• IT-Karriere:
  • Services:

Xbox One: "Überwachungsgerät" muss doch nicht angeschlossen sein

Die Xbox One funktioniert auch ohne Kinect: Das hat Microsoft bekanntgegeben und damit erneut eine dramatische Kehrtwende bei der Vermarktung seiner Konsole hingelegt. Eine Xbox One ohne Kinect solle es aber nicht geben - sagt der Hersteller jedenfalls derzeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Linse der Kinect 2.0
Linse der Kinect 2.0 (Bild: Microsoft)

Microsoft hat bekanntgegeben, dass die Xbox One auch ohne den angeschlossenen Späh- und Lauschsensor funktioniert. Er kann also nicht nur in den Optionen deaktiviert, sondern auch vollständig ausgestöpselt sein. Der Bundesdatenschutzbeauftragte hatte die bei der Xbox One mitgelieferte Kinect 2.0 als "Überwachungsgerät" bezeichnet, weil das Gerät nach bisherigem Stand immer an die Xbox One angeschlossen sein musste und ins Wohnzimmer lauschen konnte, ob da nicht jemand "Xbox Einschalten" sagt.

Stellenmarkt
  1. TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern
  2. Erzbistum Paderborn, Hardehausen bei Warburg

Die Angelegenheit wirft ein schlechtes Licht auf die Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse bei Microsoft. Bisher hatte der Hersteller betont, dass die Xbox One nur funktioniert, wenn die Kinect 2.0 angeschlossen ist. Bei einer Frage-und-Antwort-Runde hat ein Ingenieur auf die Frage, was passiere, wenn die Kinect 2.0 kaputt sei, laut Arstechnica.com nach einigem Zögern gesagt, dass die Xbox One dann trotzdem laufen würde. Nach mehreren Nachfragen durch die US-Presse hat dann Microsoft-Manager Albert Penello verkündet: "Wir wollten, dass sich die Kunden zu 100 Prozent wohlfühlen, deswegen erlauben wir, dass der Sensor nicht angeschlossen ist".

Die nächste logische Frage lautet: Wird Microsoft vielleicht irgendwann eine günstigere Version der Xbox One ohne Kinect anbieten? Kotaku hat sie gestellt und ein klares Nein zur Antwort bekommen. Immerhin gibt es bei der Verwendung der Konsole ja immerhin sofort gewisse Einschränkungen, wenn Hardware oder Software auf Funktionen zurückgreifen, die eigentlich eine Kinect benötigen. Trotzdem dürfte die Frage nach einer Art Einsteiger-Xbox-One-Paket ab sofort ein Dauerthema sein - schließlich könnte Microsoft damit den Preis der Playstation 4 vermutlich deutlich unterbieten; bislang kostet die PS 4 rund 400 und die Xbox One rund 500 Euro.

Die Kinect-Kehrtwende ist bereits die zweite grundsätzliche Änderung der Vermarktungsstrategie der Xbox One. Bereits vor einigen Wochen hatte Microsoft nach massivem Protest der Community darauf verzichtet, die Konsole mit einer Onlinepflicht und einer Gebrauchtspiel-Verkaufssperre auszustatten. Für Microsoft könnte es ein Problem sein, falls Käufer im Warten auf eine dritte Kehrtwende ihre Kaufentscheidung hinauszögern, um eine Kinect-lose Xbox One zu bekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 5,99€
  2. 19,99
  3. 48,99€
  4. 29,99€

Guardian 16. Aug 2013

Wann hat die NSA verlautbart den weltweiten Datenverkehr abzuhören? Nie? Also gibt es...

Guardian 16. Aug 2013

Genau, ich bin so unwürdig. Kauf dir deine Xbox und lass dich bespitzeln :)

Guardian 16. Aug 2013

Ich glaube nicht dass die Entwicklung mehr kostet. Bestes Beispiel: mal wieder CoD Das...

Guardian 14. Aug 2013

Es geht um einen Vergleich. laufen denn XBOX und XBOX 360 Spiele noch auf der One? Wenn...

it-boy 14. Aug 2013

Du scheinst da wohl was verpasst zu haben. Die letzten Marketingmaßnahmen zur Xbone waren...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

    •  /