktionen vorgestellt.

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Avatar-Bild von Major Nelson
Avatar-Bild von Major Nelson (Bild: Microsoft)

Eigentlich wollte Microsoft den Spielern auf der Xbox One die Wahl lassen: Wer mag, tritt mit seinem echten Namen etwa in Freundeslisten auf - und wer nicht mag, verwendet ein Gamertag-Pseudonym wie "Hamsterbacke", "MasterChief50XXX" oder "Golemkillör". Diese Wahl wird es zumindest vorerst nicht geben. Microsoft hat im Gespräch mit Kotaku.com gesagt, dass es nach dem Verkaufsstart der Konsole am 22. November 2013 nur die Pseudonyme gibt. Die Einführung der Klarnamen-Option werde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

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Viele Spieler haben zur Verwendung von echten Namen etwa in Freundeslisten ein zwiespältiges Verhältnis: Einerseits wollen sie ihre Privatsphäre schützen. Andererseits ist es angenehm, auf den ersten Blick zu erkennen, wer sich hinter einer Anfrage verbirgt. Auf der Xbox One verschärft sich das Problem noch dadurch, dass die Freundesliste bis zu 1.000 Einträge lang sein kann - auf der Xbox 360 gibt es nur Platz für 100 Kumpel.

Ein großes Stück weit soll sich die neue Freundesliste übrigens an Twitter orientieren. Es soll die Möglichkeit geben, als "Follower" die Aktivitäten und Kommentare von anderen zu verfolgen, ohne dass diese "zurückfollowen" müssen. Damit sollen etwa bekannte E-Sportler die Möglichkeit haben, Tausende oder gar Millionen von Followern zu haben.

Neue Herausforderungen

In den vergangenen Tagen hat außerdem Larry Hryb, der für seinen Auftraggeber derzeit als Major Nelson für die Direktansprache der Community zuständig ist, in seinem Blog weitere Informationen über die Konsole bekanntgegeben. So wird es nicht mehr nur eine Art von Achievements geben. Zusätzlich zu den klassischen Erfolgen soll es befristete Herausforderungen geben, die nur innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters freigeschaltet werden können.

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Es soll auch Herausforderungen geben, für die Trophäenjäger zusammen mit der Community antreten müssen. Beispielsweise soll es darum gehen können, ein bestimmtes Gebiet über das Wochenende mehrfach zu sichern. Wenn das klappt, sollen alle Teilnehmer das Achievement erhalten.

Im Video stellt Microsoft außerdem seine Matchmaking-Technologie Smart Match vor. Die soll es möglich machen, dass in Multiplayerpartien nur Spieler mit ähnlicher Erfahrungen und Fähigkeiten gegeneinander antreten. Das System wertet dazu Faktoren wie Erfolge, Alter und Sprache aus. Je länger der Spieler Smart Match benutzt, desto mehr Werte liegen vor, und entsprechend besser soll das Ganze funktionieren.

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